ch-cultura.ch
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci

22. September 2022

«WIND UND WETTER – DAS KLIMA IN ZÜRICH SEIT DER STEINZEIT»

Ausstellung in der Zentralbibliothek Zürich anlässlich des 350. Geburtstags von Johann Jakob Scheuchzer, bis am 9. Dezember 2022

Bild oben: ZB Zürich, Ms F 35, S. 178: 29. Mai 1587, heftigste Unwetter im Thurgau mit Schnee und Kälte

Eine Ausstellung in der Zentralbibliothek Zürich beleuchtet die Klimageschichte Zürichs. Ein besonderer Fokus liegt auf den Arbeiten des Universalgelehrten Johann Jakob Scheuchzer (1672–1733). Er unternahm als erster in der Eidgenossenschaft barometrische Höhenmessungen, sammelte Wetter-Daten in Zürich und am Gotthard und versuchte, ein internationales meteorologisches Netzwerk aufzubauen.

ZB Zürich, Ms F 19, S. 109: Überschwemmung im Meytal (?), 11./12. September 1570

Bild: ZB Zürich, Ms F 19, S. 109: Überschwemmung im Meytal (?), 11./12. September 1570

Exremwetterlagen wie Hitzeperioden, Trockenheit oder viel Regen und Überschwemmungen sind keine neuen Zeiterscheinungen. So ächzte die Zürcher Bevölkerung beispielsweise bereits 1540 unter einer monatelangen Hitzeperiode, während drei Jahrzehnte später anhaltende Niederschläge und Missernten zu einer Hungersnot führten.

Neu an der gegenwärtigen meteorologischen Lage ist die Tatsache, dass diese Extremwetter in kürzeren Intervallen eintreten und die Erwärmung schneller verläuft als während früherer Warmphasen.

Naheliegenderweise beschäftigt sich daher die interdisziplinäre Forschung mit den Ursachen für diesen Prozess und möglichen Szenarien, wie die Erwärmung gebremst werden könnte.

Die momentane Situation ist auch Anlass, in die Vergangenheit zu blicken, um die Abläufe der Gegenwart in einen historischen Kontext setzen zu können.

ZB Zürich, Ms F 19, S. 191: Harter Winter 1571 mit Erfrorenen im Schnee und hungrigen Wölfen, die (wegen Nahrungsmangel) Menschen angreifen in Chur

Bild: ZB Zürich, Ms F 19, S. 191: Harter Winter 1571 mit Erfrorenen im Schnee und hungrigen Wölfen, die (wegen Nahrungsmangel) Menschen angreifen in Chur

Anlässlich des 350. Geburtstags von Johann Jakob Scheuchzer dokumentiert die Zentralbibliothek Zürich die Klimageschichte Zürichs und spannt den Bogen von neolithischen Funden der Stadtarchäologie (Grabungen beim Opernhaus) bis zur letzten «Seegfrörni» von 1963 mit einem Ausblick bis in die nähere Zukunft.

Ein besonderer Fokus der Ausstellung liegt dabei auf den Arbeiten von Johann Jakob Scheuchzer. Der Schweizer Universalgelehrte wurde in Zürich als Sohn des gleichnamigen Arztes geboren. Er unternahm als erster in der Eidgenossenschaft barometrische Höhenmessungen und sammelte instrumentell erhobene Wetter-Daten in Zürich und auf dem Gotthard.

Die grösste Umweltkatastrophe der Erdgeschichte stellte für ihn die Sintflut dar, die er als Ursache für die Entstehung der Fossilien betrachtete. Die Versteinerungen interpretierte er als einer der ersten Forscher als echte ehemalige Lebewesen und nicht als irgendwelche Naturspiele. Damit trug er entscheidend zur Entmythologisierung der Fossilienkunde bei.

Die Zentralbibliothek Zürich besitzt nicht nur den gedruckten Nachlass von Johann Jakob Scheuchzer, sondern auch fast alle handschriftlichen Materialien wie 6’000 Briefe und über 200 Bände mit Zeichnungen, Notizen und Vorarbeiten für Publikationen.

ZB Zürich, Ms F 21, S. 166: Unwetter in Baden 1572

Bild: ZB Zürich, Ms F 21, S. 166: Unwetter in Baden 1572

Zu sehen ist die Ausstellung «Wind und Wetter – Das Klima in Zürich seit der Steinzeit» bis am 9. Dezember 2022 (Mo–Fr 13–17 Uhr, Sa 13–16 Uhr) in der Schatzkammer der Zentralbibliothek Zürich (Eingang über den Bibliothekshof), Zähringerplatz 6, 8001 Zürich.

Erarbeitet wurde sie durch den Kurator Urs Leu, Leiter Alte Drucke und Rara der Zentralbibliothek Zürich. Der Eintritt ist frei. Weitere Details und Anmeldemöglichkeiten für das Begleitprogramm finden sich auf der Homepage der Bibliothek. 

Ein spannendes Rahmenprogramm von Führungen und drei Vorträgen begleitet die Ausstellung. Die Themen der Referate behandeln die Geschichte der Wetterbeobachtungen in Zürich, gehen den Zusammenhängen zwischen Sonnenflecken und Klima nach und nehmen die Zuhörer mit auf eine Reise in die prähistorische Klimageschichte der Region Zürich.

Flyer:

https://www.zb.uzh.ch/storage/app/uploads/public/62d/005/6cb/62d0056cbfdcc441495035.pdf

Kontakt:

https://www.zb.uzh.ch/de/

#WindUndWetterZürich #KlimaZürich #ZentralbibliothekZürich #JohannJakobScheuchzer #UrsLeu #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+

J. J. Scheuchzer, gemalt von Hans Ulrich Heidegger (1700–1747) im Jahr 1734 - Foto:  Zentralbibliothek Zürich - Public domain - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Zentralbibliothek_Zürich_-_Joh_Jacobus_Scheuchzer_Med_D_Physic_Prof_Coll_Carol_ob_1733_aet_61_-_500000022.jpg

Bild: J. J. Scheuchzer, gemalt von Hans Ulrich Heidegger (1700–1747) im Jahr 1734 – Foto:  Zentralbibliothek Zürich – Public domain – Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Zentralbibliothek_Zürich_-_Joh_Jacobus_Scheuchzer_Med_D_Physic_Prof_Coll_Carol_ob_1733_aet_61_-_500000022.jpg 

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 22. September 2022
  • Museum, Ausstellung, Galerie

Vorheriger Beitrag

ZURICH FILM FESTIVAL (ZFF) 2022 MIT VIELFÄLTIGER PRÄSENZ DES SCHWEIZER FILMS

Nächster Beitrag

JOEL GROLIMUND: NEUER MODERATOR DER HITPARADE AUF RADIO SRF 3

Daniel Leutenegger

Daniel Leutenegger

Redakteur

Beiträge von Daniel Leutenegger

  • Ilse Weber
 Der Stuhl zieht um 
1974
 Kunsthaus Zug
 © Courtesy of The Estate of Ilse Weber
    «TRÄUMENDE DINGE»

    18. Juni 2026

  • Jul Dillier, Arthur Fussy, «Leak». 2025. Boot, Wasserschlauch, mixed media. (Foto: Christian Hartmann) 
    «FLUSS(AB)FLUSS»

    18. Juni 2026

  • JANINE BÜRKLI WIRD ALLEINIGE LEITERIN DES KLEINTHEATERS LUZERN

    18. Juni 2026

  • SRG.SSR
    SUISSECULTURE: «DIE SRG-SSR BRAUCHT EINE KULTUR-INTENDANZ»

    18. Juni 2026

  • Atelier X Albert Koechlin Stiftung
    «ATELIER X»: RECHERCHE-STIPENDIUM FÜR ZENTRALSCHWEIZER KULTURSCHAFFENDE

    17. Juni 2026

Kommentare von Daniel Leutenegger

Previous post « Next post »

© 2026 ch-cultura.ch – Schweizer Online-Kultur-Plattform

  • NUTZUNGSBEDINGUNGEN
  • DATENSCHUTZ
  • IMPRESSUM
Facebook LinkedIn Instagram X

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis auf unserer Website zu bieten.
Mehr darüber erfahren Sie in den .

ch-cultura.ch
Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.

Lesen Sie unsere Informationen zum Datenschutz, um mehr zu erfahren.

Notwendige Cookies

Notwendige Cookies sollte immer aktiviert sein, damit wir Ihre Präferenzen für Cookie-Einstellungen speichern können.

Wenn Sie dieses Cookie deaktivieren, können wir Ihre Einstellungen nicht speichern. Das bedeutet, dass Sie jedes Mal, wenn Sie diese Website besuchen, Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren müssen.

Google Analytics

Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher auf der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.

Wenn Sie dieses Cookie aktiviert lassen, können wir unsere Website verbessern.

<p>Bitte aktivieren Sie zunächst "Notwendige Cookies", damit wir Ihre Einstellungen speichern können!</p>