Zum 1. Januar 2023 übernimmt die deutsche Bratschistin Tabea Zimmermann (Bild) die Präsidentschaft im Stiftungsrat der Fondation Hindemith, Blonay (Schweiz). Sie löst Andreas Eckhardt ab, der 1988 in die Stiftung eingetreten war und dieser seit 1999 als Präsident vorstand. Tabea Zimmermann ist seit Januar 2013 Mitglied im Stiftungsrat.

Bild: Tabea Zimmermann, 2007 – Foto: Marco Borggreve (AusschnItt) – Free Art License – Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Tabea_Zimmermann_by_Marco_Borggreve.jpg
Über ihre neue Aufgabe schreibt Tabea Zimmermann: «Es erfüllt mich mit grosser Freude, die Präsidentschaft der Fondation Hindemith übernehmen zu dürfen. Der Fokus der Stiftung wird auch weiterhin darin liegen, möglichst vielen HörerInnen und MusikerInnen die fantasievollen und vielseitigen Werke des Komponisten Paul Hindemith näher zu bringen. Es liegt mir sehr am Herzen, die humorvolle Ursprünglichkeit der Musikerpersönlichkeit Paul Hindemiths wieder mehr ins Bewusstsein zu rücken.
Hindemith’s freudvoller Umgang mit historischen und zeitgenössischen Themen kann auch in unserer heutigen Zeit ein Ansporn sein, gesellschaftliche Utopien mit und durch Musik zu entwickeln.
Als Musikerin werde ich vermehrt bei Festivals, Ensembles und Lehrenden darum werben, neue Blicke auf die Musik von Paul Hindemith zu werfen und auch seltener gespielte Werkgruppen wie z.B. die 7 Streichquartette zur Aufführung zu bringen.
Gemeinsam mit dem Hindemith Institut Frankfurt werden wir die Forschung zu Hindemith stärken und im Schweizer Hindemith Musikzentrum in Blonay könnte man LaienmusikerInnen und Profis in neuen Formaten zusammenführen – ganz im Sinne von Paul Hindemith, der davon überzeugt war, dass man Musik am besten durch das eigene Musizieren kennen- und lieben lernt.»
Quelle / Mehr / Kontakt:
https://www.hindemith.info/de/institut/aktuelles/
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Kommentare von Daniel Leutenegger