ch-cultura.ch
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci

8. November 2022

KUNSTFÖRDERIN URSULA HAUSER SCHENKT DEM KUNSTMUSEUM ST.GALLEN ACHT SKULPTUREN VON ROMAN SIGNER

Das Kunstmuseum St.Gallen erhält von Ursula Hauser eine Schenkung von acht Skulpturen von Roman Signer (*1938 Appenzell) aus den Jahren 1971 bis 1998. Die folgenden geschenkten Werke erweitern die Sammlung des Kunstmuseums auf ideale Weise und setzen einen neuen Schwerpunkt bei den seltenen frühen Skulpturen von Roman Signer: «Wasserleiter», 1971, «Grosser Tropfen», 1973, «Kraft des Regens 1», 1974, «Treppe», 1976 und «Regen-Simulator», 1977.

Bild: Roman Signer, «Grosser Tropfen» (Detail), 1973, Kunstmuseum St.Gallen, Schenkung Ursula Hauser 2022 – Foto: zVg

Die Objekte beschäftigen sich mit dem für das Schaffen des Künstlers zentralen Element des Wassers. Roman Signer hält dieses in seinen prozessualen Momenten fest, die sich der bildenden Kunst in skulpturaler Form bis zu diesem Zeitpunkt entzogen hatten. Mit seinen «kleinen Ereignissen» und den genannten Werken definierte er die Skulptur nochmals neu und schuf in der Folge ein Gesamtwerk von Weltgeltung.

Der «Grosse Tropfen» (Bild) von 1973 ist besonders eindrücklich. In diesem Werk füllt Roman Signer eine Latexhaut in einem Stahlrahmen mit Gummi-Membran mit 25 Litern Wasser. Das Gewicht des Wassers dehnt die Hülle und formt einen Tropfen. Je nach Beleuchtung ergeben sich vielfache Effekte der Brechung und Spiegelung im Raum. Dadurch, dass das Wasser in der Latexmembran im Laufe der Zeit verdunstet, kehrt die Latexhaut in ihren ursprünglichen Zustand zurück.

«Wasserleiter», 1971, und «Treppe», 1976, sind ikonische, prozessuale Arbeiten, die zu den Schlüsselwerken von Roman Signer gehören. Beide bilden ein Grundvokabular, das er in den folgenden 50 Jahren zu einem künstlerischen Universum ausgeweitet hat. «Kraft des Regens 1», 1974, und «Regensimulator», 1977, sind zwei Werke, die sich perfekt mit den Zeichnungen von Roman Signer verbinden, die Rudolf Hanhart 1978 für die Sammlung des Kunstmuseums St.Gallen erwerben konnte.

Ursula Hauser ist eine frühe Förderin von Roman Signer. Seit seiner ersten Ausstellung in der Galerie von Wilma Lock, 1973, schuf sie eine ebenso umfassende wie konzise Sammlung seiner Werke. Anlässlich des 80. Geburtstags von Roman Signer schenkte Ursula Hauser 2018 dem Kunstmuseum die grossformatige Installation «Blaues Fass: Schneise im Feld», die 1999 für die Biennale di Venezia für einen Raum im von Bruno Giacometti errichteten Schweizer Pavillon entstanden war. Zu diesem Anlass erhielt das Kunstmuseum St.Gallen auch ihre exquisite Serie von 22 Zeichnungen und Projektentwürfen, die zwischen 1976 und 1986 entstanden sind. Diese sorgfältig in Bleistift, Tusche und Wasserfarbe ausgeführten Blätter vermögen die Materialien und die beschriebenen Projekte sowie die beteiligten prozessualen Vorgänge anschaulich zu machen, sodass zeitgemässe Skulpturen sozusagen «im Kopf» entstehen. Die neu geschenkten Skulpturen stehen in perfekter Balance mit diesen Entwurfsskizzen und verbinden sich zu einem harmonischen Sammlungsblock.

«Bett», 1997, «Hauptstrasse und Nebenstrassen», 1998, und «Aquarium», 1998, sind mehrschichtige Skulpturen, deren prozessuale Elemente unverkennbar mit tiefenpsychologischen Aspekten verbunden sind. Die existentielle Chiffre ist unverkennbar, wenn ein Holzbett, das durch einen röhrenden Staubsauger – Modell Fünfzigerjahre – mit Hilfe eines roten Ballons in Schieflage gebracht wird. «Hauptstrasse und Nebenstrassen» visualisiert den Fluss von Farbe in einem breiten und mehreren verbindenden schmaleren Kanälen. Die schwarze Dispersion fliesst durch die weiss gestrichene Struktur und ergiesst sich in sieben Eimer aus rostfreiem Stahl. Im «Aquarium» fliegt eine Rakete durch eine transparente Röhre, die das Aquarium in der Längsrichtung durchquert. Fünf rote Schwertträger-Fische und vier Amazonas-Schwertpflanzen sind Zeugen des Momentums und eröffnen den Betrachtenden einen Denkraum des möglichen Ereignisses.

«Es ist eine besondere Freude für den aufgrund seiner Pensionierung im November 2022 scheidenden Direktor, Roland Wäspe, dass das langjährige und kontinuierliche Engagement von Ursula Hauser durch die neue grossartige Schenkung im öffentlichen Raum des Kunstmuseum St.Gallen für die Allgemeinheit sichtbar werden darf», schreibt das Kunstmuseum St.Gallen in seiner Mitteilung zur Schenkung..

Das Kunstmuseum St.Gallen zeigt 2023 eine Präsentation, in der die neu geschenkten Skulpturen erstmals der Öffentlichkeit gezeigt werden.

ots

Kontakt:

https://www.kunstmuseumsg.ch/ 

https://ursulahausercollection.org/

#UrsulaHauser #RomanSigner #KunstmuseumStGallen #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 8. November 2022
  • Museum, Ausstellung, Galerie

Vorheriger Beitrag

SCHWEIZER MUSEEN IM JAHR 2021: WIEDER MEHR ALS 10 MILLIONEN EINTRITTE

Nächster Beitrag

DER WESTSCHWEIZER CHANSONNIER UND SCHRIFTSTELLER MICHEL BÜHLER IST GESTORBEN

Daniel Leutenegger

Daniel Leutenegger

Redakteur

Beiträge von Daniel Leutenegger

  • ch-cultura.ch Balken hausrot breit schmal
    SOEBEN VERSCHICKT: DER NEWSLETTER 10/2026 VON CH-CULTURA.CH

    7. Juni 2026

  • DER SCHWEIZER KIM DE L’HORIZON GEWINNT DEN MÜLHEIMER DRAMATIKPREIS UND DEN PUBLIKUMSPREIS 2026

    7. Juni 2026

  • © Bernard Dubois
    «TOURS ET DÉTOURS. PHOTOGRAPHIES DE BERNARD DUBUIS»


    6. Juni 2026

  • © Lukas Salzmann (1960): Siblings, 2024, http://www.lukassalzmann.ch/galerie.html
    «SALON DER GEGENWART» IN DER ZENTRALSCHWEIZ

    6. Juni 2026

  • Bild: Noemi Beza - Foto: © SRF / David Marbach
    NOEMI BEZA IST «SRF 3 BEST TALENT» IM JUNI 2026

    6. Juni 2026

Kommentare von Daniel Leutenegger

Previous post « Next post »

© 2026 ch-cultura.ch – Schweizer Online-Kultur-Plattform

  • NUTZUNGSBEDINGUNGEN
  • DATENSCHUTZ
  • IMPRESSUM
Facebook LinkedIn Instagram X

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis auf unserer Website zu bieten.
Mehr darüber erfahren Sie in den .

ch-cultura.ch
Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.

Lesen Sie unsere Informationen zum Datenschutz, um mehr zu erfahren.

Notwendige Cookies

Notwendige Cookies sollte immer aktiviert sein, damit wir Ihre Präferenzen für Cookie-Einstellungen speichern können.

Wenn Sie dieses Cookie deaktivieren, können wir Ihre Einstellungen nicht speichern. Das bedeutet, dass Sie jedes Mal, wenn Sie diese Website besuchen, Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren müssen.

Google Analytics

Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher auf der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.

Wenn Sie dieses Cookie aktiviert lassen, können wir unsere Website verbessern.

<p>Bitte aktivieren Sie zunächst "Notwendige Cookies", damit wir Ihre Einstellungen speichern können!</p>