21. Januar 2011
Schwerpunkt: Musik aus dem Reich der Mitte
China feiert am 3. Februar 2011 sein traditionelles Neujahrsfest. Anlass für Radio DRS 2, dem chinesischen Musikschaffen in seinen verschiedensten Facetten einen Schwerpunkt zu widmen.

Kaum ein Land ist derzeit stärker von Umwälzungen und Gegensätzen geprägt als China. Kulturell macht sich eine Aufbruchstimmung bemerkbar, die auch in der Schweiz ihre Spuren hinterlässt: Verschiedene Festivals und Anlässe in der vergangenen Saison warteten mit chinesischem Schwerpunkt auf – auch im musikalischen Bereich.
Traumatische Erfahrungen aus der Kindheit
Zum chinesischen Neujahrsfests am 3. Februar blicken wir auf die vielfältige chinesische Musikszene.
Auftakt macht ein Porträt des Komponisten Wang Xilin. Sein Schaffen befasst sich mit der jüngeren politischen Vergangenheit Chinas, ausgehend von eigenen traumatischen Erfahrungen aus der Kindheit und während der Kulturrevolution.
China ist zudem das Land mit den weltweit meisten Exilgemeinden. Dafür steht der in der Schweiz lebende holländische Pianist mit chinesischen Wurzeln, See Siang Wong. Er ist auf DRS 2 ebenso zu hören wie Yan Jun, eine zentrale Figur der chinesischen elektronischen Musikszene. Ausserdem widmen wir uns den traditionellen Gesängen aus chinesischen Provinzen und Musik, die vom Reich der Mitte inspiriert worden ist.
Die Sendungen in der Übersicht:
| Mi, 26. Januar 21 Uhr | Musik unserer Zeit EinPorträt des Komponisten Wang Xilin |
| Mi, 26. Januar 22.30 Uhr | Neue Musik im Konzert CulturescapesChina (Basel Sinfonietta) |
| Do, 3. Februar 22.30 Uhr | CH-Musik «SwissPiano» mit See Siang Wong |
| Fr, 4. Februar 21 Uhr | Musik der Welt EasternVoices: Stimmen aus China, Gesänge vom Land, derbe, deftige, zarte, witzigeund erotische Lieder |
| Di, 8. Februar 22.30 Uhr | Im Konzertsaal Cameratavariabile: Gagaku-Musik aus dem 8.-10. Jahrhundert |
| Mi, 9. Februar 22.30 Uhr | Neue Musik im Konzert ElektronischeMusik aus China |
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Kommentare von Daniel Leutenegger