Teresa Vena geht auf dem internationalen Online-Portal «swissinfo.ch» der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft SRG SSR den Fragen nach, welche Mittel und Stellen die Schweiz besitzt, um Schweizer Kultur im Ausland zu vermitteln und worauf sich die Schweiz dabei konzentriert. «Es zeigt sich ein fragmentiertes Bild», schreibt die Autorin zum Istzustand.

Bild: Schweizer Pavillon an der Expo Dubai (1. Oktober 2021 bis 31. März 2022) – Foto: © https://www.houseofswitzerland.org/de/events/schweizer-pavillon-der-expo-dubai (Ausschnitt)
«Auffallend ist, dass die schweizerische Nationalität nicht mit hochkulturellen Leistungen assoziiert wird. (…) Auch die Schweiz hätte durchaus Kunstgrössen von Weltrang wie Gotthelf, Ramuz, Oppenheim, Dürrenmatt oder Täuber-Arp, die entsprechend propagiert werden könnten. (…) Doch das müsste man wollen, das ergibt sich nicht von selbst: Eine eigentliche Kulturaussenpolitik nämlich hat die Schweiz nicht. Zögerliche Versuche, die kulturellen Bemühungen der Schweiz im Ausland zu vereinheitlichen, hat es zwar gegeben.», so Teresa Vena.
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Kommentare von Daniel Leutenegger