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Monat: September 2025

15. September 2025

SRF: DIE SEN­DUNG «ECHO DER ZEIT» FEI­ERT IHR 80JÄH­RI­GES BE­STEHEN

Bild: «Echo der Zeit»-Korrespondentin Annemarie Schwyter während eines Interviews, das Aufnahmegerät unter den Arm geklemmt - Foto: © SRF, 1956

Im September vor 80 Jahren ging das «Echo der Zeit» zum ersten Mal auf Sendung. Heute gehört das Format zu den ältesten deutschsprachigen Informationssendungen. Zum Jubiläum gibt es eine Live-Ausgabe vor Publikum mit Bundesrat und Medienminister Albert Rösti als Gast. Seit kurzem ist ausserdem das komplette Archiv-Material seit 1945 öffentlich zugänglich.

15. September 2025

IM «FO­CUS»: KINGS EL­LI­OT, SÄN­GE­RIN UND SONG­WRI­TE­RIN

Kings Elliot - Foto: © SRF 2025

Radio SRF 3, heute Abend, 20.03 Uhr / Podcast

14. September 2025

ZUM TOD DES BRA­SI­LIA­NI­SCHEN MU­SIK­ERNEUE­RERS, KOM­PO­NIS­TEN UND MUL­TI­IN­STRU­MEN­TA­LIS­TEN HER­ME­TO PAS­CO­AL

Bild: Hermeto Pascoal, 2016 - Foto: Schorle, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Schorle - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hermeto_Pascoal_Rudolstadt_03.jpg

Der am 22. Juni 1936 in Lagoa da Canoa geborene brasilianische Musikerneuerer, Komponist und Multiinstrumentalist Hermeto Pascoal (Bild) ist am 13. September 2025 in Rio de Janeiro gestorben. Er zählte zu den bekanntesten avantgardistischen Musikern Brasiliens und gilt als brasilianische Jazz-Koryphäe. «Mit seiner Verbindung von melodischer Fantasie, Free Jazz und komplexer brasilianischer Rhythmik, von ausgeklügelter Orchestrierung und freier Entwicklung in offenen Probenformen hat Pascoal entscheidender zur Entwicklung einer zeitgenössischen rhythmischen Musik mit Improvisationsanteilen beigetragen als viele Komponisten und Arrangeure aus dem direkten Jazz-Umkreis». (*)

14. September 2025

DIE PAX ART AWARDS 2025 GE­HEN AN LU­KAS TRU­NI­GER, ISA­BELL BUL­LER­SCHEN UND RHO­NA MÜH­LE­BACH – TA­LENT­FÖR­DER-PREI­SE ER­HAL­TEN KIM DA MOT­TA UND CHLOÉ NIE­DER­BER­GER

Bild: Lukas Truniger, Lost in rasterized Translation, 2025, courtesy of the artist

Mit diesen Auszeichnungen macht die Art Foundation Pax auf die digitale Kunst in der Schweiz aufmerksam. Die Preise, die sie in Zusammenarbeit mit dem HEK vergibt, sollen der Förderung von etablierten und aufstrebenden Schweizer Medienkunstschaffenden dienen. Neben dem Hauptpreis (CHF 30‘000) und zwei Förderpreisen (je CHF 15‘000) werden seit 2024 zusätzlich jeweils zwei junge Talente von Schweizer Kunsthochschulen mit einem Talentförderpreis (je CHF 1‘000) unterstützt. 2025 waren die Kunsthochschulen EDHEA (Schule für Gestaltung und Hochschule für Kunst) in Siders im Wallis und die ZHdK (Zürcher Hochschule der Künste) Partner. Die Pax Art Awards wurden am 11. September 2025 im HEK (Haus der Elektronischen Künste) Münchenstein / Basel zum achten Mal verliehen.

14. September 2025

«ICO­NES BI­BLI­CAE»: EIN­TAU­CHEN IN DIE BI­BLI­SCHEN BILD­WEL­TEN DES MAT­THÄ­US ME­RI­AN (1593-1650)

Bild: Matthäus Merian der Ältere (1593–1650) - Verein Merian Global

Ausstellung im Basler Münster, bis am 16. November 2025

14. September 2025

AUS­SCHREI­BUNG RE­SI­DEN­ZEN ISTI­TU­TO SVI­Z­ZE­RO 2026

Villa Maraini, seit 1948 Sitz des Istituto Svizzero di Roma ISR - Foto: © ISR

Das Residenzprogramm des Istituto Svizzero (ISR) richtet sich an Künstler:innen und Forscher:innen, «die einen Beitrag zur Zukunft der Kunst, Wissenschaft und Innovation leisten wollen», wie es in der Ausschreibung der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia heisst. Diese Ausschreibung steht allen Schweizer Bürger:innen sowie allen Personen offen, die einen Schweizer Wohnsitz oder eine Verbindung zu einer kulturellen oder wissenschaftlichen Einrichtung in der Schweiz nachweisen können. Das Istituto Svizzero ist seit 2005 Partnerinstitution der Pro Helvetia.

14. September 2025

DER SCHWEI­ZER SCHLAG­ZEU­GER DA­VID ELI­AS IST GE­STOR­BEN

Bild: David Elias, 2022 aus Viddeo © https://www.youtube.com/watch?v=fmi5DTpthpw

Der am 3. Dezember 1956 in Prag geborene Schweizer Jazz-Schlagzeuger David Elias (Bild) ist am 12. September 2025 gestorben. Elias, der seit 1968 in der Schweiz lebte, studierte an der Swiss Jazz School in Bern (Diplom 1979). Er begann seine Karriere mit Bands wie dem Swiss Jazz Quintet und der Bigband von Mani Planzer, mit Pony Poindexter und Vince Benedetti in der Schweiz, bevor er seine Tätigkeit dann in Deutschland bei Bob Degen und Zipflo Reinhardt fortsetzte. Vermehrt wirkte er in Bands um Joe Haider, in dessen Jazz Schule München er auch als Lehrer tätig war. Dann arbeitete er mit zahlreichen Musikern wie Hannibal Marvin Peterson, Archie Shepp, Buddy DeFranco, Woody Shaw, Heinz Sauer, Aki Takase, Franco Ambrosetti, Clifford Jordan oder den Great Guitars feat. Herb Ellis und Charlie Byrd. Später spielte er auch Hot Jazz, vor allem als Mitglied der Swiss Dixie Stompers, und er begleitete Gastsolisten wie John Barnes, Doc Cheatham, Peanuts Hucko oder Beryl Bryden. Daneben bildete er mit Wege Wüthrich, Franz Biffiger und Michel Poffet die Gruppe Friends 4 Friends; auch kam es zur regelmässigen Zusammenarbeit mit Max Neissendorfer, Marianna Polistena, Sandy Patton, Theo Kapilidis und Bands um den Gitarristen Stephan Urwyler wie Caribey. Zuletzt arbeitet er auch mit den Swing Kids und Chantemoiselle sowie als Schlagzeuglehrer (*)

13. September 2025

NEUE SIK­ART-AR­TI­KEL: IM FO­KUS SIND SCHWEI­ZER KÜNST­LE­RIN­NEN DER MO­DER­NE

Mit dem Fokus-Projekt richtet die Redaktion von SIKART (Lexikon zur Kunst in der Schweiz) seit Anfang des Jahres den Blick auf Künstlerinnen der Moderne. Mittlerweile konnten mehrere Artikel über Künstlerinnen, die zwischen 1850 und 1900 geboren wurden, online publiziert werden. Die Texte bieten Einblick in unterschiedliche Biografien und Œuvres und tragen dazu bei, historische Künstlerinnen im Lexikon stärker zu repräsentieren. SIKART stellt im Folgenden ausgewählte Positionen aus den drei Sprachregionen vor:

13. September 2025

JOURNA­FONDS FÜHRT ZU­SATZ­AUS­SCHREI­BUNG FÜR JUN­GE ME­DI­EN­SCHAF­FEN­DE IM AL­TER VON UN­TER 30 JAH­REN DURCH

In der vergangenen zweiten Runde haben die Jurys von JournaFONDS – eine für die Deutschschweiz, eine weitere für die französisch- und italienischsprachige Schweiz – im August 2025 elf Recherche- und Reportageprojekte mit jeweils 2’600 bis 6’000 Franken finanziert. Mit Deadline per 1. November 2025 führt JournaFONDS jetzt zum ersten Mal eine Zusatzausschreibung für Medienschaffende im Alter von unter 30 Jahren durch. 

13. September 2025

«BEAU­TIFUL GI­ANTS? AR­CHI­TEK­TUR UND EN­ER­GIE IM SPIE­GEL DER FO­TO­GRA­FIE»

Credit: © Luke O'Donovan, Ferrybridge C Power Station, West Yorkshire, aus der Serie «The Last Days of Coal»

Ausstellung im Kornhausforum Bern, 1. OG, bis am 19. Oktober 2025

13. September 2025

«NI­CI JOST: SEE­ING PINK – FAR­BE ALS ECHO DER GE­SELL­SCHAFT»

Credit: © Nici Jost, Risa Hutwerkstatt, Sommerkollektion 2024

Ausstellung im Kornhausforum Bern, 2. OG, bis am 8. November 2025

13. September 2025

CHRIS­TOPH TRUM­MER MIT NEU­EM AL­BUM «IR BRAN­DIG»

Christoph Trummer - Foto: © Reto Camenisch

Radio SRF 1, «Swissmade» vom heutigen Samstag, 14.03 Uhr

12. September 2025

«SUNG TI­EU»

© Sung Tieu / Ausstellungsansicht Kunsthalle Bern, 2025. Foto: David Aebi foto@davidaebi.ch

Ausstellung in der Kunsthalle Bern, vom 12. September bis am 23. November 2025

12. September 2025

«GALA POR­RAS-KIM: THE MO­TION OF AN AL­LU­VIAL RECORD»

Gala Porras-Kim, Sung Tieu, The motion of an alluvial record, Ausstellungsansicht Kunsthalle Bern, 2025. Foto: David Aebi foto@davidaebi.ch

Ausstellung in der Kunsthalle Bern, vom 12. September bis am 9. November 2025

12. September 2025

«KIRCH­NER X KIRCH­NER»

Bild: Ernst Ludwig Kirchner, Sonntag der Bergbauern, 1923-24/26, Öl auf Leinwand, 170 x 400 cm - © Bundesrepublik Deutschland

Ausstellung im Kunstmuseum Bern, vom 12. September 2025 bis am 11. Januar 2026

12. September 2025

«COME-BACK! L’ART FI­GU­RA­TIF EN SUISSE: UNE SCÈNE AU FÉ­MI­NIN»


Cecile Giovannini, Prophétie, 2015 Acrylique sur bois, 55 x 65 cm Collection privée Photo: Musée d’art de Pully / © Cecile Giovannini

Exposition Musée d’art de Pully, du 13 septembre jusqu’au 14 décembre 2025

12. September 2025

LA COL­LEC­TION JEAN PLANQUE RE­VIENT EN TERRES VAU­DOISES

Jean Planque en 1967, dans la galerie de sa sœur Claudine, à Lausanne - © https://fondationplanque.ch/en/jean-planque/

La Ville de Vevey et l’État de Vaud annoncent le retour en terres vaudoises de la prestigieuse collection Jean Planque, l’une des plus remarquables collections privées d’art moderne en Europe. Ce fonds exceptionnel sera désormais déposé au Musée Jenisch Vevey, renforçant encore le rayonnement de cette institution consacrée aux beaux-arts et aux arts graphiques.

11. September 2025

DIE STADT ZUG ZIEHT DIE BE­WER­BUNG ALS «KUL­TUR­HAUPT­STADT SCHWEIZ 2030» ZU­RÜCK

Zytturm in Zug - Foto: Roland zh, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Roland_zh - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Zug_-_Zytturm_2010-06-18_17-59-26_ShiftN.jpg

Der Zuger Stadtrat hat an seiner Sitzung vom 9. September 2025 beschlossen, die Bewerbung als «Kulturhauptstadt Schweiz 2030» zurückzuziehen. «Trotz der Chancen, die der Titel eröffnet hätte, führten die vielen kritischen Stimmen und die Haltung des Grossen Gemeinderats dazu, das Projekt zu beenden. Die gewonnenen Erkenntnisse werden jedoch in die Weiterentwicklung der städtischen Kulturstrategie einfliessen», heisst es in der Medienmitteilung aus der Stadt Zug.

11. September 2025

LE GROUPE FRANÇAIS MU­SE­UM STU­DIO VEUT S’AP­PRO­PRIER CHAP­LIN’S WORLD À COR­SI­ER-SUR-VEVEY (VD)

Bild: Manoir de Ban, Wohnsitz Charlie Chaplins 1953–1977, Blick von Süden; Corsier-sur-Vevey, Kanton Waadt, Schweiz, 2024 - Foto: Llez, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Llez - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Manoir_de_Ban_-_Corsier-sur-Vevey_02.jpg

Museum Studio et le Groupe Fribourg sont entrés en discussions exclusives en vue d’acquérir d’une part, les 14 hectares de Chaplin’s World à Corsier-sur-Vevey (Suisse), incluant les droits scénographiques et droits associés auprès de la société CW Participations
et ses fondateurs, dont Philippe Meylan et Yves Durand; d’autre part, la société d’exploitation de Chaplin’s World et les aménagements associés auprès de By Grévin, filiale de la Compagnie des Alpes.

11. September 2025

31. CON­COURS IN­TER­NA­TIO­NAL DE PIANO CLARA HAS­KIL, VE­VEY: DER GE­WIN­NER HEISST PAUL LE­COCQ

Paul Lecocq, 2025 - Foto: © Laetitia Gessler, https://clara-haskil.ch/de/finale-2025-2/

Die internationale Jury unter dem Vorsitz von Finghin Collins (Irland, Preisträger des Clara-Haskil-Preises 1999) und bestehend aus Silke Avenhaus, Hyoung Joon Chang, Marc Coppey, Nino Gvetadze, Piers Lane und Kathryn Stott, hat beschlossen, den Clara-Haskil-Preis 2025 zu verleihen an den 20jährigen französischen Pianisten Paul Lecocq. Der Preisträger des Clara-Haskil-Preises erhält CHF 25’000.– und kommt in den Genuss einer Reihe von Konzerten. Die weiteren Finalist:innen erhalten jeweils CHF 5’000.–.

11. September 2025

CHRIS­TOPH ME­RI­AN STIF­TUNG SPRICHT 350’000 FRAN­KEN FÜR DEN FREI­WIL­LI­GEN MU­SE­UMS­VER­EIN BA­SEL

Christoph Merian Stiftung (CMS) fördert den Freiwilligen Museumsverein Basel (FMB) anlässlich seines 175-jährigen Bestehens mit CHF 350'000

Die Christoph Merian Stiftung (CMS) fördert den Freiwilligen Museumsverein Basel (FMB) anlässlich seines 175-jährigen Bestehens mit CHF 350’000 für die Schaffung eines Ankaufsfonds. Zweck des Fonds ist die Unterstützung von Basler Museen beim Erwerb von Sammlungsobjekten.

11. September 2025

DIE FÜNF NO­MI­NIER­TEN FÜR DEN DEUTSCH­SCHWEI­ZER BUCH­PREIS 2025 STE­HEN FEST

Deutschschschweizer Buchpreis 2025 Nominierte

«Lázár» von Nelio Biedermann, «Die Holländerinnen» von Dorothee Elmiger, «Im Meer waren wir nie» von Meral Kureyshi, «Verzauberte Vorbestimmung» von Jonas Lüscher und «Grossmütter» von Melara Mvogdobo stehen auf der Shortlist des Deutschschweizer Buchpreises 2025. Die Auszeichnung ist mit insgesamt 42‘000 Franken dotiert. Der/die Preisträger:in erhält 30‘000 Franken; die vier anderen Finalist:innen erhalten jeweils 3‘000 Franken. Die öffentliche Preisverleihung findet am Sonntag, 16. November 2025 im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals BuchBasel statt.

10. September 2025

DER KU­RA­TOR, KUNST­HIS­TO­RI­KER UND AU­TOR RO­LAND SCOT­TI IST GE­STOR­BEN


Roland Scotti aus einem Film von © Thomas Karrer - https://vimeo.com/228552509?fl=pl&fe=vl

Wie das Kunstmuseum Appenzell am Mittwoch mitteilte, ist der am 26. Januar 1957 in Ludwigshafen (DE) geborene langjährige Direktor der Kulturstiftung Appenzell am 31. August 2025 gestorben. Der Kurator, Museumsdirektor, Kunst- und Fotohistoriker, Fernsehredaktor und Autor war neben Appenzell u.a. auch in Mannheim, Köln, Davos und Locarno tätig.

10. September 2025

«LOREN­ZA LONGHI: HOW ABOUT AN­OTH­ER PROB­LEM?» – MANOR KUN­ST­PREIS KAN­TON ZÜRICH 2025

Lorenza Longhi Pattern of Gaps, 2022 Foto: Roberto Marossi Courtesy of the Artist, Fanta-MLN, Milan, and Galerie Oskar Weiss, Zurich

Ausstellung im Kunst Museum Winterthur | Beim Stadthaus, bis am 9. November 2025

10. September 2025

«VIR­GI­NIA OVER­TON. MA­TE­RI­AL GIRL»

Virginia Overton Untitled (yellow square), 2024 © Virginia Overton Foto: White Cube (Theo Christelis)

Ausstellung Kunst Museum Winterthur | Beim Stadthaus, bis am 9. November 2025

10. September 2025

«800 JAH­RE MITT­LE­RE BRÜ­CKE BA­SEL – EIN SPA­ZIER­GANG DURCH DIE ZEIT»

© picdrop.com/cms/mittlerebruecke (Kathrin Schulthess / CMS)

Eine Ausstellung der Christoph Merian Stiftung, vom
 13. September 2025 bis am 13. Januar 2026 auf der Mittleren Brücke in Basel

10. September 2025

UNI BERN: JU­AN VIL­LO­RO AUS ME­XI­KO IST FRIED­RICH-DÜR­REN­MATT-GAST­PRO­FES­SOR IM HERBST 2025

Der mexikanische Schriftsteller Juan Villoro (Bild) lehrt im Herbstsemester 2025 an der Universität Bern. Als Friedrich-Dürrenmatt-Gastprofessor für Weltliteratur widmet er sich in einem wöchentlichen Seminar den Erfahrungen der Migration. Der mexikanische Schriftsteller wird am Walter Benjamin
Kolleg der Philosophisch-historischen Fakultät eine Lehrveranstaltung geben und mit Studierenden und Doktorierenden zusammenarbeiten.

9. September 2025

VON BER­LIN BIS KIN­SHA­SA, VON PA­RIS BIS TAI­PEH: ATE­LIER MON­DI­AL VER­GIBT 14 STI­PEN­DI­EN FÜR 2026

Bild: Pavel Aguilar, Carambas y Güiras, © Heinrich Holtgreve, Kunstmuseum Bochum, Bochum (DE), 2024

16 Kunstschaffende aus der Region Basel / Südbaden / Solothurn / Elsass werden 2026 im Ausland an ihren Projekten arbeiten.

9. September 2025

JO­NAS LÜSCHER ER­HÄLT DEN WIL­HELM-RAA­BE-LI­TE­RA­TUR­PREIS 2025

Jonas Lüscher, 2018 - Foto: © Martin Kraft, https://photo.martinkraft.com/ - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/legalcode - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:MJK62716_Jonas_L%C3%BCscher_(Frankfurter_Buchmesse_2018).jpg

Der vom Deutschlandfunk und der Stadt Braunschweig gestiftete und mit 30’000 Euro dotierte Wilhelm-Raabe-Literaturpreis 2025 geht an Jonas Lüscher für seinen Roman «Verzauberte Vorbestimmung» (erschienen im Hanser Verlag, 2025).

9. September 2025

DER BER­NER MU­SIK­VER­MITT­LER ROLF «RÖFE» WID­MER (SOUND SER­VICE) IST GE­STOR­BEN

Rolf Widmer, https://www.facebook.com/rolf.widmer2

Der am 13. Mai 1955 geborene Berner Musikverleger, -vertreiber und -vermittler, Musikproduzent, -promoter und -berater, Gitarrist und Unternehmer Rolf «Röfe» Widmer (Bild) ist am 6. Juni 2025 gestorben, wie jetzt bekannt wurde. Gemeinsam mit seiner Frau Sylvie Widmer führte er in Gümligen bei Bern den Familienbetrieb Sound Service Wigra AG. Zu ihren Kund:innen und Partner:innen zähl(t)en unglaublich viele grosse Schweizer Künstler:innen und Bands wie Rumpelstilz, Polo Hofer, Polo Hofer & Die Schmetterband, Züri West, Natascha, Sens Unik, Gölä, Stiller Has, Linard Bardill, Sandee, Baze, Greis, Blues Max, Crank, Grand Mother’s Funck, Hanery Amman, Hardy Hepp, Krokus, Mash, Manillio, Mich Gerber, Pippo Pollina, Silberbüx, Timmermahn, Bubi Eifach oder PVP. Röfe Widmer gilt als der Entdecker von Gölä und einflussreich vorausschauender Förderer vieler anderer Künstler:innen.

8. September 2025

ZUM TOD DES BRI­TI­SCHEN SÄN­GERS, SONG­WRI­TERS UND TAS­TEN­MANNS RICK DA­VIES (SU­PER­TRAMP)

Rick Davies, 2010 - Foto: Mr.Vandebilt - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:RickDavies2.JPG

Der am 22. Juli 1944 in Swindon (Wiltshire, England) geborene britische Sänger, Songwriter, Schlagzeuger und Keyboarder Rick Davies (Bild) ist nach längerer Krebserkrankung am 6. September 2025 in East Hampton (Long Island, USA) gestorben. Er wurde neben Roger Hodgson als Gründer, Sänger, Tastenmann und Komponist der weltbekannten Rockband Supertramp berühmt und war seit deren Bestehen einziges dauerhaftes Mitglied. Nach anfänglichen Misserfolgen und diversen Umbesetzungen kam Supertramp mit ihrem dritten Album «Crime of the Century» (1974) zu grossem kommerziellem Erfolg und veröffentlichte unter anderem das Megaseller-Album «Breakfast in America» (1979). Davies spielte Wurlitzer-Electric-Pianos sowie Flügel und in manchen Liedern Hammondorgel als Begleitung zu den von Roger Hodgson geschriebenen Liedern. Sein Bariton und gelegentlicher Falsettgesang, etwa bei «Goodbye Stranger», ergänzte die charakteristische Tenorstimme Hodgsons. Nachdem Hodgson die Band 1983 verlassen hatte, blieb Davies als alleiniger Leadsänger die Stimme von Supertramp. Zu seinen bekanntesten Kompositionen zählen «Bloody Well Right», «Crime Of The Century», «Ain’t Nobody but Me», «From Now On», «Goodbye Stranger», «My Kind Of Lady», «Cannonball» und «You Win, I Lose» (*)

8. September 2025

KAN­TON LU­ZERN: ST.ART – DIE AUS­GE­ZEICH­NE­TEN FÜR MU­SIK 2025 STE­HEN FEST

Die Preisträgerinnen und Preisträger ST.ART, von links: José Manuel Vázquez, Asli Ayben Özdemir, Elide Sulsenti, Eleonora Kostina, Paula Schweinberger mit dem Präsidenten der kantonalen Kulturförderkommission, Pius Strassmann. Auf dem Bild fehlt Silvan Sterki. Foto: Priska Ketterer

Der Kanton Luzern zeichnet sechs junge Talente aus dem Departement Musik der Hochschule Luzern mit dem ST.ART-Nachwuchsförderpreis Kultur aus.

8. September 2025

FAN­TO­CHE 2025: RE­GIS­SEU­RIN LEA FAV­RE GE­WINNT MIT «QUI PART À LA CHAS­SE» DIE BEI­DEN HAUPT­PREI­SE «BEST FILM» UND «BEST SWISS»

Qui part à la chasse, Lea Favre, CH 2024

Mit der Preisverleihung und dem anschliessenden Screening einer Auswahl der Gewinner:innenfilme endete am Sonntag in Baden (AG) die 23. Ausgabe des internationalen Festivals für Animationsfilm Fantoche. Es war ein sehr erfolgreicher Abend für die Schweizer Animation: Regisseurin Lea Favre konnte sich mit «Qui part à la chasse» die beiden Hauptpreise «Best Film» und «Best Swiss» sichern. Rund 22’000 Eintritte wurden während der Festivalwoche verzeichnet.

7. September 2025

DER DEUT­SCHE DI­RI­GENT UND IN­TEN­DANT CHRIS­TOPH VON DOHNÁ­NYI IST GE­STOR­BEN

Bild: Christoph von Dohnányi, 2016 - Foto: © Christian Michelides - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Christoph_von_Dohn%C3%A1nyi_beim_Fest_der_Freude_2016.jpg

Der am 8. September 1929 in Berlin geborene deutsche Dirigent und Intendant Christoph von Dohnányi (Bild) ist am 6. September 2025 in München gestorben. Er studierte bereits mit 16 Jahren wie sein älterer Bruder Klaus (ehemaliger Hamburger Bürgermeister und Minister im Kabinett Willy Brandts) zunächst Rechtswissenschaften und wechselte dann zu Komposition, Klavier und Dirigieren an die Hochschule für Musik und Theater München, wo er sein Studium mit der Auszeichnung des Richard-Strauss-Preises abschloss. Mit 27 Jahren wurde er am Theater Lübeck zum jüngsten Generalmusikdirektor in Deutschland ernannt. Von 1977 bis 1984 war von Dohnányi Intendant und Generalmusikdirektor der Hamburgischen Staatsoper und Chefdirigent des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg. Von Hamburg aus begann seine internationale Karriere als Dirigent. Er dirigierte die meisten der weltbesten Orchester und gilt als einer der herausragenden Dirigenten seiner Generation. Von Dohnányi dirigierte über hundert Mal die Wiener Philharmoniker in Konzerten und in der Wiener Staatsoper und regelmässig die Berliner Philharmoniker. Als Operndirigent leitete Christoph von Dohnányi Inszenierungen des Royal Opera House Covent Garden, der Metropolitan Opera, der San Francisco Opera, der Lyric Opera of Chicago und der Opéra National de Paris. Im Jahre 2004 kehrte von Dohnányi nach Hamburg zurück und leitete bis 2010 als Chefdirigent das NDR Sinfonieorchester, jetzt NDR Elbphilharmonie Orchester. Der preisgekrönte von Dohnányi kämpfte für seine Idee, die Oper und das Musiktheater zu entstauben, und er engagierte sich auch für die Neue Musik (*)

7. September 2025

SO­EBEN VER­SCHICKT: DER NEWS­LET­TER 21/2025 VON CH-CUL­TU­RA.CH

ch-cultura.ch Balken hausrot breit schmal

Eine Auswahl kultureller Informationen der letzten vierzehn Tage aus Schweizer Perspektive

6. September 2025

DER US-AME­RI­KA­NI­SCHE SÄN­GER UND ROCK­MU­SI­KER MARK VOL­MAN (THE TURT­LES) IST GE­STOR­BEN

Der am 19. April 1947 in Los Angeles geborene US-amerikanische Sänger und Rockmusiker Mark Volman (Bild) ist am 5. September 2025 in Nashville gestorben. Mitte der 1960er-Jahre gründete er zusammen mit Howard Kaylan die Rockgruppe The Turtles, die damals etliche Top-Ten-Hits hatte («Happy Together», «Elenore» und «It Ain’t Me, Babe») und Weltruhm genoss. Die Turtles brachen 1970 auseinander. Mark Volman und sein Bruder im Geiste, Howard Kaylan, machten dennoch ein weiteres Jahrzehnt lang international Furore, diesmal als das Satire-Popduo Flo & Eddie, als das sie auch für Frank Zappa und seine Mothers of Invention tätig waren. Volman arbeitete seit 1970 mit über 100 namhaften Rock- und Popgrösen zusammen, mal als Produzent, mal als Backgroundsänger. Später war Volman an diversen Hochschulen tätig und machte seine Schüler:innen der Fachbereiche Kommunikation und Kunst fit in Sachen «Musik-Geschäft» und «Industrie». Im Jahr 1997 gründete Mark Volman die Firma Ask Professor Flo. Das Unternehmen bot Dienstleistungen in den Bereichen Musik, Beratung und Produktion an. (*)

6. September 2025

«EIN TRAUM VON EI­NEM BALL­KLEID»

Béatrice Schweizer (1936–2013) «5’ nach Pertranquil / bewegt sich», undatiert Kugelschreiber auf Papier, 33 x 30 cm UPK Basel Kunstarchiv, Schenkung Benny Schweizer

Werke aus dem Bilderlager der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel (UPK): Ausstellung im open art museum St.Gallen, bis am 22. Februar 2026

6. September 2025

«CEMILE SAHIN: BB – BORN TO BLOOM»

Cemile Sahin, «BB – BORN TO BLOOM, Ausstellungsansicht, 2025. Photo: Kunst Halle Sankt Gallen, E. Sommer

Ausstellung in der Kunst Halle Sankt Gallen, vom 6. September bis am 16. November 2025

6. September 2025

«PO­LI­SO­NUM: SU­PER­IM­PO­SI­TI­ON»


Bild: Polisonum - Foto Credit: © Mike Zenari / Polisonum / Cercle Cité

Ausstellungsraum *ALTEFABRIK Rapperswil-Jona, vom 6. September bis am 26. Oktober 2025

6. September 2025

«NOT VI­TAL / MA­TI­AS SPE­SCHA»

Einladungsskarte Trun-Cultura

Ausstellung Spazi d’art Matias Spescha, Via Fabrica 13, 7166 Trun – Vom 6. September bis am 16. November 2025 / dils 6 da settember tochen ils 16 da november 2025

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