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15. Januar 2020

«OLAFUR ELIASSON: SYMBIOTIC SEEING»

Vom 17. Januar bis am 22. März 2020 präsentiert das Kunsthaus Zürich eine grosse Einzelausstellung von Olafur Eliasson. Eine neue, raumfassende Installation bildet den Mittelpunkt der Ausstellung und berührt ein zentrales Thema unserer Zeit: das Verhältnis und Zusammenspiel von menschlichen und nichtmenschlichen Akteuren auf der Erde. Die Ausstellung ist exklusiv im Kunsthaus Zürich zu erleben.

Bild: Installation von © Olafur Eliasson, https://www.kunsthaus.ch/medien-bereich/image-database/

Olafur Eliasson (*1967) ist einer der wichtigsten zeitgenössischen Künstler und schafft Werke, die die BesucherInnen ganzheitlich ansprechen. In einer neuen, immersiven Installation, die er eigens für die auf über 1’000 m2 ausgedehnte Ausstellung im Kunsthaus Zürich entwickelt, beschäftigt sich der dänisch-isländische Künstler mit Themen wie Koexistenz und Symbiose. Die atmosphärisch dichte Arbeit spricht Betrachterinnen und Betrachter unmittelbar sinnlich an. Neben der zentralen Installation sind auch neue Skulpturen und Lichtarbeiten zu sehen.

SYMBIOSE ALS NEUE FORM DES ZUSAMMENLEBENS

Die Ausstellung «Symbiotic seeing», die Eliasson in engem Dialog mit Kuratorin Mirjam Varadinis entwickelt hat, zielt auf einen grundlegenden Perspektivenwechsel. Eliasson lädt dazu ein, nicht nur über den Klimawandel – als Folge menschlichen Handelns – nachzudenken, sondern die Position des Menschen als Teil eines grösseren Systems zu verstehen. Das Verhältnis und die Hierarchie von Mensch und anderen Spezies auf der Erde soll kritisch hinterfragt und es soll Raum geschaffen werden für andere Formen des Zusammenlebens. Dabei gelingt es Eliasson, diese komplexen theoretischen Überlegungen in räumliche Situationen umzusetzen, die die Menschen nicht nur rational ansprechen, sondern sie auch emotional berühren und körperlich bewegen.

KÜNSTLER IM DIALOG

Olafur Eliasson ist ein sozial und ökologisch engagierter Künstler, der im Dialog mit Politikern und NGOs steht. Im September 2019 wurde er von der UN als Botschafter für den Klimaschutz ernannt. Eliasson ist der Überzeugung, dass Kunst eine Sprache ist, die das Potenzial hat, Menschen in Bewegung zu versetzen. Raumfüllende Werke, durch deren Erleben beim Betrachter die Reflexion über sich selbst und die Welt angeregt wird, sind sein Kennzeichen. Eliasson arbeitet seit Mitte der 1990er-Jahre aus seinem Studio in Berlin mit einem grossen Team verschiedenster Spezialisten, darunter Handwerker, Architekten, Medienspezialisten und Köche.

PUBLIKATIONEN

Katalog

Zur Ausstellung erscheint eine Publikation, die Einblick gibt in den Entstehungsprozess der Ausstellung und Texte vereint, die für die neu entstehenden Arbeiten sowie das gedankliche Konzept von «Symbiotic seeing» als Inspiration dienten. Textbeiträge stammen u.a. von der Kunsthistorikerin Caroline A. Jones, der Feministin und Naturwissenschafts-Historikerin Donna J. Haraway, der Evolutionstheoretikerin und Biologin Lynn Margulis oder dem Philosophen Timothy Morton. Das Buch erscheint beim Snoeck-Verlag.

Digitorial

Was steckt hinter der Kunst von Olafur Eliasson? Wie arbeitet der Künstler und wie wird man durch sein Werk berührt? Zur Ausstellung erscheint ein erstes Digitorial, das informativ und spielerisch die Hintergründe der Ausstellung aufzeigt und das mit der Eröffnung der Ausstellung auf

www.kunsthaus.ch

online geht. Eine ideale Vorbereitung für Neugierige, die die Ausstellung besuchen wollen.

khz

Kontakt:

https://www.kunsthaus.ch/besuch-planen/ausstellungen/olafur-eliasson/

#OlafurEliasson #SymbioticSeeing #KunsthausZürich #MirjamVaradinis #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+

olafur eliasson

Bild: Installation von © Olafur Eliasson, https://www.kunsthaus.ch/medien-bereich/image-database/ 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 15. Januar 2020
  • Museum, Ausstellung, Galerie

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