ch-cultura.ch
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci

29. Juli 2013

Kunst-Klause «Panta Rhei» von Chris Aschwanden

Im Garten des Museums Bruder Klaus Sachseln, bis am 1. November 2013

Bild oben: http://www.kulturfenster.ch/dynamic/page.asp?seiid=405

Bild unten: Die Kunst-Klause «Panta Rhei» von Chris Aschwanden im Garten des Museums Bruder Klaus Sachseln – Foto: © Museum Bruder Klaus Sachseln, Chris Aschwanden

Aschwanden

Der Museumsgarten mit der Ausstellung «Vom Turm zum Brunnen» bildet eine ruhige Oase. Hier wird ab 2013 dank der Partnerschaft mit der Landis & Gyr Stiftung jährlich eine Kunst-Klause als Ort der Konzentration und Besinnung realisiert.

Die erste Installation «Panta Rhei» stammt von Chris Aschwanden und wurde von der werkstatt95 Sachseln, der DUKA Gartenbau AG Wilen und von Dona und Studhalter Kägiswil ausgeführt.

Element Wasser

Der Werktitel leitet sich vom Ausspruch des griechischen Naturphilosophen Heraklit (ca. 550 – 480 v. Chr.) ab. Er bedeutet «Alles fliesst» und bezieht sich auf Heraklits Vorstellung, dass das Grundprinzip der Welt das Werden sei und nicht das Sein. Wasser galt schon bei den alten Griechen als Inspirationsquelle für Dichter und Denker. Es gilt als Symbol des Lebens und der Erneuerung. Wasser ist nicht nur physisch lebensnotwendig, sondern es steht auch symbolisch für das geistige Leben und Überleben. Niklaus von Flüe lebte im Ranft nahe der Melchaa. Die Strömung der Melchaa wird durch das Wasser, welches an den Wänden herunterfliesst und sich im Becken rings um die Kunstklause sammelt, symbolisiert.

Die Zahl des Eremiten

Der Grundriss der Kunstklause bildet die Form der Zahl 9. In der Zahlensymbolik ist die 9 dem Eremiten gewidmet. Ebenso zeigt die Neunerkarte im Tarot den Eremiten. Die Form der Zahl 9 schliesst sich im oberen Drittel zu einem Kreis. Er steht für die Essenz des Selbst, für den Rückzug von äusseren Aktivitäten hin zur inneren Ruhe, die den Asketen auszeichnet.

Himmel gerahmt

Die Klause wird über Tritte, welche im Wasser platziert sind, betreten. Das Wasser bildet einerseits einen Schutz des Inneren, lässt jedoch einen Austausch zwischen Innen und Aussen zu wie das Fenster zur Kapelle in der Klause von Niklaus von Flüe im Ranft. Je nach Sonnenstand wird das Licht der Sonne unter der schützenden Stahlwand durchs Wasser hindurch ins Innere der Klause geleitet. Die Klause besitzt kein Dach, der Blick des Besuchers wird gegen den Himmel gerichtet. Die Wände fassen die wechselnden Wolkenstimmungen, die sich bewegenden Baumwipfel und die unterschiedlichen Lichtsituationen wie ein Bilderrahmen ein. Um diesen Blick zu geniessen, befindet sich im Zentrum der Klause auf einer Kiesfläche eine Liege, welche dem Besuchenden ermöglicht, eine bequeme Ruheposition einzunehmen.

Aussen und Innen

Der Gebrauch von Stahl, jedoch in zwei verschiedenen Transformationszuständen, charakterisiert das Leben eines Eremiten. Die rostenden Aussenwände verändern sich im Verlauf der Ausstellungszeit. Muster, Farben und Formen entstehen und symbolisieren die Entwicklung im Lauf des Lebens. Im Inneren weist das Material bewusst eine andere Charakteristik auf. Der Stahl bleibt durch die rostfreie Legierung und das an den Wänden herunterfliessende Wasser klar und rein. Die Innenseite symbolisiert die Läuterung, welche der Eremit in seiner Einsiedelei erfährt.

mbk

-> Ausstellungsbeschrieb Panta Rhei

-> Konzeptbeschrieb Panta Rhei – Chris Aschwanden

-> Bildergalerie

www.werkstatt95.ch
www.duka-gartenbau.ch
www.donaundstudhalter.ch
www.chrisaschwanden.com

http://www.kulturfenster.ch/dynamic/page.asp?seiid=400

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 29. Juli 2013
  • Museum, Ausstellung, Galerie

Vorheriger Beitrag

«Peter Regli – DER SCHLAFENDE BAUM»

Nächster Beitrag

«Spuk. Geister, Sagen, Gänsehaut»

Daniel Leutenegger

Daniel Leutenegger

Redakteur

Beiträge von Daniel Leutenegger

  • David Hockney, 2017 - Foto: Connaissance des Arts, https://www.youtube.com/watch?v=2W1jk4zZkCk
    ZUM TOD DES BRITISCHEN KUNSTMALERS, GRAFIKERS UND FOTOGRAFEN DAVID HOCKNEY

    12. Juni 2026

  • (von links) 1. Mariuccia Secol, Puppenhaus (Nr. 1) (Casa di bambola [No. 1]), 1970, Patchwork aus Kleidungsstücken, Cordura, Jersey, Strumpfhosen, 170 x 77 cm © Mariuccia Secol. Foto: Magdalena Typiak 2. Mariuccia Secol, Frauenmord (Femminicidio), 1988, Patchwork aus Kleidung, Cordura, Jersey, Strumpfhosen, 210 x 90 cm © Mariuccia Secol. Mit freundlicher Genehmigung der Familie der Künstlerin. Foto: Magdalena Typiak 3. Mariuccia Secol, Puppenhaus (Nr. 5) (Casa di bambola [No. 5]), 1970, Patchwork aus Kleidungsstücken, Leinwand, Fell, Blumen, 137 x 57 cm © Mariuccia Secol. Foto: Magdalena Typiak
    «MARIUCCIA SECOL: UNRAVELING»

    12. Juni 2026

  • © Brigitte Lustenberger, Between Mists of Memory, https://lufo.ch/news/
    «BRIGITTE LUSTENBERGER. A GAZE OF ONE’S OWN»

    12. Juni 2026

  • Der Münzschatz von Ueberstorf im Kanton Freiburg besteht aus französischen Goldmünzen und Schweizer Silbermünzen. Münzhort von Ueberstorf FR (Auswahl), nach 1555, Gold und Silber © Schweizerisches Nationalmuseum
    «BANKENLAND SCHWEIZ»

    12. Juni 2026

  • Erlacherhof Bern - Foto: JoachimKohlerBremen, 2019, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:JoachimKohler-HB (Ausschnitt) - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei:https://de.wikipedia.org/wiki/Erlacherhof#/media/Datei:Erlacherhof_in_Bern.jpg
    STADT BERN: GEFÖRDERTES KULTURSCHAFFEN SOLL TEUERUNGSAUSGLEICH ERHALTEN

    12. Juni 2026

Kommentare von Daniel Leutenegger

Previous post « Next post »

© 2026 ch-cultura.ch – Schweizer Online-Kultur-Plattform

  • NUTZUNGSBEDINGUNGEN
  • DATENSCHUTZ
  • IMPRESSUM
Facebook LinkedIn Instagram X

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis auf unserer Website zu bieten.
Mehr darüber erfahren Sie in den .

ch-cultura.ch
Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.

Lesen Sie unsere Informationen zum Datenschutz, um mehr zu erfahren.

Notwendige Cookies

Notwendige Cookies sollte immer aktiviert sein, damit wir Ihre Präferenzen für Cookie-Einstellungen speichern können.

Wenn Sie dieses Cookie deaktivieren, können wir Ihre Einstellungen nicht speichern. Das bedeutet, dass Sie jedes Mal, wenn Sie diese Website besuchen, Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren müssen.

Google Analytics

Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher auf der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.

Wenn Sie dieses Cookie aktiviert lassen, können wir unsere Website verbessern.

<p>Bitte aktivieren Sie zunächst "Notwendige Cookies", damit wir Ihre Einstellungen speichern können!</p>