Zum 1. März 2022 hat Mandana Roozpeikar (Bild) ihr Amt als Direktorin des Textilmuseums St.Gallen angetreten. Sie löst Stefan Aschwanden ab, der dem Museum in den vergangenen 18 Monaten als Interimsdirektor vorstand.

«Ich freue mich auf die neue Herausforderung und das interessante Arbeitsumfeld im Textilmuseum. Nach meiner Zeit im Stiftsbezirk erwartet mich hier mit den Stoffen und Textilien ein spannendes Kontrastprogramm. So unterschiedlich die beiden Bereiche auf den ersten Blick auch sein mögen, bilden sie doch eine Symbiose und prägen die Geschichte der Stadt St.Gallen bis heute.», so Mandana Roozpeikar, die nach ihrem Studium der Ethnologie an verschiedenen Kultureinrichtungen im In- und Ausland, unter anderem auch im Weltmuseum Wien, tätig war, bevor sie im Jahr 2019 die Leitung Betrieb, Ausstellung und Vermittlung des Unesco Weltkulturerbe Stiftbezirk St.Gallen übernahm.
Die in den vergangenen Jahren geknüpften Netzwerke und ihre regionale Verbundenheit sieht Mandana Roozpeikar als wichtige Grundlage ihres zukünftigen Engagements: «Das Textilmuseum und seine Sammlungen sind Teil der DNA der St.Galler Bevölkerung, dessen sollte man sich bewusst sein.»
Zusammen mit dem Team möchte die neue Direktorin das Traditionshaus sichtbarer machen und seine Bekanntheit steigern, wobei sie auf die Vermittlung spannender Inhalte in Form von zeitgemässen Ausstellungen und Angeboten setzt.
Ihre Ausbildung als Ethnologin und ihre langjährigen Erfahrungen im kulturellen Sektor eröffnen spannende Perspektiven auf das textile Thema, das die neue Direktorin in all seinen vielfältigen Facetten beleuchten möchte und dessen Relevanz sowohl für die Gesellschaft als auch für die Einzelne, den Einzelnen im Zentrum der Betrachtung stehen soll.
In Hinblick auf den Neubau und die damit einhergehende Neukonzeption legt Roozpeikar ein besonderes Augenmerk auf die Gewinnung neuer Zielgruppen und auf eine breite Verankerung des Textilmuseums in der Bevölkerung.
tm
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Kommentare von Daniel Leutenegger