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10. Dezember 2014

Erbschaft als Fluch und als Segen

Schweizer Fernsehen SRF 1, «Kulturplatz» vom heutigen Mittwoch, 22.25 Uhr

Foto: https://www.facebook.com/HotelWaldhaus/photos/

Erben ist schön. Wertvolle Dinge fallen wie Geschenke vom Himmel. Erben ist anstrengend, kann gar überfordern. Wie geht man verantwortlich um mit dem, was einem in die Hände gelegt wird? «Kulturplatz» aus dem Hotel Waldhaus in Sils, das seit fünf Generationen von der gleichen Familie geführt wird.

-> Waldhaus Sils

Berühmte Eltern – Der lange Schatten der Giganten

Samenlotterie nennt man es: Keiner kann wählen, in welche Familie er geboren wird. Was, wenn diese Familie berühmt ist? Den Kindern prominenter Eltern stehen viele Türen offen. Gleichzeitig können erfolgreiche Mütter oder Väter einen langen Schatten auf den eigenen Lebensweg werfen. Gerade beim Nachwuchs von Künstlern ist das Erbe schwierig. Talent lässt sich nicht kaufen. Wär es nicht von Beginn weg schlauer, Steuerbeamtin oder Bibliothekar zu werden? «Kulturplatz» trifft Menschen, die mit dem grossen Überbau leben.

Nino Gadient, Nicole Salathé

Mehr:

«Wir Nachgeborenen. Kinder berühmter Eltern.» von Anatol Regnier

Kunst erben – und keiner weiss wohin damit

Geld erben ist einfach. Schwieriger ist es, Kunst zu erben. Zumal solche, die nicht mehr en vogue ist. Wie zum Beispiel im Fall des Zürchers Fritz Butz. Zu seiner Zeit war er ein gefragter Bühnenbildner, Graphiker und Maler. Als er 1989 starb, hinterliess er unzählige Skizzen, Bilder und Bühnenbildentwürfe. Nun stehen seine Erben vor der Frage, was mit seinem Nachlass weiter geschieht. Einen Markt gibt es kaum, aber dafür viel Verantwortung und emotionale Bindung. Der Kunsthändler Ueli Eberhart kümmert sich exakt um solche Nachlässe und hilft Erben, ihrem Erbe gerecht zu werden.

Eduard Erne

Mehr:

Galleria il Tesoro

Das Erbe im Kochtopf – Von der Schnauze bis zum Schwänzchen

Mit seinem Buch «Nose to Tail» avancierte der Londoner Spitzenkoch Fergus Henderson zum Liebling der urbanen Foodszene. Dabei tat der Mann nichts anderes, als sich auf das Erbe von Generationen von Köchen zu besinnen: Statt nur die Filetstücke eines Schlachttiers zu verwerten, kommt bei Henderson von der Schnauze bis zum Schwänzchen alles in den Topf. Seine Kochphilosophie findet weltweit Anhänger. Auch in Zürich, zum Beispiel im Restaurant Alpenrose. Da testet Fergus Henderson als Gast ein Spanferkel «à sa façon».

Meili Dschen

Mehr:

«Nose to Tail» von Fergus Henderson (Echtzeit Verlag)

—

Kontakt:

http://www.srf.ch/sendungen/kulturplatz/erbschaft-als-fluch-und-als-segen

 

 

 

 

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 10. Dezember 2014
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