«MATTHIEU GAFSOU. LE VOILE DU RÉEL. UN PARCOURS PHOTOGRAPHIQUE»
Exposition Musée d’art de Pully, jusqu’au 11 décembre 2022
Exposition Musée d’art de Pully, jusqu’au 11 décembre 2022
Exposition Prix Culturel Manor Vaud 2022, MCBA, Plateforme 10, Lausanne, jusqu’au 23 avril 2023
Was lehrt uns der Blick nach Afrika für die nächste Pandemie? Und welche Rolle spielte die Neurochirurgie in der Psychiatrie? Diesen Fragen sind die beiden prämierten WissenschaftsjournalistInnen-Teams in ihren Bewerbungen für den Prix Média nachgegangen. Die multimediale Reportage «One Health» und der Podcast «Skalpell und Wahn» überzeugten die Jury gleichermassen, so dass der Prix Média für Wissenschaftsjournalismus dieses Jahr zum zweiten Mal in Folge zwei Mal vergeben wurde. Den Prix Média Newcomer gewinnt ein Dokumentarfilm über Fischfossilien im Libanon. Der Prix Média wird von den Akademien der Wissenschaften Schweiz verliehen.
«Swiss Press Photo 22» zeigt in Bern die besten Schweizer Pressebilder des letzten Jahres zum ersten Mal im Bernischen Historischen Museum. Bis am 30. Oktober 2022.
Radio SRF 2 Kultur, «Kultur-Talk» vom heutigen Freitag, 9.05 Uhr / Wiederholung um 18.30 Uhr
Das Duo Bureau Bureau der in Bern wohnhaften Sonia Loenne und Michael Cina überzeugte die Jury «mit ihrer Hingabe, Bühnenpräsenz und dem grenzüberschreitenden Auftritt» und durfte den mit 15’000 Franken dotierten ersten Preis entgegennehmen. Das zweitplatzierte und mit 5’000 Franken ausgezeichnete Louis Matute Large Ensemble brachte gemäss Jury «eine mitreissende Energie auf die Bühne und wusste mit einem starken Zusammenspiel zu begeistern». Die Musiker aus der Romandie überzeugten auch die BesucherInnen und wurden zusätzlich noch mit dem ZKB-Publikumspreis ausgezeichnet. Damit kommt das Sextett im nächsten Jahr zu einem erneuten Auftritt im Moods Zürich.
Der am 21. Oktober 1945 in Genf als Thierry Mauley geborene Schweizer Komponist, Musikproduzent und -verleger Thierry Fervant (Bild) ist am 16. September 2022 ebenda gestorben, wie jetzt bekannt wurde. Über viele Jahre hinweg hat Mauley / Fervant die Geschicke der Schweizer Urheberrechtsgesellschaft SUISA mitgeprägt. Die von ihm gegründeten Studios «Maunoir» und «Maunoir Images» in der Gemeinde Eaux-Vives im Kanton Genf wurden zwischen 1979 und 2012 in der französischsprachigen Schweiz zu bedeutenden Akteuren der Musikproduktion. Thierry Fervant arbeitete u.a. mit Henri Dès, Sapho, den Bands Vulcain und Jael oder der Sängerin Carol Rich zusammen.
In der Ballettkompanie am Stadttheater Bern (Bühnen Bern) soll ein Probenleiter Tänzerinnen sexuell belästigt haben. «Für ihn blieb das folgenlos, doch die Hälfte des Ensembles musste gehen. Der Fall zeigt, was in der Schweizer Ballettszene schiefläuft.», schreiben Barbara Achermann und Ana Scheu Amigo in der Schweizer Ausgabe der deutschen Wochenzeitung «Zeit». «Diese Geschichte zeigt, dass manche Häuser noch immer oft erst ihren Ruf, dann den Täter und erst ganz am Schluss ihre TänzerInnen schützen. Es herrscht ein Klima der Angst.», so die Redaktion von «ENSEMBLE», dem Online-Magazin von Szene Schweiz-Scène Suisse-Scena Svizzera, dem Berufsverband Darstellende Künste.
Der Privatsender «Radio Zürisee» in Rapperswil soll verkauft werden. Die Mehrheitseigner des Mutterhauses Zürichsee Medien AG zögen sich aus dem Mediengeschäft zurück, teilte der Verwaltungsratspräsident Beat Lauber mit. Für den Sender mit 37 Mitarbeitenden werde nun ein Käufer gesucht.
Der am 1. August 1963 in Compton (Kalifornien) als Artis Leon Ivey jr geborene US-amerikanische Rapper und Schauspieler Coolio (Bild) ist am 28. September 2022 in Los Angeles gestorben. 1995 brachte er sein erfolgreichstes Album «Gangsta’s Paradise» auf den Markt, welches sich über 4 Millionen Mal verkaufte. Die gleichnamige Single erhielt 1996 einen Grammy und landete in einigen europäischen Ländern auf Platz 1 der Charts.
Das Projekt «vom Albert Anker-Haus zum Centre Albert Anker» hat zum Ziel, das historische Wohnhaus und Atelier sowie den grossen Nachlass zum Wirken des Künstlers dem Publikum als Künstlerhaus in Ins/Anet zugänglich zu machen. Neben der historischen Wirkungsstätte ist ein Kunstpavillon gebaut worden, um die professionelle Sicherung des Kunst- und Kulturgutes zu erbringen und gleichzeitig dem Publikum für Ausstellungen zu dienen. Der Kunstpavillon ist nun nach einjähriger Bauzeit fertiggestellt und in Betrieb.
Am kommenden Samstag, 1. Oktober 2022, findet um 15 Uhr im Pfarreiheim in Ruswil (LU) die Verleihungsfeier 2022 statt. Die Auszeichnung geht dieses Jahr wie hier bereits gemeldet an die 1971 geborene Akkordeonistin Claudia Muff (Bild). Claudia Muff verbindet gekonnt alte und neue Volksmusik. Als Musiklehrerin setzt sie sich seit vielen Jahren für den musikalischen Nachwuchs ein. Claudia Muff wuchs zusammen mit ihren Brüdern Hans und Bruno in einer musikalischen Familie weit abgelegen in den Ausläufern des Napfs auf. Sie lebten auf dem kleinen Bauernhof Stadelboden in der Gemeinde Menznau (LU). Schon ihr Grossvater Josef Muff (1902-1967) hatte Volksmusik gespielt. Vater Hans Muff (1944-2015) war ein populärer Klarinettist und Saxofonist mit eigener Ländlerkapelle.
Bereits zum neunten Mal wurde im Frühjahr 2022 der Studer/Ganz-Preis für das beste unveröffentlichte deutschsprachige Prosa-Manuskript ausgeschrieben. Bewerben konnten sich Autorinnen und Autoren jeden Alters, die entweder das Schweizer Bürgerrecht oder ihren ständigen Wohnsitz in der Schweiz haben. Bis zum 15. Juni 2022 gingen bei der Studer/Ganz-Stiftung 56 Prosamanuskripte ein (2018: 34; 2020: 58), die anonymisiert von einer siebenköpfigen Jury beurteilt wurden. Diese Jury hat an ihrer Sitzung Ende September beschlossen, das Manuskript «Feuerlilie» (Arbeitstitel) von Gianna Olinda Cadonau (Bild) mit dem diesjährigen Studer/Ganz-Preis auszuzeichnen. Mit dem Preis verbunden ist eine Publikation im Lenos Verlag.
Das Programm «Wikipedia Kulturbotschafterinnen und -botschafter» der Wikimedia Vereine Deutschland, Österreich und Schweiz soll die partnerschaftliche Beziehung zwischen Kulturinstitutionen und den Freiwilligen der Wikimedia-Projekte für Freies Wissen intensivieren – zum Nutzen aller. Wikipedia-KulturbotschafterInnen sind fachlich fortgebildete und kompetente ehrenamtliche Ansprechpersonen für Fragen zu Wikipedia, digitalem Kulturerbe und communitybasierten Kooperationsformaten mit Institutionen. Sie bauen Brücken zwischen der ehrenamtlichen Community der Wikimedia-Projekte, den Wikimedia-Organisationen und Kultur- und Gedächtnisinstitutionen. Der Historiker und wissenschaftliche Bibliothekar Diego Hättenschwiler (Bild) ist aktuell der einzige Kulturbotschafter der Schweiz. Wikimedia CH hat ihm einige Fragen gestellt. Die neue GLAM-Leiterin Sandra Becker schildert im Anschluss ihre Erfahrungen und gibt zusätzliche Informationen über das Programm.
Ausstellung im Museum Tinguely Basel, bis am 8. Januar 2023
L’Accademia Dimitri è una scuola superiore di teatro affiliata alla SUPSI (Scuola universitaria professionale della Svizzera italiana). L’Accademia mette a concorso a partire dall’anno accademico 2023/2024 la posizione di Direttore / Direttrice (100%).
Der Thurgauer Regierungsrat hat «das umfassend überarbeitete Kulturkonzept des Kantons Thurgau für die Jahre 2023 bis 2026 genehmigt und lässt damit der Kultur jährlich über zwei Millionen Franken mehr aus dem Lotteriefonds zufliessen», wie er in seiner Medienmitteilung schreibt. In den kommenden vier Jahren lege der Kanton den Fokus auf die Umsetzung von Infrastrukturprojekten der kantonalen Museen und auf die Stärkung von Kulturinstitutionen, Kulturvereinen und Kulturschaffenden, heisst es weiter im Text.
Nach langer schwerer Krankheit ist am Wochenende Christian Hummer (Bild), der Keyboarder von Österreichs derzeit erfolgreichster Rockband Wanda, im 33. Lebensjahr gestorben. Hummer hat zudem die Indiepop-Band Loeweloewe gegründet, für die er die Songs geschrieben und Gitarre gespielt hat.
Exposition Collection de l’Art Brut, Lausanne, jusqu’au 26 février 2023
Le Musée d’art et d’histoire de Neuchâtel et le Château de Nyon s’associent pour présenter sur leurs sites respectifs une exposition nationale de céramique organisée en partenariat avec swissceramics – Association Céramique Suisse (jusqu’au 5 mars 2023).
In den nächsten drei Jahren soll ein Ruck durch die Institution Neues Museum Biel / Nouveau Musée Bienne (NMB) gehen: Die Dauerausstellung wird Schritt für Schritt erneuert. Sechs Themeninseln widmen sich künftig der kulturellen Geschichte der Stadt und der Region. Dafür bündelt das Mehrspartenhaus für Archäologie, Geschichte und Kunst gemeinsam mit der Bieler Bevölkerung das Wissen rund um die Entwicklung und das Leben in der Gegend. Als Erstes wurde die Themeninsel «Biel und das Wasser» umgesetzt. Als Zweites wurde jetzt die Themeninsel «Biel und der Röstigraben» eröffnet.
Am Wochenende des 1. und 2. Oktober 2022 ist es nun soweit: Das Gutenbergmuseum sagt der Stadt Freiburg/Fribourg «lebe wohl». Nach 22 Jahren schliesst das zweitmeist besuchte Museum der Stadt die permanente Ausstellung für’s Publikum. Danach bereiten die Verantwortlichen den Umzug nach Derendingen (SO) vor. Dort gesellt sich das Gutenbergmuseum unter dem Motto «Von Gutenberg bis zum Internet» zum Museum ENTER für Computer und Unterhaltungselektronik. Die Freunde Gutenbergs und die Bevölkerung sind am genannten Wochenende eingeladen, ein letztes Mal die Ausstellung im Gutenbergmuseum in Freiburg/Fribourg zu besichtigen. Der Eintritt ist gratis, bei den Ateliers wird um einen Unkostenbeitrag gebeten. Saalvermietungen und Veranstaltungen im alten Freiburger Museumsgebäude sind noch bis im Dezember 2022 möglich.
Ausstellung Neues Museum Biel, bis am 30. Oktober 2022 / Exposition Nouveau Musée Bienne, jusqu’au 30 octobre 2022
Ausstellung im Photoforum Pasquart Biel, bis am 20. November 2022 / Exposition Photoforum Pasquart Bienne, jusqu’au 20 novembre 2022
Ausstellung im Kunsthaus Pasquart Biel, bis am 20. November 2022 / Exposition Centre d’Art Pasquart Bienne, jusqu’au 20 novembre 2022
Ausstellung im Kunsthaus Pasquart Biel, bis am 20. November 2022 / Exposition Centre d’Art Pasquart Bienne, jusqu’au 20 novembre 2022
Am Samstag, 24. September 2022, wurden in der Tonhalle Zürich unter der Schirmherrschaft der Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch die diesjährigen elf Europäischen Kulturpreise (*) vergeben. Zum ersten Mal in ihrer Geschichte war diese europäische Gala in der Schweiz zu Gast. Das nächste Mal werde sie in Monte-Carlo stattfinden, heisst es in einer Mitteilung der Verantwortlichen. (**)
Der am 13. Oktober 1940 in Little Rock (Arkansas) als Ferell Sanders geborene US-amerikanische Tenorsaxofonist, Komponist, Bandleader und Multiinstrumentalist Pharoah Sanders (Bild) ist am 24. September 2022 in Los Angeles gestorben. Den Künstlernamen Pharoah verdankte er Sun Ra, mit dem er in New York Anfang der 1960er-Jahre gemeinsam auftrat. An der Seite von John Coltrane entwickelte Sanders die ersten Formen des Free Jazz. Nach Coltranes Tod arbeitete Pharoah Sanders mit dessen Witwe Alice Coltrane weiter. Der grosse Saxofonist Ornette Coleman bezeichnete Sanders als «den vielleicht besten Tenorsaxofonisten der Welt». Mit «The Creator Has A Masterplan» schuf Sanders einen der einflussreichsten Jazz-Hits. Pharoah Sanders gilt auch als einer der Begründer des Ethno-Jazz, wobei er den Islam und die spirituellen Traditionen Afrikas oft in seine Arbeiten einbezog und zum Thema seiner Musik machte. Einen grossen Alterserfolg durfte Sanders 2021 gemeinsam mit dem Londoner Electro-Musiker und DJ Floating Points und dem London Symphony Orchestra erleben.
Die am 22. Juli 1934 in Birmingham (Alabama) geborene US-amerikanische Schauspielerin Louise Fletcher (Bild) ist am 23. September 2022 in Montdurausse (Frankreich) gestorben. Ihre bekannteste Rolle spielte sie als tyrannische Oberschwester Mildred Ratched im Filmdrama «Einer flog über das Kuckucksnest» neben Jack Nicholson, was ihr den Oscar als Beste Hauptdarstellerin einbrachte. Sie hatte später wiederkehrende Rollen in den Fernsehserien «Picket Fences» und «Star Trek: Deep Space Nine». (*)
Interaktive Ausstellung im Kindermuseum Creaviva zur Ausstellung «Isamu Noguchi» im Zentrum Paul Klee, Bern, bis am 8. Januar 2023
Radio SRF 1, «Swissmade» vom heutigen Samstag, 14.03 Uhr
Die am 6. Juli 1952 als Hilary Mary Thompson in Glossop (Derbyshire) geborene britische Schriftstellerin, Kritikerin und Juristin Hilary Mantel (Bild) ist am 22. September 2022 in Exeter (Devon) gestorben. Sie wurde vor allem durch ihre historischen Werke bekannt und erhielt für die Romane «Wolf Hall» (2009) und «Bring Up The Bodies» (2012) jeweils den Booker Prize. Ihr letztes Buch «Learning to Talk» erschien 2022. Im Jahr 2014 wurde Hilary Mantel von Königin Elisabeth II. zur Dame Commander des Order of the British Empire ernannt. Seit 2014 hängt ein Bild von ihr in der British Library. Ab 2020 war Mantel eine von zwölf Personen, die die höchste Auszeichnung der Royal Society of Literature, den Titel Companion of Literature, trug. (*)
Das Schweizerische Literaturarchiv (SLA) der Schweizerischen Nationalbibliothek (NB) hat das literarische Archiv der Autorin Leta Semadeni (Bild, *1944) übernommen. Wie einige Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus dem rätoromanischen Sprachraum schreibt sie in rätoromanischer und in deutscher Sprache. Die übernommenen Werke und Materialien umfassen Gedichtentwürfe, Arbeitsbücher, verschiedene Romanfassungen, eine Pressedokumentation, Publikumsbriefe, Auszeichnungen sowie einzelne Zeichnungen und Collagen.
reflector soll dafür sorgen, dass das Thema Nachhaltigkeit künftig hinter, in und vor den Theaterkulissen eine grössere Rolle spielt. Das Bewusstsein ist in der Kulturbranche zwar schon längst angekommen – es fehlt jedoch oft an fachlichem Wissen und personellen Ressourcen für die Implementierung. Gefördert von m2act des Migros-Kulturprozents in Zusammenarbeit mit dem Migros-Pionierfonds schliesst reflector diese Lücke. Ihr «Green Guide for the Performing Arts» beantwortet dringliche Fragen: Wie reduziert ein Theaterbetrieb möglichst einfach seine Umweltbelastungen? Welche Massnahmen sind besonders effektiv und wie werden diese umgesetzt?
Mit der Ausschreibung «Multiply Perspectives» (2022) unterstützt die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia im Rahmen der Thematik «Kritische Reflexion» Projekte, die innovative Wege suchen, um kritisch über Kunst und Kultur und deren Funktion in der Gesellschaft nachzudenken. Insgesamt wurden 53 Projekte von Kunst- und Kulturschaffenden eingereicht. «Die Fachjury wählte 8 Projekte, die in Bezug auf ihre multiperspektivischen Ansätze sowie ihrer Qualität, Originalität, Partizipation und kritischer Reflexion überzeugten», wie Pro Helvetia schreibt.
Radio SRF 2 Kultur, «Passage» vom heutigen Freitag, 20.03 Uhr / Wiederholung am Sonntag, 25. September 2022, 15.03 Uhr