ch-cultura.ch
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci

24. Februar 2024

«FRIEDRICH KIESLER. US, YOU, ME»

Ausstellungen im Kunsthaus Zug, vom 25. Februar bis am 26. Mai 2024

Bild oben: Friedrich Kiesler, Portrait Galaxy of Henri Laugier, 1949, Foto: Kevin Noble, The Estate of Frederick Kiesler, New York © Österreichische Friedrich und Lillian Kiesler-Privatstiftung, Wien

Bild: Friedrich Kiesler, Portrait Galaxy of Henri Laugier, 1949, Foto: Kevin Noble, The Estate of Frederick Kiesler, New York © Österreichische Friedrich und Lillian Kiesler-Privatstiftung, Wien

Bild: Friedrich Kiesler, Portrait Galaxy of Henri Laugier, 1949, Foto: Kevin Noble, The Estate of Frederick Kiesler, New York © Österreichische Friedrich und Lillian Kiesler-Privatstiftung, Wien

Das Kunsthaus Zug präsentiert zwei umfassende Ausstellungen zu Friedrich Kiesler (1890–1965), einem österreichisch-amerikanischen Künstler, der als Architekt, Theaterreformer und Designer internationale Bekanntheit erlangte. Die erste Ausstellung «Friedrich Kiesler – Us, You, Me» thematisiert erstmals seine künstlerischen Ausstellungskonzeptionen in Verbindung mit seinem innovativen bildnerische Oeuvre, den Galaxies. Die zweite Ausstellung «Kiesler heute» beleuchtet seine anhaltende Inspiration für zeitgenössische Kunstschaffende.

Über Friedrich Kiesler

Friedrich Kiesler (engl. auch Frederick Kiesler; 1890–1965) war ein interdisziplinärer, österreichisch-amerikanischer Künstler, der vor allem als bedeutender Architekt, Theaterreformer und Designer internationales Ansehen erlangte. Die Ausstellung «Friedrich Kiesler – Us, You, Me» im Kunsthaus Zug fokussiert nun erstmals umfassend sein innovatives malerisches und skulpturales Oeuvre, das von Kieslers zahlreichen Paralleltätigkeiten beeinflusst war. Dazu gehört die Kunstausstellung, die er, wie Marcel Duchamp, zu einem künstlerischen Medium machte.

Beispiele für seine bahnbrechenden Ausstellungen sind jene die er für die Sammlung von Peggy Guggenheim in New York (1942) und für die Surrealisten in Paris mit seinen Freunden André Breton und Duchamp (1947) realisierte. Sie werden mit Entwürfen, Modellen, Publikationen und Fotos vorgestellt.

Das Ziel der aufwändigen Ausstellung mit Hauptwerken des Künstlers ist, die Bedeutung seiner inspirierenden, in der Schweiz kaum bekannten Position der 1950er- und 1960er-Jahre hervorzuheben und damit zum Gesamtverständnis des transdisziplinären Künstlers beizutragen und zu einem differenzierteren Bild der neueren interdisziplinären Kunstgeschichte in Europa und den USA. Dafür werden Werke aus verschiedenen Sammlungen erstmals in Europa zusammengeführt. Wichtige Leihgaben stammen aus der Österreichischen Friedrich und Lillian Kiesler-Privatstiftung, Wien, dem The Estate of Frederick Kiesler, New York, und aus anderen Sammlungen. Hinzu kommen die Bestände aus der Kunsthaus-Sammlung. Begleitend wird ein Ausstellungsbuch bei Hatje Cantz, Berlin, erscheinen, das das bildnerische Schaffen von Kiesler erstmals umfassend präsentiert und wissenschaftlich aufarbeitet.

Friedrich Kiesler aus Czernowitz (früher Österreich-Ungarn, heute Ukraine) verbrachte den ersten Teil seines Lebens in Wien und Europa, bevor er 1926 nach New York zog. Er bewegte sich sowohl im avantgardistischen Wien als auch in der New Yorker Avantgarde-Kunstszene seit den 1920er-Jahren. Er war mit prägenden Persönlichkeiten befreundet: von Josef Hoffmann, Adolf Loos, Egon Schiele und Arnold Schönberg über Hans Arp, Theo van Doesburg und Piet Mondrian zu John Cage, Alexander Calder, Marcel Duchamp, Yves Tanguy, Elaine und Willem de Kooning, Ad Reinhardt, Mark Rothko bis hin zu Jasper Johns, Robert Rauschenberg und Andy Warhol.

Dieser intensive und vielseitige Austausch spiegelt sich in seinem interdisziplinären Werk wider, das darauf abzielte, Grenzen und konventionelle Rahmen sowie Genres zu überwinden und die Umgebung einzubeziehen. Das lässt ihn auch für zeitgenössische künstlerisch Positionen aktuell erscheinen – so interessieren sich Kunstschaffende wie die Kiesler-Preisträger Olafur Eliasson, Bruce Nauman oder Heimo Zobernig für sein Werk. Sein theoretisch fundiertes bildnerisches Schaffen stellt den Beginn der Environment-Kunst dar.

Bild: Friedrich Kiesler, Arch as a Rainbow of Shells, 1960–1965, Foto: Jorit Aust Photography,The Estate of Frederick Kiesler, New York © Österreichische Friedrich und Lillian Kiesler-Privatstiftung, Wien

Bild: Friedrich Kiesler, Arch as a Rainbow of Shells, 1960–1965, Foto: Jorit Aust Photography,The Estate of Frederick Kiesler, New York © Österreichische Friedrich und Lillian Kiesler-Privatstiftung, Wien

Bezug zum Kanton Zug

Das umfangreiche Lebenswerk von Friedrich Kiesler gliedert sich hervorragend in die Sammlung des Kunsthauses Zug ein. Nicht nur stellt die Wiener Moderne mit der Sammlung der Stiftung Sammlung Kamm darin einen gewichtigen Schwerpunkt dar, auch Kieslers Bezüge zum Surrealismus (z. B. mit Kurt Seligmann) und zur zeitgenössischen Kunst (Olafur Eliasson, Heidulf Gerngross, Peter Kogler, Roman Signer, Richard Tuttle, Heimo Zobernig) sind für das Haus wichtig.

Um diesen Schwerpunkt zu festigen, wurde eine Werkgruppe von Kiesler erworben. Zudem wurde sein Oeuvre im Kunsthaus Zug im Rahmen unterschiedlicher Ausstellungen immer wieder kontextualisiert. Hervorzuheben ist dabei die Ausstellung «Breton, Duchamp, Kiesler – Surrealistische Räume 1947», welche im Frühjahr 2020 im Kunsthaus Zug präsentiert wurde.

Friedrich Kiesler ist vor allem für seine Leistungen in den Bereichen Architektur, Theater und Möbeldesign bekannt. Obwohl ein grosser Teil von Kieslers Oeuvre aus innovativen, multiplen Malereien und skulpturalen «Environments» besteht, sind diese insbesondere in Europa und der Schweiz kaum bekannt und bisher noch nie in einem Gesamtzusammenhang gezeigt worden. In den USA befinden sich Werkgruppen von ihm u. a. in den Sammlungen des MoMA, des Guggenheim Museum und des Whitney Museum of American Art, die ihm Ausstellungen widmeten, sowie im Philadelphia Museum of Art.

Die Ausstellung «Friedrich Kiesler – Us, You, Me» im Kunsthaus Zug, die ihren Titel von Kieslers letzter Environment-Skulptur ableitet, konzentriert sich speziell auf seine bildende Kunst, seine multiplen Gemälde und die bildhauerisch-plastische Tätigkeit. Es werden zahlreiche Werke aus verschiedenen Museums- und Privatsammlungen in den USA und Europa zusammengeführt, wobei die Bestände der Österreichischen Friedrich und Lillian Kiesler-Privatstiftung, Wien, und des The Estate of Frederick Kiesler, New York, umfassend genutzt werden.

Die Ausstellung von Stephanie Buhmann (Leiterin der Abteilung Bildende Kunst, Architektur und Design, Österreichisches Kulturforum New York), Matthias Haldemann (Direktor des Kunsthaus Zug) und Gerd Zillner (Direktor der Österreichischen Friedrich und Lillian Kiesler-Privatstiftung, Wien) wurde über mehrere Jahre sorgfältig erarbeitet und spezifisch für die räumlichen Begebenheiten des Hauses konzipiert. Sie umfasst rund dreihundert Werke und Dokumente und ist exklusiv in Zug zu sehen.

Die Ausstellung verspricht eine Entdeckung sowohl für Fachleute als auch für ein kunstbegeistertes Publikum jeden Alters zu werden.

Ausstellungskatalog

Zur Ausstellung erscheint ein Ausstellungskatalog, der die bisher eher unbeachteten Aspekte von Friedrich Kieslers Arbeit als Künstler thematisiert. Er enthält Beiträge der KuratorInnen und von Kiesler-ExpertInnen, aber auch von Kiesler selbst, der theoretische Texte zur Kunst verfasste, die einen umfassenden Einblick in seine offene Denkweise gewähren, die in vielem als zeitgemäss erachtet werden kann. Zudem sollen neue Aufnahmen der Werke, auch von solchen, die bis anhin noch nie gezeigt wurden, angefertigt und erstmals publiziert werden.

Der Katalog wird von der Luzerner Grafikerin Monika Sommerhalder gestaltet und erscheint in englischer Sprache im renommierten Kunstbuchverlag Hatje Cantz in Berlin, wo er weltweit vertrieben wird.

Kuratiert von Stephanie Buhmann, Matthias Haldemann und Gerd Zillner

Eine Ausstellung des Kunsthaus Zug in Kooperation mit der Österreichischen Friedrich und Lilian Kiesler-Privatstiftung, Wien und The Estate of Frederick Kiesler, New York.

khz

Kontakt:

https://kunsthauszug.ch/de

#FriedrichKiesler #UsYouMe #KieslerHeute #KunsthausZug #ÖsterreichischeFriedrichundLillianKieslerPrivatstiftung #EstateofFrederickKieslerNewYork #StephanieBuhmann #MatthiasHaldemann #GerdZillner #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+

Bild: Friedrich Kiesler, David, 1963-65, Foto: Jorit Aust Photography, Privatsammlung. Courtesy Galerie Michael Werner Berlin, London, New York © Österreichische Friedrich und Lillian Kiesler-Privatstiftung, Wien

Bild: Friedrich Kiesler, David, 1963-65, Foto: Jorit Aust Photography, Privatsammlung. Courtesy Galerie Michael Werner Berlin, London, New York © Österreichische Friedrich und Lillian Kiesler-Privatstiftung, Wien

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 24. Februar 2024
  • Museum, Ausstellung, Galerie

Vorheriger Beitrag

DIE KUNSTPUBLIZISTIN, KURATORIN UND KUNSTSAMMLERIN MARGIT WEINBERG STABER IST GESTORBEN

Nächster Beitrag

«ARTHUR SIMMS – CHAIR WITH MY HAIR»

Daniel Leutenegger

Daniel Leutenegger

Redakteur

Beiträge von Daniel Leutenegger

  • Karl Scheuber anlässlich eines Konzerts in der Tonhalle Zürich im April 2000 - Foto: zVg
    DER SCHWEIZER CHORLEITER, DIRIGENT, PÄDAGOGE UND MUSIKER KARL SCHEUBER IST GESTORBEN

    4. November 2026

  • Linda Wolf - Foto: © SRF / David Marbach, 2026
    LINDA WOLF AUS BERN IST «SRF 3 BEST TALENT» IM NOVEMBER 2026

    4. November 2026

  • Bushkova_OLGA_Photo at 12, 2016–ongoing © Olga Bushkova
    PRIX PHOTOFORUM BIEL-BIENNE 2026: OLGA BUSHKOVA GEWINNT DEN ERSTEN PREIS – ZWEITER PREIS FÜR FABRIZIO ARENA

    4. November 2026

  • Was ist Stress.
(Credit: Rob Lewis)
    «STRESS. EINE AUSSTELLUNG, DIE MUT MACHT»

    4. November 2026

  • Alpensounds - ALPS 2026_28
    «ALPENSOUNDS. VOLKSMUSIK ZWISCHEN ERBE UND EXPERIMENT»

    3. November 2026

Kommentare von Daniel Leutenegger

Previous post « Next post »

© 2026 ch-cultura.ch – Schweizer Online-Kultur-Plattform

  • NUTZUNGSBEDINGUNGEN
  • DATENSCHUTZ
  • IMPRESSUM
Facebook LinkedIn Instagram X

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis auf unserer Website zu bieten.
Mehr darüber erfahren Sie in den .

ch-cultura.ch
Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.

Lesen Sie unsere Informationen zum Datenschutz, um mehr zu erfahren.

Notwendige Cookies

Notwendige Cookies sollte immer aktiviert sein, damit wir Ihre Präferenzen für Cookie-Einstellungen speichern können.

Wenn Sie dieses Cookie deaktivieren, können wir Ihre Einstellungen nicht speichern. Das bedeutet, dass Sie jedes Mal, wenn Sie diese Website besuchen, Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren müssen.

Google Analytics

Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher auf der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.

Wenn Sie dieses Cookie aktiviert lassen, können wir unsere Website verbessern.

<p>Bitte aktivieren Sie zunächst "Notwendige Cookies", damit wir Ihre Einstellungen speichern können!</p>