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5. Juni 2026

DER SCHWEIZER JOURNALIST, FERNSEHMANN, PRESSESPRECHER UND KOMMUNIKATIONS-BERATER ROBERT RUOFF IST GESTORBEN

Robert Ruoff (Bild), der langjährige Mitarbeiter des Schweizer Radios und Fernsehens DRS / SRF, ist am 2. Juni 2026 kurz vor seinem 82. Lebensjahr gestorben. Er ist in der Stiftsschule Engelberg zur Schule gegangen und hat an der Freien Universität Berlin Publizistik studiert. 1981 kam er zum Fernsehen DRS und arbeitete zuerst als Redaktor bei der «Rundschau», dann als Moderator und stellvertretender Leiter bei der «Tagesschau». Auch die «Freitagsrunde», Vorläuferin der heutigen «Arena», moderierte der TV-Journalist. Ruoff hat als Fernsehjournalist den politischen und publizistischen Stil des Schweizer Fernsehens in den 1980er- und 1990er-Jahren «wesentlich mitgeprägt», ist im «Klein Report» zu lesen. Später wurde Ruoff persönlicher Mitarbeiter von SRG-SSR-Generaldirektor Antonio Riva, Pressechef und Kommunikationsleiter SRF, Bereichsleiter Bildung SRF und dann Mitarbeiter von alt Bundesrat Adolf Ogi. Ruoff schrieb regelmässig für die «Medienwoche» und «infosperber.ch».

Robert Ruoff - Foto: SRF, https://medien.srf.ch/-/ruoff-robert

Bild: Robert Ruoff – Foto: SRF, https://medien.srf.ch/-/ruoff-robert

DRS-Fernsehmann Robert Ruoff ist verstorben

2017 lancierte Ruoff ein Projekt mit der Frage: «Wie kann und soll ein demokratischer, vielfältiger Service public der Medien in der digitalisierten Schweiz mit ihrer direkten Demokratie gestaltet und gesichert werden?»

Für ihn ging die SRG mit der damals vorgesehenen Strategie einen falschen Weg. 2017 lancierte er das «Kompetenznetzwerk Mediendemokratie», das den Service public in der digitalen Transformation neu denken wollte. In zahlreichen Workshops bis 2021 wurden Ideen gesammelt und miteinander vernetzt.

Für die Umsetzung brauchte es Geld und Zeit. «Robert Ruoff hatte nicht mehr die Kraft, das Projekt weiterzuführen. Sein jahrelanger grosser Einsatz für Medien in einer Demokratie hinterliess bei ihm Spuren, und es kündigte sich eine Krankheit an, die ihn verstummen liess», so sein Weggenosse Urs Alter (…).

Robert Ruoff zog von seinem geliebten Jura weg nach Solothurn, wo er am 2. Juni kurz vor seinem 82. Lebensjahr starb.

https://www.kleinreport.ch/news/drs-fernsehmann-robert-ruoff-verstorben-108090

Unabhängiger und engagierter Journalist und liebenswürdiger Kollege

Robert Ruoff ist am 2. Juni gestorben. In den Jahren 2011 bis 2021 schrieb er für Infosperber 251 Artikel und war mehrere Jahre Mitglied der leitenden Redaktion. Von 1983 bis 1989 war Ruoff Redaktor, Moderator und stellvertretender Leiter der «Tagesschau», 1989 bis 1991 persönlicher Mitarbeiter von SRG-Generaldirektor Antonio Riva, 1991 bis 1996 Pressechef des Fernsehens DRS und von 1996 bis 2004 Leiter des Bereichs Bildung. Wir behalten Robert als unabhängigen und engagierten Journalisten und liebenswürdigen Kollegen in bester Erinnerung.

upg

https://www.infosperber.ch/medien/die-srg-suchte-nach-dem-publikum-online/

Robert Rupf - Foto: © Medienwoche, https://medienwoche.ch/robert-ruoff-mp-dscf3458-1280px/

Bild: Robert Ruoff – Foto: © Medienwoche, https://medienwoche.ch/robert-ruoff-mp-dscf3458-1280px/

Prägende Figur des Schweizer Fernsehjournalismus

Nach seinem Abgang von der SRG war Ruoff von 2004 bis 2007 für alt Bundesrat Adolf Ogi tätig, damals Uno-Sonderberater für Sport. Daneben blieb er journalistisch aktiv: Auch «Infosperber» würdigt seinen Tod und erinnert daran, dass er von 2011 bis 2021 dort 251 Artikel verfasste und der leitenden Redaktion angehörte. Zudem publizierte er in der «Medienwoche» sowie in verschiedenen Tages- und Wochenzeitungen – stets zu den Themen, die ihn sein Leben lang beschäftigten: journalistische Qualität, der gesellschaftliche Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und die Medienpolitik.

cbe

https://www.persoenlich.com/medien/robert-ruoff-ist-gestorben

Kritische Stimme

Am 2. Juni 2026, kurz vor seinem 82. Lebensjahr, ist Robert Ruoff gestorben. Ich war ein halbes Leben lang beruflich und freundschaftlich mit ihm verbunden und behalte ihn als eigenwilligen, engagierten und liebenswerten Menschen in Erinnerung

Robert Ruoff war eine prägende Figur im Schweizerischen Fernsehjournalismus und in der Medienpolitik. Er hat den Wandel von der klassischen öffentlich-rechtlichen Anstalt hin zu einem Unternehmen in der digitalen Medienwelt aktiv miterlebt und mitgestaltet.

Nach seiner operativen Tätigkeit bei der SRG blieb er als Kommentator, Interviewer und Medienbeobachter eine kritische Stimme in der laufenden Mediendebatte.

Peter Bühler

https://www.facebook.com/photo/?fbid=27419973354355801&set=a.127949607318211

Videos:

British Leyland und die britische Autoindustrie, SRF Rundschau, Reportage von Curt Truninger 1995

Rundschau SRF, ein Film von Curt Truninger Michael Foot Robert Ruoff

Die heiligen Kämpfer

Wie ist Einheit von Religion und Politik im Islam zu verstehen? Und wie homogen ist die islamische Welt? Antworten auf diese Fragen gibt der Iraner Fahrad Afshar, Entwicklungssoziologe an der Universität Bern, im Gespräch mit Robert Ruoff.

SRF, 15.02.2001, 16 Min

https://www.srf.ch/play/tv/wissen-webvideos/video/die-heiligen-kaempfer?urn=urn:srf:video:c4be1fa1-7d98-4ca2-b1ef-c28ef30eccb7

Argumente gegen die Todesstrafe

In einem Interview mit Robert Ruoff erklärt Lucas Labhardt, weshalb er sich für die Abschaffung der Todesstrafe engagiert. Lucas Labhardt ist Koordinator der Kampagne von Amnesty International gegen die Todesstrafe.

SRF, 05.10.2001, 12 Min

https://www.srf.ch/play/tv/wissen-webvideos/video/argumente-gegen-die-todesstrafe?urn=urn:srf:video:6e4f46ae-fc58-49d3-9f5c-1aa57e4a4b09

Mehr:

https://www.facebook.com/robert.ruoff.7/?locale=de_DE

https://www.infosperber.ch/wp-content/uploads/2026/06/Zum-Tod-von-Robert-Ruoff.pdf

https://www.woz.ch/p/robert-ruoff

https://www.srgd.ch/aktuelles/news/unterschiedliche-perspektiven-zum-audiovisuellen-service-public-eine-interviewserie

https://medien.srf.ch/-/ruoff-robert

#RobertRuoff #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 5. Juni 2026
  • Bildung und Arbeit, Journalismus, Kulturförderung, Kulturvermittlung, Kultur- und Medienpolitik, Politik und Gesellschaft, Radio und TV

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