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17. Juni 2016

Service public im Medienbereich soll an die Digitalisierung angepasst werden

«Die Schweiz ist auch im Zeitalter des Internet und der Digitalisierung auf einen unabhängigen und umfassenden Service public im Medienbereich angewiesen»: Um diesem Anspruch weiterhin gerecht zu werden, sollen die Rahmenbedingungen für die konzessionierten Radio- und Fernsehveranstalter auf nationaler und regionaler Ebene angepasst werden. Der Bundesrat kommt in seinem heute publizierten Bericht zum Schluss, «dass sich für unsere von sprachlicher und kultureller Verschiedenartigkeit geprägte direkte Demokratie das bestehende Modell mit der SRG als grosser, in allen Sprachregionen verankerter Anbieterin bewährt hat und dieses den Service public in hoher Qualität gewährleistet». Das Modell eigne sich auch für die Zukunft am besten. Die Anforderungen an die SRG sollen – bei gleichem Budget – jedoch geschärft werden: «Sie muss auch die Jungen, welche sich dem Internet zuwenden, besser erreichen».

Foto: © http://www.srgssr.ch/en/about-srg-ssr/legal-foundation/overview/

Mehr:

https://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&msg-id=62260

– Medienrohstoff: Faktenblatt zum Bericht (pdf, 425kb)

– Bericht zur Überprüfung der Definition und der Leistungen des Service public der SRG unter Berücksichtigung der privaten elektronischen Medien 

– Postulat der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen-SR: «Bericht zu den Service-public-Leistungen der SRG» 

Kontakt:

https://www.admin.ch/gov/de/start.html

http://www.bakom.admin.ch

ERSTE REAKTIONEN:

Die SRG soll auch die Generation Smartphone erreichen

Die SRG soll weiterhin einen umfassenden Service public anbieten. Der Bundesrat will das heutige Modell nicht auf den Kopf stellen – jedoch soll die junge Generation verstärkt mit digitalen Angeboten erreicht werden.

http://www.srf.ch/news/schweiz/die-srg-soll-auch-die-generation-smartphone-erreichen

«Man sollte das junge Publikum nicht unterschätzen»

In seinem Bericht stellt der Bundesrat hohe Ansprüche an die SRG. Das sei auch richtig so, findet Roger de Weck. Der Generaldirektor der SRG erklärt, wie die «Digital natives» für Politik begeistert werden sollen. Und warum eingekaufte US-Serien ihren Platz im Programm haben.

http://www.srf.ch/news/schweiz/man-sollte-das-junge-publikum-nicht-unterschaetzen

Radio SRF, «Echo der Zeit» vom heutigen Freitag, 18 Uhr:

Neuer Service public-Auftrag für SRG

Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft SRG soll im Internet präsenter werden. Sie soll dort vor allem junge Menschen stärker ansprechen. Das fordert der Bundesrat in seinem neuen Bericht zum Service public der SRG.

Philipp Burkhardt

http://www.srf.ch/play/radio/popupaudioplayer?id=2108628e-980e-4c38-9978-2219f030a805

Unterschiedliche Reaktionen auf Service public-Bericht

Was sind die Aufgaben der SRG und was soll sie den privaten Anbietern überlassen? Was gehört überhaupt zum Service public? All diese Fragen werden seit langem sehr kontrovers diskutiert. Die politischen Reaktionen auf den neuen Service public-Bericht reichen von Enttäuschung bis Zustimmung.

Gaudenz Wacker

http://www.srf.ch/play/radio/popupaudioplayer?id=4a0ad308-8ddb-4c26-8b5d-33242211c4d4

«Jedes Medienhaus muss heute mit weniger Geld mehr machen»

SRG-Generaldirektor Roger de Weck nimmt Stellung zum Bericht des Bundesrates. Das Interview.

Philipp Burkhardt

http://www.srf.ch/play/radio/popupaudioplayer?id=fc553a38-4245-4256-9cf5-82fa20aee648

SRF- «Tagesschau»: SRG soll vermehrt im Internet publizieren

Der Bundesrat hat den lang erwarteten Bericht zum Service Public der SRG veröffentlicht. Er schlägt vor, dass dieser gestärkt werden soll. Der mediale Service Public müsse an die digitale Zeit angepasst werden. Die Reaktionen sind durchzogen.

http://www.srf.ch/play/tv/tagesschau/video/srg-soll-vermehrt-im-internet-publizieren?id=b87cd2c4-b2ba-4396-bc4f-842646f5d568

Grundhaltung des Berichts zu etatistisch – nötig ist mehr Medienvielfalt

Der Bericht des Bundesrates zum Service Public fällt aus Sicht des Verbandes SCHWEIZER MEDIEN insgesamt ernüchternd aus. Zwar enthält er einen sehr ausführlichen und gut aufbereiteten Zahlen- und Faktenteil, ist aber – wie der Bericht der Eidgenössischen Medienkommission EMEK – zu vergangenheitsorientiert und entwickelt wenig Vorschläge, wie unter den Bedingungen der Digitalisierung und der Konvergenz ein mehrheitsfähiger Service Public zu gestalten ist. Immerhin liefert der Bericht aus Sicht des Verbandes SCHWEIZER MEDIEN eine gute Diskussionsgrundlage. Positiv festzuhalten ist, dass zur Klärung der Rahmenbedingungen auch aus Sicht des Bundesrates eine Revision des RTVG notwendig ist.

http://www.schweizermedien.ch/artikel/medienmitteilung/service-public-bericht-des-bundesrates-wunschbare-plafonierung-der-srg-gebuhren

Nichts Neues aus Bern

Der Bundesrat hat ein überraschungsfreies Papier zum Leistungsauftrag der SRG geschrieben. Es ist auch ein Zeichen der Zeit.

Rainer Stadler

http://www.nzz.ch/meinung/audiovisueller-service-public-nichts-neues-aus-bern-ld.89949?reduced=true

Service-public-Bericht: «Enttäuschend» oder eine «gute Grundlage»?

Die Reaktionen auf den Bericht des Bundesrats könnten unterschiedlicher nicht sein. Ein Überblick

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/servicepublicbericht-enttaeuschend-oder-eine-gute-grundlage/story/20543315

 

 

 

 

 

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 17. Juni 2016
  • Radio und TV

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