ch-cultura.ch
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci

2. Juli 2022

«FEDERICO FELLINI – VON DER ZEICHNUNG ZUM FILM»

Ausstellung im Kunsthaus Zürich, bis am 4. September 2022

Bild oben: Federico Fellini, Ohne Titel (Frau Carla), 1962–1963 (8 ½) Filzstift und Fineliner, 28 x 22 cm, Sammlung Jakob und Philipp Keel, © 2022, ProLitteris, Zurich (zur Vergrösserung Bild anklicken)

Das Kunsthaus Zürich zeigt anhand von rund 500 Exponaten, wie der legendäre italienische Filmemacher Federico Fellini die Szenen und Charaktere seiner Filme in Zeichnungen entwickelte. In einem solch aussergewöhnlich grossen Umfang waren viele der aus Privatbesitz stammenden Blätter seit bald 40 Jahren nicht mehr in der Schweiz zu sehen.

Federico Fellini (1920–1993) zählt zu den bedeutendsten Regisseuren der Filmgeschichte. Produktionen wie «La strada» (1954), «La dolce vita» (1960), «Amarcord« (1973) und »La città delle donne» (1980) sind Filmklassiker, die unter internationalen Kulturschaffenden diskutiert und vom Publikum gefeiert werden. Ihre Themen reflektieren mit Prägnanz die italienische Gesellschaft, aber auch westliche Wertevorstellungen des 20. Jahrhunderts. Was bisher wenig bekannt ist: Fellini war von Jugend an auch ein unermüdlicher Zeichner, der seine Träume und Ideen zuerst mit Filzstift, Kugelschreiber oder Fineliner auf Papier skizzierte, bevor er sie am Set in Szene setzte und auf Zelluloid bannte.

ÜBER DIE ZEICHNUNG ZU DEN FIGUREN IM FILM

Neben einzelnen Szenen oder Ausstattungsdetails galt sein Interesse dabei in erster Linie den Figuren, die seine Filme bevölkern. Er entwickelte Vorstellungen von einer Rolle unter anderem dadurch, dass er sie zeichnete. Diese schnellen Skizzen dienten ihm selbst zur Orientierung, fanden aber auch Verwendung, um dem Filmteam seine Ideen zu veranschaulichen. Fellinis künstlerische Prägung – er war zuerst als Karikaturist und Erfinder humoristischer Zeichnungen für Zeitungen tätig – brachte es mit sich, dass auch seine Filmzeichnungen einen deutlichen Zug ins Karikaturhafte, bisweilen Groteske haben. Es ist dieser spezifische Stil, der die Zeichnungen unabhängig von den filmischen Werken zu künstlerisch bemerkenswerten, eigenständigen Schöpfungen macht.

BEDEUTENDE PRIVATE SAMMLUNGEN. FILMTRAILER UND REQUISITEN

Die Ausstellung umfasst rund 500 Exponate: Zeichnungen, Setfotografien und direkt aus den Filmen stammende Requisiten. Sie ist von Cathérine Hug, die die Präsentation im Kunsthaus Zürich kuratiert, in Zusammenarbeit mit Tobias Burg, der sie zuvor am Museum Folkwang in Essen verantwortete, erarbeitet worden.

Zuletzt hatte das Kunsthaus 1984 eine Fellini-Präsentation zu Lebzeiten des Regisseurs und unter seiner Mitarbeit gezeigt. Den grössten Anteil an den Exponaten machen Zeichnungen aus der Sammlung von Jakob und Philipp Keel aus. Ergänzt werden die Zeichnungen um eine ebenso grosse Anzahl von überwiegend schwarz-weissen Setfotografien, um Kostüme und Filmrequisiten sowie raumgreifende Filmtrailer, die im Zusammenspiel mit den Zeichnungen die Arbeitsweise Fellinis anschaulich machen. Die Zeichnungen und Fotografien zeugen von der engen Verbindung zwischen Federico Fellini und der Familie Keel. Viele davon sind bislang nicht publiziert.

Im Vergleich zum Kooperationspartner Museum Folkwang in Essen, wo die Ausstellung bis zum 20. Februar 2022 gezeigt wurde, ist die Auswahl im Kunsthaus Zürich um 40 zusätzliche Leihgaben erweitert. Diese Kostüme, Requisiten, Casting-Briefe und persönlichen Gegenstände stammen aus der Fondation Fellini pour le cinéma in Sion, dem 2021 eröffneten Fellini Museum in Rimini sowie aus dem Privatbesitz des Dirigenten Graziano Mandozzi.

AUSSTELLUNGSORT UND PUBLIKATION

Die Ausstellung findet im mittelgrossen Ausstellungssaal des Kunsthaus Zürich (Chipperfield-Bau) auf 600 m2 statt. Im Eintrittspreis ist ein Besuch der Sammlung inbegriffen. Begleitend ist im Steidl Verlag in Zusammenarbeit mit dem Diogenes Verlag und der Edition Folkwang der Katalog in deutscher Sprache (215 Seiten, über 250 Abbildungen) erschienen. Er wird in Zürich ergänzt um eine Broschüre (60 Seiten, über 40 Abbildungen) mit den Zusatzleihgaben der Zürcher Ausstellungsstation. Die Doppelpublikation enthält Texte von Tobias Burg, Nora
Gomringer, Cathérine Hug und Gérald Morin. Sie ist für CHF 42.– im Kunsthaus-Shop erhältlich.

khz

Kontakt:

https://www.kunsthaus.ch/

Auf ch-cultura.ch u.a. erschienen:

MAISON DU DIABLE SION: «FELLINI, UN ARTISTE DU XXe SIÈCLE» /// «FELLINI UND DIE KÜNSTE»

https://www.ch-cultura.ch/museum-ausstellung-galerie/maison-du-diable-fellini-un-artiste-du-xxe-siecle-fellini-und-die-kuenste

#FedericoFellini #VonderZeichnungzumFilm #KunsthausZürich #CathérineHug #TobiasBurg #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+

Federico Fellini. Von der Zeichnung zum FilmAusstellungsansicht Kunsthaus Zürich, 2022Foto © Franca Candrian, Kunsthaus ZürichWerke © 2022, ProLitteris, Zurich

Bild: Federico Fellini. Von der Zeichnung zum Film. Ausstellungsansicht Kunsthaus Zürich, 2022 – Foto © Franca Candrian, Kunsthaus Zürich – Werke © 2022, ProLitteris, Zurich

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 2. Juli 2022
  • Museum, Ausstellung, Galerie

Vorheriger Beitrag

«DAVID HOCKNEY. MOVING FOCUS»

Nächster Beitrag

«THOMAS HOEPKER – DEAR MEMORIES» – AUSSTELLUNG UND FILM

Daniel Leutenegger

Daniel Leutenegger

Redakteur

Beiträge von Daniel Leutenegger

  • SCHWEIZER KUNST- UND DESIGNPREISE 2026: DIE PREISTRÄGER:INNEN SIND BEKANNT

    15. Juni 2026

  • Nachtclub Ralph Wicki und Katrin Germann 2026 Copyright: SRF/Oscar Alessio/Gian Vaitl
    «NACHTCLUB» RADIO SRF 1: KATRIN GERMANN FOLGT AUF RALPH WICKI

    15. Juni 2026

  • «KLAUS PETRUS. VERWUNDBAR / VULNÉRABLE»

    14. Juni 2026

  • Aus dem Projekt «La Rencontre» © Virginie Rebetez
    «VIRGINIE REBETEZ. AJOUTER UN TIRET»

    14. Juni 2026

  • Zagara – Ciò che resta © Tiziana Amico
    «TIZIANA AMICO. ZAGARA – CIÒ CHE RESTA»

    13. Juni 2026

Kommentare von Daniel Leutenegger

Previous post « Next post »

© 2026 ch-cultura.ch – Schweizer Online-Kultur-Plattform

  • NUTZUNGSBEDINGUNGEN
  • DATENSCHUTZ
  • IMPRESSUM
Facebook LinkedIn Instagram X

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis auf unserer Website zu bieten.
Mehr darüber erfahren Sie in den .

ch-cultura.ch
Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.

Lesen Sie unsere Informationen zum Datenschutz, um mehr zu erfahren.

Notwendige Cookies

Notwendige Cookies sollte immer aktiviert sein, damit wir Ihre Präferenzen für Cookie-Einstellungen speichern können.

Wenn Sie dieses Cookie deaktivieren, können wir Ihre Einstellungen nicht speichern. Das bedeutet, dass Sie jedes Mal, wenn Sie diese Website besuchen, Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren müssen.

Google Analytics

Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher auf der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.

Wenn Sie dieses Cookie aktiviert lassen, können wir unsere Website verbessern.

<p>Bitte aktivieren Sie zunächst "Notwendige Cookies", damit wir Ihre Einstellungen speichern können!</p>