ch-cultura.ch
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci

9. Oktober 2012

Antikes Grabrelief ohne gesicherte Provenienz wird an Italien zurückgegeben

Heute wurde im Bundesamt für Kultur BAK in Bern ein bedeutendes Grabrelief aus dem 7. Jahrhundert vor Christus (Bild) an die italienische Botschaft übergeben. Das Grabrelief befand sich bis anhin in einer Schweizer Privatsammlung. Bei der Entscheidung zur Rückgabe wurde der Besitzer vom Archäologischen Institut der Universität Zürich (UZH) beraten und bei der Übergabe vertreten. Die Fachstelle internationaler Kulturgütertransfer des Bundesamtes für Kultur übernahm die Vermittlung zwischen den Parteien.

Foto: BAK

Im Rahmen eines offiziellen Anlasses wurde dem Geschäftsträger der Italienischen Botschaft in der Schweiz ein antikes Grabrelief übergeben. Die auf Wunsch des Eigentümers vorgenommene freiwillige Übergabe fand im Bundesamt für Kultur BAK im Beisein des Direktors Jean-Frédéric Jauslin statt.  

Beim Kulturgut handelt es sich um einen Teil eines bedeutenden daunischen Grabreliefs aus Kalkstein, welches aus dem 7. Jahrhundert vor Christus stammt. Es entspricht einem ausschliesslich in Apulien bekannten Typus und kann daher dieser Region zugeordnet werden. Auf dem Grabrelief sind auf Vorder- und Rückseite Jagd- und Kriegsszenen abgebildet.  

Das Grabrelief wurde dem Archäologischen Institut der UZH als Schenkung angeboten. Das Archäologische Institut der UZH handelte gemäss den ethischen Richtlinien des Internationalen Museumsrats ICOM, wonach bei einem Erwerb von archäologischen Kulturgütern jede Anstrengung unternommen werden muss, um sicherzustellen, dass die als Geschenk angebotenen Objekte «nicht gesetzeswidrig in ihrem Ursprungsland erlangt oder aus ihm bzw. aus einem dritten Land ausgeführt» wurden. 

Archäologische Kulturgüter sind in Italien besonders von Plünderungen bedroht und seit 1909 gesetzlich geschützt. In der Schweiz sind Altertumsfunde seit Inkrafttreten des Zivilgesetzbuches 1912 besonders geschützt und gehören dem Kanton, in dem sie gefunden werden. Sodann sieht das Bundesgesetz über den internationalen Kulturgütertransfer (KGTG) eine Strafsanktion für den Fall der rechtswidrigen Übertragung von Kulturgut vor.  

Die Schweiz hat mit Italien seit 2008 eine bilaterale Vereinbarung, um den illegalen Handel mit Kulturgütern zu bekämpfen und die direkte Zusammenarbeit zu erleichtern.

bak

Kontakt:

Benno Widmer , Leiter Fachstelle internationaler Kulturgütertransfer, Bundesamt für Kultur, Hallwylstrasse 15, 3003 Bern, +41 (0)31 322 03 25, Benno.Widmer@bak.admin.ch

Martin Bürge, Kurator Archäologische Sammlung, Archäologisches Institut der Universität Zürich UZH, Rämistrasse 73, 8006 Zürich, +41 (0)44 634 28 20, martin.buerge@archinst.uzh.ch

Italienische Botschaft in Bern, Elfenstrasse 14, 3006 Bern, +41 (0)31 350 07 77, ambasciata.berna@esteri.it

—

http://www.bak.admin.ch

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 9. Oktober 2012
  • Kulturförderung, Kulturvermittlung, Kultur- und Medienpolitik

Vorheriger Beitrag

56. BFI London Film Festival mit Schweizer Beteiligung

Nächster Beitrag

Ralph Büchi – «Axel Springers Türöffner in der Schweiz» («NZZ»)

Daniel Leutenegger

Daniel Leutenegger

Redakteur

Beiträge von Daniel Leutenegger

  • Benedikt Weibel - Foto: © SRF / Simon Leu
    FÜR BENEDIKT WEIBEL, EHEMALIGER SBB-CHEF

    19. April 2026

  • Nadia Farès - Foto: © Matthieu Camille Colin, https://www.facebook.com/photo/?fbid=2169003496839189&set=a.112410662498493 (Ausschnitt) / https://www.instagram.com/matthieu_camille_colin79?fbclid=IwY2xjawRQcHhleHRuA2FlbQIxMABicmlkETF3cUZTdFN4VUJhcGJoZGRFc3J0YwZhcHBfaWQQMjIyMDM5MTc4ODIwMDg5MgABHoOGm27H_5bvY3r53kvZlH6cmeTYT104NmcZM9Kg0lfr8g189bkvm0dnJgVj_aem_ujIUN1Dj976-eFbG1mAslg
    DIE MAROKKANISCH-FRANZÖSISCHE SCHAUSPIELERIN UND SÄNGERIN NADIA FARÈS IST GESTORBEN

    18. April 2026

  • © Thomas Hirschhorn Pavillon Simone Weil Genève 2026 Pavillon Sicli
    GENÈVE: «THOMAS HIRSCHHORN – PAVILLON SIMONE WEIL»

    17. April 2026

  • Swetlana Alexijewitsch, März 2026 in Berlin, im Gespräch mit Kuratorin Philine Bickhardt über das Erinnern an Tschornobyl. Das Interview entstand exklusiv für die Ausstellung. Bild: Nikita Fedosik
    «SWETLANA ALEXIJEWITSCH: TSCHORNOBYL – ARCHIV DER UNSICHTBAREN KATASTROPHE»


    17. April 2026

  • Peter Bichsel_© by_Karin Widmer
    «WEITERDENKEN MIT PETER BICHSEL»

    17. April 2026

Kommentare von Daniel Leutenegger

Previous post « Next post »

© 2026 ch-cultura.ch – Schweizer Online-Kultur-Plattform

  • NUTZUNGSBEDINGUNGEN
  • DATENSCHUTZ
  • IMPRESSUM
Facebook LinkedIn Instagram X

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis auf unserer Website zu bieten.
Mehr darüber erfahren Sie in den .

ch-cultura.ch
Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.

Lesen Sie unsere Informationen zum Datenschutz, um mehr zu erfahren.

Notwendige Cookies

Notwendige Cookies sollte immer aktiviert sein, damit wir Ihre Präferenzen für Cookie-Einstellungen speichern können.

Wenn Sie dieses Cookie deaktivieren, können wir Ihre Einstellungen nicht speichern. Das bedeutet, dass Sie jedes Mal, wenn Sie diese Website besuchen, Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren müssen.

Google Analytics

Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher auf der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.

Wenn Sie dieses Cookie aktiviert lassen, können wir unsere Website verbessern.

<p>Bitte aktivieren Sie zunächst "Notwendige Cookies", damit wir Ihre Einstellungen speichern können!</p>