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29. Juli 2012

«Jean Moeglé – Berner Fotopionier»

Ausstellung im Stadtsaal des Kornhausforums Bern, bis am 05. August 2012

Bild: |&md5=8c231292378fdec5d13921d7412a75bb»>http://www.kornhausforum.ch/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads/tx_kbeventboard/Sammlung_Krebser_58_01.jpg

Er betrieb sein Atelier im damaligen Thuner Fremdenquartier Hofstetten, und im Hotel Gurnigelbad hatte er einen zweiten Laden; er fotografierte in den Salons der Herrenhäuser am Thunersee und begleitete Touristen auf Bergwanderungen und Skitouren; er fotografierte die Stadt Thun, den See, Interlaken und das Oberland für Postkarten, und er war ein gefragter Gruppenporträtist bei Vereinsanlässen, Familienfeiern oder öffentlichen Aufmärschen: Johann Christian Moeglé, 1853 in Birkach bei Stuttgart geboren, ab den frühen 1870er-Jahren in Thun, zuerst sporadisch, dann endgültig. Hier fand er seine Frau, die Tochter eines Bäckers, mit der er drei Söhne und zwei Töchter hatte. Und hier nannte er sich Jean – Jean Moeglé Photographe.

Jean Moeglé war ein begnadeter Porträtfotograf. Ob im Atelier oder bei den Porträtierten daheim, brachte er die Leute nicht nur dazu, still zu halten, um das Bild nicht zu verwackeln, sondern auch, bei sich selber zu bleiben und nicht allzu sehr nur zu posieren – soweit dies bei den damaligen Dresscodes überhaupt möglich war. Aber Moeglé war auch ein Allrounder, der es im Umgang mit schwierigen Lichtverhältnissen zu einiger Meisterschaft brachte – ob draussen in Schneelandschaften oder drinnen in Hotelhallen, Gewerberäumen und Wohnzimmern. Früh experimentierte er auch mit der Farbfotografie.

Moeglé starb 1938. Fünf Monate später sollte bei der Räumung seines Wohn- und Atelierhauses sein Nachlass, Tausende von Glasnegativen, entsorgt werden. Werner Krebser, der Vater des Verlegers und Sammlers Markus Krebser, der auf dem Fahrrad unterwegs ins Büro war und an Moeglés Haus an der Thuner Hofstettenstrasse vorbeikam, konnte das Schlimmste verhindern und einige tausend Glasplatten vor der Zerstörung retten. Heute befinden sich die Glasnegative in der Burgerbibliothek Bern.

Markus Krebser hat eine grosse Anzahl Moeglé-Bilder – vor allem Landschaften und Ortsansichten – in seinen Büchern über Thun, Interlaken und die beiden Thunerseeufer veröffentlicht, in seiner ganzen Breite wurde das Schaffen das Berner Fotopioniers aber noch nie öffentlich gezeigt und dokumentiert.

Die Ausstellung im Berner Kornhausforum, die in Zusammenarbeit mit der Burgerbibliothek Bern entstand, umfasst rund 120 Fotografien, mehrheitlich Neuabzüge ab Glasnegativen. Diese wurden von der Burgerbibliothek zum Teil – und mit Unterstützung von Memoriav – restauriert.

Zur Ausstellung erscheint in der Schriftenreihe «Passepartout» der Burgerbibliothek ein Heft über Jean Moeglé: «Der Berner Fotopionier Jean Moeglé / Berge, Hotels und Salons», 128 Seiten, zahlreiche Illustrationen; Fr. 39.-. Erhältlich in Buchhandlungen oder bei Buchstämpfli Versandbuchhandlung, Postfach 5662, 3001 Bern, und während der Ausstellung im Kornhausforum.

bg

Führung durch die Ausstellung

Samstag, 04. August, 11.00 Uhr.

Führungen durch Bernhard Giger und Philipp Stämpfli.

Kontakt:

http://www.kornhausforum.ch/

 

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 29. Juli 2012
  • Museum, Ausstellung, Galerie

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