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26. Juni 2011

Annemarie Huber-Hotz zur neuen SRK-Präsidentin gewählt

Die Rotkreuzversammlung des Schweizerischen Roten Kreuzes hat gestern Samstag Annemarie Huber-Hotz zur neuen Präsidentin des SRK gewählt. Sie löst René Rhinow ab. Die Versammlung wählte zudem den Rotkreuzrat neu.

Bild: Die neue SRK-Präsidentin Annemarie Huber-Hotz und ihr Vorgänger René Rhinow – Foto: ots

Die ehemalige Bundeskanzlerin Annemarie Huber-Hotz ist die erste Frau, die das SRK in seiner 145jährigen Geschichte präsidiert. Sie gehört seit 2007 dem Rotkreuzrat (Vorstand) des SRK als Vizepräsidentin an.

Am Samstag, 25. Juni 2011 wählte die Rotkreuzversammlung (Delegiertenversammlung) in Bubendorf (BL) sie zur Nachfolgerin des früheren Ständeratspräsidenten Prof. René Rhinow, der sein Amt nach zehnjährigem erfolgreichem Wirken abgegeben hat.

Gleichzeitig erfolgte die Gesamterneuerung des Rotkreuzrates für die Amtszeit 2011-2015, der sich neu wie folgt zusammensetzt:

Präsidentin:

Annemarie Huber-Hotz

Vizepräsidentin:

Monika Dusong, Zentralpräsidentin des Schweizerischen Samariterbundes (bisher Mitglied des Rotkreuzrates)

Vizepräsident:

Kaspar Schild, Vorsitzender des Geschäftsführenden Ausschusses der Rotkreuz-Kantonalverbände (bisher Mitglied des Rotkreuzrates)

Mitglieder:

Ivo Cathomen, Vizepräsident des Schweizerischen Vereins für Such- und Rettungshunde Redog (neu)

Toni Frisch, Botschafter, Stv. Direktor der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA und Präsident von Pro Senectute (neu)

Karolina Frischkopf, Diplomatin im EDA (bisher)

Marc Geissbühler, Präsident des SRK Kanton Unterwalden (neu)

Guy Mettan, Präsident des SRK Kanton Genf (neu)

Dieter Widmer, Unternehmensberater (neu).

Die ausgeschiedenen Mitglieder des Rotkreuzrates, Präsident René Rhinow, Vizepräsident Pierre de Senarclens, Marco de Stoppani und Max Cotting wurden in Anerkennung ihres langjährigen Wirkens und ihrer Verdienste zu Ehrenmitgliedern des SRK ernannt.

Die neue Präsidentin Annemarie Huber-Hotz würdigte ihren Vorgänger mit den Worten, er habe das SRK von Ballast befreit, es auf seine Kernkompetenzen zurückgeführt und dadurch beweglicher gemacht. Präsident Rhinow habe dank seinem Überblick, dank seiner Ordnung stiftenden Kraft und dank seinem Sinn für Teamgeist sehr viel zu einer guten Entwicklung des Zusammenspiels unterschiedlichster Partner beigetragen. Und schliesslich habe er mit seiner konsequenten Förderung der Jugend dafür gesorgt, dass das SRK offen und wach für die Zukunft bleibt.

Am Freitag, 24. Juni überbrachte die Vorsteherin des Eidg. Justiz- und Polizeidepartements, Bundesrätin Simonetta Sommaruga, den Delegierten des SRK die Grüsse des Bundesrates.

Die Delegierten befassten sich am Freitag Nachmittag mit der möglichen Positionierung des SRK im Bereich Gesundheit – d.h. der Positionierung der Rotkreuz-Kantonalverbände, der Rettungsorganisationen, des Blutspendedienstes sowie der Geschäftsstelle mit ihren unterschiedlichen, zum Teil komplementären Leistungen und Kompetenzen im Gesundheitswesen.

ots

Kontakt:

Beat Wagner

Leiter Kommunikation SRK

Büro: 031 387 74 08 / mobil: 076 372 41 84 /

beat.wagner@redcross.ch

 

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  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 26. Juni 2011
  • NGO’s und NPO’s

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