SOEBEN VERSCHICKT: DER NEWSLETTER 26/2025 VON CH-CULTURA.CH
Eine Auswahl kultureller Informationen der letzten vierzehn Tage aus Schweizer Perspektive
Eine Auswahl kultureller Informationen der letzten vierzehn Tage aus Schweizer Perspektive
Der Roman «Die Holländerinnen» von Dorothee Elmiger (Bild) wurde schon im Vorfeld als Favorit für die Auszeichnung gehandelt. Nun ist klar: Dorothee Elmiger gewinnt damit nach dem Deutschen und dem Bayerischen auch noch den (Deutsch)-Schweizer Buchpreis. Geboren 1985 in Wetzikon, lebt Elmiger heute als freie Autorin und Übersetzerin in New York. Ihre Bücher «Einladung an die Waghalsigen» (2010), «Schlafgänger» (2014) und «Aus der Zuckerfabrik» (2020) wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt, für die Bühne adaptiert und vielfach ausgezeichnet.
Exposition Musée des beaux-arts Le Locle (MBAL), jusqu’au 1er mars 2026
Exposition Musée des beaux-arts Le Locle (MBAL), jusqu’au 1er mars 2026
Exposition Musée des beaux-arts Le Locle (MBAL), jusqu’au 1er mars 2026
Exposition Musée des beaux-arts Le Locle (MBAL), jusqu’au 1er mars 2026
Radio SRF 1, «Swissmade» vom heutigen Samstag, 14.03 Uhr
Exposition Musée des beaux-arts de La Chaux-de-Fonds, jusqu’au 4 janvier 2026
Exposition Musée des beaux-arts de La Chaux-de-Fonds, jusqu’au 4 janvier 2026
Hark Bohm (Bild), der am 18. Mai 1939 in Hamburg geborene deutsche Schauspieler, Drehbuchautor, Filmregisseur, Produzent und Dozent für Film, ist am 14. November 2025 ebenda gestorben. Er war Darsteller in einigen Filmen von Rainer Werner Fassbinder. 1971 gründete Hark Bohm mit anderen Autorenfilmern des Neuen Deutschen Films den Filmverlag der Autoren. In den folgenden Jahren war er Regisseur und Autor einiger Kurzfilme, bevor er mit «Tschetan, der Indianerjunge» einen preisgekrönten Spielfilm drehte. 1974 entstand seine eigene Produktionsfirma namens Hamburger Kino Kompanie. Sein grösster Erfolg wurde «Nordsee ist Mordsee». Es folgten diverse Filme, die vor allem sozialkritisch verstanden werden sollten. Gemeinsam mit dem Verhaltensforscher Erik Zimen realisierte er 1976 bis 1978 den Dokumentarfilm «Wölfe». Hark Bohm war Mitbegründer des Hamburger Filmbüros (1979). Im selben Jahr initiierte er auch das Filmfest Hamburg zusammen mit Werner Herzog, Volker Schlöndorff und Wim Wenders mit der sogenannten Hamburger Erklärung. 1993 gründete er das Filmstudium Hamburg an der Universität Hamburg – wo er ab 1992 auch eine Professur innehatte. Hark Bohm war Mitglied der Freien Akademie der Künste Hamburg. 2003 war er eines der Gründungsmitglieder der Deutschen Filmakademie. (*)
Im Jahr 2024 gingen die Besuche in Kultureinrichtungen und die Freizeitaktivitäten ausserhalb der eigenen vier Wände im Vergleich zu 2019 zurück. Die grosse Ausnahme waren Festivals. Nahezu 80% der Bevölkerung würden gerne mehr Kulturbesuche unternehmen, sehen sich jedoch vor allem durch Zeit- und Geldmangel eingeschränkt. Individuellere Freizeitbeschäftigungen sind im Aufschwung: Digitale Tätigkeiten sowie kreative Hobbys im Amateurbereich haben stark zugenommen, insbesondere bei den 15- bis 29-Jährigen. Das Bundesamt für Statistik (BFS) zeichnet erstmals ein Bild des postpandemischen Kultur- und Freizeitverhaltens in der Schweiz. Es stellt einen «Rückzug ins Private nach der Pandemie» fest.
Die Vereine auawirleben, Dampfzentrale und Hannah Dampf erreichen die zweite Runde der Ausschreibung für die Neuvergabe des Leistungsvertrags des Berner Kulturorts Dampfzentrale. Sie werden eingeladen, ihre Ideen für die kulturelle Nutzung der Dampfzentrale mit einem Konzept vertieft auszuarbeiten. Insgesamt wurden innerhalb der Frist bis 30. September 2025 neun Bewerbungen eingereicht, wovon sieben sich für die erste Jurydiskussion qualifizierten, wie die Stadt Bern am Freitag schreibt.
Am 1. November 2026 tritt der Basler Kulturmanager Christoph Müller (Bild) in Klosters die Nachfolge von David Whelton an, der sich mit der kommenden Festivalausgabe (31. Juli – 9. August 2026) als künstlerischer Leiter verabschiedet. Ab 2027 wird Müller im Rahmen von Klosters Music mit dem «Klosters Fine Violin Summit» ein zusätzliches Projekt lancieren, das Musik und Geigenbaukunst verbindet.
Exposition Muséum d’histoire naturelle de Neuchâtel (MHNN), jusqu’au 10 mai 2026
Exposition Musée d’art et d’histoire de Neuchâtel (MAHN), du 19 novembre jusqu’au 6 avril 2026 – Vernissage mercredi 19 novembre à 18:00
Le premier prix du 79e Concours de Genève, qui s’est déroulé le 12 novembre 2025 au Victoria Hall de Genève, a été décerné à Sarah Strohm et Brian Isaacs. Le deuxième prix a été attribué à Ayaka Taniguchi.
Mit dem Ideenwettbewerb «inspiration» hat die Burgergemeinde Bern Vorschläge für einen besseren gesellschaftlichen Zusammenhalt im Kanton Bern gesucht. Aus 334 Vorschlägen wurden nun deren fünf ausgezeichnet. Die Siegerideen werden nicht nur mit Geld, sondern auch mit fachlicher Unterstützung gefördert. Am Mittwochabend ehrte die Burgergemeinde Bern in der Dampfzentrale Bern «die besten Ideen für mehr gesellschaftlichen Zusammenhalt im Kanton Bern». Im Rahmen des Ideenwettbewerbs «inspiration» wurden «kreative und wirkungsvolle Projekte ausgezeichnet, die Menschen aus unterschiedlichen Lebenswelten miteinander verbinden», wie es in der Mitteilung heisst.
Schweizer Fernsehen SRF 1, heute Donnerstag, 20.50 Uhr / Play SRF
Exposition Laténium, Parc et Musée d’archéologie, Hauterive – Neuchâtel, jusqu’au 10 janvier 2027
Coproduite par la RTS et Arte, la série «The Deal» de Jean-Stéphane Bron a remporté le prix du public de la meilleure série au Festival du film français de Los Angeles (TAFFF). Jean-Stéphane Bron est un réalisateur et scénariste suisse, né à Lausanne en 1969. Il est connu pour ses documentaires politiques.
La première édition de Chrysalide – Prix Binding d’encouragement à la littérature (anciennement bourse Studer/Ganz) récompense Carole Extermann, Linda Garcia, Noémie Griess et Amélie Gyger. La soirée de remise du prix aura lieu le 26 novembre 2025 à 19h au Nouveau Monde à Fribourg-Freiburg.
Der Kanton Wallis-Valais lanciert das Förderinstrument «Kultur und sozialer Zusammenhalt», das aus einer Zusammenarbeit zwischen der Dienststelle für Kultur und der Dienststelle für Sozialwesen hervorgegangen ist. Dieses neue Programm soll die Verbindungen zwischen Kultur, sozialem Zusammenhalt und Inklusion festigen, indem es Strukturen unterstützt, die sich für den Zugang zur Kultur für alle Menschen einsetzen. Unterstützt werden Projekte, die von einer professionellen Kulturorganisation in Partnerschaft mit Akteurinnen oder Akteuren aus dem Sozial- oder dem Gesundheitswesen getragen werden.
Am Montag, 10. November 2025, wurden im Parktheater Grenchen die Kunst-, Fach- und Anerkennungspreise 2025 des Kantons Solothurn überreicht. Der Choreograf und Tänzer Thomas Hauert erhielt den mit 20’000 Franken dotierten diesjährigen Kunstpreis des Kantons. Ausserdem hat der Solothurner Regierungsrat acht Fachpreise sowie einen Anerkennungspreis vergeben.
Ausstellung / Exposition au / im Neuen Museum Biel / Nouveau Musée Bienne (NMB), bis am 25. Januar 2026 / jusqu’au 25 janvier 2026
Exposition / Ausstellung Kunsthaus Biel / Centre d’art Bienne, bis am 7. Dezember 2025 / jusqu’au 7 décembre 2025
Ausstellung im Kunsthaus Zofingen, in Kooperation mit Schloss Gleina (D), dem Sasso San Gottardo, dem Dienstraum Kunstmuseum Olten und dem Museum Zofingen, vom 15. November 2025 bis am 22. Februar 2026 – Vernissage am Samstag, 15. November 2025, 16 Uhr
Das Gstaad-Menuhin-Festival-Orchestra (GFO) startete am 8. November 2025
seine Konzertreise durch Asien mit Auftritten auf der Insel Macao, in Zhuhai, Nanjing, Shenzhen und Beijing. Unter der Leitung von Daniel Hope, dem neuen Intendanten des Gstaad-Menuhin-Festivals, gastiert das Ensemble noch bis am 16. November 2025 in Fernost.
Offenbar ist es beschlossene Sache, dass SRF die langjährige regelmässige Sendung «Musik unserer Zeit» auf Radio SRF 2 Kultur streichen wird. In sogenannten sozialen Medien löst der Entscheid grosse Betroffenheit aus. Die Schweizer Pianistin Simone Keller schrieb dazu auf «Facebook» einen fundierten und engagierten Kommentar. SRF hat auf eine schriftliche Bitte von ch-cultura.ch um Bestätigung oder Dementierung der Sendungs-Absetzung bis jetzt nicht reagiert (*); SRF antwortet Simone Keller auf «Facebook» aber wie folgt: «Der Entscheid, die Sendung ‹Musik unserer Zeit» einzustellen, ist (uns) nicht leicht gefallen. Doch sind solche Massnahmen unumgänglich. Das Budget von SRF ist seit 2023 um 24 Millionen Franken gesunken und wird 2026 um weitere 20 Millionen Franken zurückgehen.» SRF werde weiterhin über zeitgenössische Musik berichten. In Zukunft vermehrt auch in «publikumsstärkeren» Sendungen auf SRF 2 Kultur.
Die Anmeldung für die Demotape Clinic ist ab sofort und noch bis zum 21. Dezember 2025, 23.59 Uhr, offen.
Das gesuchte neue Mitglied der Co-Geschäftsleitung (60-80 %) teilt die operative Gesamtverantwortung für die Schweizerische Interpretengenossenschaft (SIG), vertritt die Interessen der Interpret:innen und stellt die Wahrnehmung ihrer Rechte sicher. Die Leitung wird geteilt mit einer bereits seit einigen Jahren engagierten Mitarbeitenden, die die Organisation gut kennt und aktuell bereits ihre Projekte leitet. Start für die neue Co-Leitung: 1. Mai 2026 oder nach Vereinbarung. Arbeitsort ist Zürich.
Der Verband Autorinnen und Autoren der Schweiz (A*dS) sucht auf den 1. Januar 2026 oder nach Vereinbarung eine Person als «Antenna rumantscha» (10%) (m/w/d).
Die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia sucht per 1. Mai 2026 oder nach Vereinbarung eine erfahrene, mit dem Schweizer Kulturbetrieb bestens vertraute Führungspersönlichkeit als Abteilungsleitung Literatur (80-90%).
Radio SRF 3, heute Montagabend 20.03 Uhr / Podcast
Der am 17. März 1956 in Neapel geborene italienische Dirigent, Komponist, Arrangeur und Musiker Giuseppe Vessicchio (Bild) ist am 8. November 2025 in Rom gestorben. Er war auch als Beppe und Peppe Vessicchio bekannt und eine TV-Berühmtheit. Er begann seine Karriere gemeinsam mit neapolitanischen Sänger-Persönlichkeiten wie Peppino di Capri, Peppino Gagliardi, Fred Bongusto, Edoardo Bennato, Nino Buonocore und arbeitete dann u.a. mit Gino Paoli, Andrea Bocelli, Zuccero Fornaciari, Ornella Vanoni oder Roberto Vecchione zusammen. Sein Werk «Tarantina» wurde in der Scala von Mailand aufgeführt. Vessichio war der wohl bekannteste Dirigent und Dauergast am Sanremo Music Festival.
Ausstellung im Waschraum Zürich, bis am 23. November 2025
Was ist eigentlich News Literacy und wie vermittelt man sie den Schüler:innen? Wie gehe ich mit Gaming um? Und wie kann ich es im Unterricht einbauen? Welche Tools gibt es, um Wissen über KI zu vermitteln? Und soll ich als Lehrer:in auf Social Media aktiv sein? Das sind Themen der 3. Nationalen Nachrichtenkompetenz-Tagung, die am 20. März 2026 an der ZHAW in Winterthur von Use The News in Zusammenarbeit mit dem Institut für Angewandte Medienwissenschaft (IAM) der ZHAW organisiert wird.
Pendant dix jours, le GIFF a célébré à Genève la fiction audiovisuelle sous tous ses formats. Cinq œuvres ont été récompensées, point d’orgue de compétitions qui radiographiaient l’audiovisuel contemporain: «Un poeta» de Simón Mesa Soto en Compétition internationale de longs métrages, «Requiem for Selina» d’Emmeline Berglund en Compétition internationale de séries, «Reflections of Little Red Dot» de Chloé Lee en Compétition internationale d’expériences immersives. La section convergente Future is sensible a primé «Ancestors» de Steye Hallema alors que le Swiss Series Storytelling Award va à «The Deal».
Das Centre Dürrenmatt Neuchâtel (CDN) beschliesst am 22. November 2025 die Feierlichkeiten zu seinem 25-jährigen Jubiläum mit der Einweihung einer Kunstinstallation, die die Freundschaft zwischen Friedrich Dürrenmatt und Václav Havel würdigt, sowie der Eröffnung einer Ausstellung, die der Transmission gewidmet ist. Diese bildet den Abschluss eines ambitionierten Austauschprojekts, das 2023 ins Leben gerufen wurde und eine Verbindung herstellt zwischen Neuchâtel und Berlin.
Der Performancepreis Schweiz soll die Vielfalt und Qualität der Schweizer Performancekunst sichtbar machen und ihre Bedeutung innerhalb der zeitgenössischen Kunst würdigen. Dieses Jahr feiert die Auszeichnung ihre 15. Ausgabe. Gastgeber ist der Kanton Basel-Stadt in Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Basel, wo der Anlass am 15. November 2025 stattfindet. Sieben nominierte Künstler:innen präsentieren aktuelle Arbeiten oder eigens für diesen Anlass entwickelte Performances – live, unmittelbar und einmalig. Auf Grundlage dieser Aufführungen vergibt die Jury den mit 30’000 Franken dotierten Performancepreis Schweiz. Zusätzlich kürt das Publikum seine/n Favorit:in und verleiht den Publikumspreis im Wert von 5’000 Franken.