Das Schauspielhaus Zürich schreibt in den sozialen Medien: «Wir sind unglaublich stolz: ‹Die kleine Meerjungfrau - A fluid fairy Fantasy› von Bastian Kraft und Ensemble wurde in der Kategorie ‹Beste Aufführung im deutschsprachigen Raum› nominiert!». Die Preise werden am 23. November 2025 in Wien vergeben. Die Premiere des Stücks nach Hans Christian Andersen und in Koproduktion mit dem Thalia Theater Hamburg fand am 25. Januar dieses Jahres im Pfauen Zürich statt. Der renommierte Nestroy-Theaterpreis wird in 14 Kategorien verliehen.

Bild: Dr. Anis Meschichi aka Klamydia von Karma, Ivy Monteiro, Elias Arens, Sasha Melroch, Karin Pfammatter, Julian Greis, Michel von Känel aka Paprika – Foto: © Toni Suter / T+T Fotografie Zürich
Nestroy-Preis 2025
Mit dem Nestroy-Preis werden seit dem Jahr 2000 herausragende Leistungen an den Wiener und den anderen österreichischen Bühnen ausgezeichnet. Dazu gehören auch Eigenproduktionen von österreichischen Festivals (u.a. Wiener Festwochen, Salzburger Festspiele, Bregenzer Festspiele). Um zu dokumentieren, dass sich das österreichische und speziell das Wiener Theater als Teil der deutschsprachigen Theaterwelt versteht, wird der Preis für die «Beste Aufführung im deutschspachigen Raum» überregional vergeben. Die Preise werden am 23. November 2025 im Volkstheater Wien verliehen.
«Die kleine Meerjungfrau – A fluid fairy Fantasy» 2025 nominiert als «Beste Aufführung im deutschsprachigen Raum»
«Die kleine Meerjungfrau – A fluid fairy Fantasy» von Bastian Kraft und Ensemble nach Hans Christian Andersen, Inszenierung Bastian Kraft, Schauspielhaus Zürich in Koproduktion mit Thalia Theater Hamburg
Martin Thomas Pesl schreibt auf der Webseite des Nestroy-Preises zur Nomination:
«Viele meinen, das Märchen von der Meerjungfrau zu kennen, die sich Beine wünschte. Bastian Kraft und sein Ensemble erzählen es im Schauspielhaus Zürich, aber sie tun noch viel mehr. Drei der sieben charismatischen Spieler:innen sind Stars der Schweizer Drag-Szene, also ebenfalls Menschen, die gewissermaßen den Wunsch hegen – und sich erfüllen –, eine andere Form anzunehmen. Auch der Autor Hans Christian Andersen selbst tritt in der Inszenierung auf, im Dänemark des 19. Jahrhunderts hielt er seine Homosexualität geheim. Obwohl die Performenden viel von ihrem Leben, ihren eigenen Kämpfen preisgeben, hat dieser bunte Abend nichts Belehrendes – stattdessen atemberaubende Kostüme, an denen man sich kaum sattsehen kann, eine von den Sesseln reißende Musikalität und viel entwaffnende Liebe.»
Quelle / Kontakt:
https://nestroypreis.at/show_content2.php?s2id=673
Video:
Meerjungfrau Trailer wTitles
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Kommentare von Daniel Leutenegger