8. November 2025
DIE NOMINIERTEN FÜR DEN PERFORMANCEPREIS SCHWEIZ 2025
Der Performancepreis Schweiz soll die Vielfalt und Qualität der Schweizer Performancekunst sichtbar machen und ihre Bedeutung innerhalb der zeitgenössischen Kunst würdigen. Dieses Jahr feiert die Auszeichnung ihre 15. Ausgabe. Gastgeber ist der Kanton Basel-Stadt in Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Basel, wo der Anlass am 15. November 2025 stattfindet. Sieben nominierte Künstler:innen präsentieren aktuelle Arbeiten oder eigens für diesen Anlass entwickelte Performances – live, unmittelbar und einmalig. Auf Grundlage dieser Aufführungen vergibt die Jury den mit 30’000 Franken dotierten Performancepreis Schweiz. Zusätzlich kürt das Publikum seine/n Favorit:in und verleiht den Publikumspreis im Wert von 5’000 Franken.

Bild: © https://www.performanceartaward.ch/de
DIE NOMINIERTEN
- Jacob Ott, Ein Orchester
- Ernestyna Orlowska, LEADER
- lisa laurent, the wizard is not real
- Mélissa Biondo, Edging
- Natascha Moschini, Gespenster
- Basile Dinbergs, LOG-III
- Izidora I LETHE, CONTRAPPOSTO | COUNTERPLACE
Der Performancepreis Schweiz
Der Performancepreis Schweiz ist ein Wettbewerb, der seit 2011 jährlich national ausgeschrieben wird und sich an Kunstschaffende oder Kollektive richtet, die sich durch Ausbildung, Arbeitsweise oder Präsentationspraxis in der Performance-Kunst verorten. Damit soll der Preis die Performance-Kunst als künstlerische Praxis fördern, ihr eine Plattform und Sichtbarkeit bieten und die Vernetzung der Schweizer Performance-Szene stärken. Ausgerichtet und finanziert wird die partnerschaftliche Förderinitiative von den Kantonen Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Luzern, St.Gallen, Zürich und der Stadt Genf.
Austragung 2025
Die Abteilung Kultur Basel-Stadt ist Gastgeberin des Performancepreis Schweiz 2025, der am 15. November 2025 im Neubau des Kunstmuseums Basel stattfindet. Aus über hundert Eingaben wurden sieben Kunstschaffende nominiert, die im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung aktuelle oder eigens für diesen Anlass entwickelte Performances zeigen.
«Die diesjährigen Nominierten teilen ein Interesse daran, wie sich Geschichte in Körper und Erinnerung einschreibt – sei es persönlich, gesellschaftlich oder imaginär. Ihre Ansätze reichen von Beschwörung und Parodie bis hin zu kollektiven Improvisationen und eröffnen ein breites Spektrum performativer Strategien, das zeigt, wie vielfältig sich Performancekunst heute auf Vergangenheit und Gegenwart bezieht.», schreiben die Veranstalter:innen.
Jury
Die fünfköpfige Jury setzt sich zusammen aus:
- Anne Davier, Leiterin Pavillon de la Dance – ADC, Genf
- Séverine Fromaigeat, Direktorin Museum Barbier-Müller, Genf
- marce norbert hörler, Künstler:in, Appenzell Innerrhoden, Berlin
- Juliette Uzor, Künstlerin, St.Gallen
- Maja Wismer (1. Runde) und
- Elena Filipovic (2. Runde), Kunstmuseum Basel
cp
Kontakt:
https://www.performanceartaward.ch/de
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Kommentare von Daniel Leutenegger