ch-cultura.ch
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci

12. Oktober 2013

Allyson Vieira: «The Plural Present»

Ausstellung in der Kunsthalle Basel, bis am 10. November 2013

Bild: Allyson Vieira, The Plural Present, Poster, Kunsthalle 2013, Design: Ronnie Fueglister, Martin Stöcklin

«It’s dirty and real»(1), so beschreibt Allyson Vieira ihre Begeisterung über ihre Reisen zu antiken Stätten in Griechenland. Denn anders als bei den Präsentationen von antiker Kunst und Artefakten in amerikanischen oder westeuropäischen Museen ist hier der Blick auf die Rückseiten der Statuen, Reliefs und Architekturelemente in situ möglich.

Es ist gerade dieser Blick auf die Haken, Klammern und Stützen, auf die alten und neuen Reparaturen, der die junge amerikanische Künstlerin interessiert. Denn für sie zeigt sich an diesen Bruchstellen und Innenansichten, wie Material zu Form wird und in den Objekten selbst Gegenwart und Vergangenheit gleichzeitig existieren.

Allyson Vieira greift in ihren Arbeiten Themen und Darstellungsweisen auf, die in der Antike entwickelt und immer wieder hinterfragt wurden. Diese verbindet sie mit dem Repertoire skulpturaler Formen und Methoden des Minimalismus und der Land Art, die das Verhältnis von Material, Form und Prozess unter neue Vorzeichen stellen.

In der Ausstellung «The Plural Present» in der Kunsthalle Basel zeigt Vieira Skulpturen aus einfachen Konstruktionsmaterialien wie Ziegel, Beton, Metall und Gips.

Zwei kollabierende Wände aus Aluminiumschienen – The Long Walls – bestimmen die Choreographie und Wahrnehmung des Raumes. Sie geben die Bewegungsrichtung entlang den Längswänden vor, gleichzeitig bestimmen sie den Blick in den Raum durch ihr regelmässiges Raster.

Zwischen den Wänden treffen wir auf die zentrale Figurengruppe Beauty, Mirth and Abundance («Schönheit, Freude, und Überfluss»). Die drei aus Ziegeln herausgearbeiteten weiblichen Figuren im Kontrapost lehnen sich an die häufig kopierte Skulpturengruppe der Drei Grazien an, die sich im Metropolitan Museum in New York befindet.

An die Wände des Ausstellungsraumes gelehnt stehen Werke aus der vor etwa einem Jahr begonnenen, fortlaufenden Serie der Clads («Kaschierte Skulpturen»). Sie lassen an antike Stelen und Wandreliefs, geologische Sedimente oder an minimalistische Skulpturen wie John McCrackens monolithische Platten denken.

Es ist der Eindruck physischer Arbeit, der das Erscheinungsbild dieser Werke bestimmt. Sie verharren in dem Moment des Übergangs zwischen Material und Form, in dem die Spuren der Herstellung deutlich sichtbar sind. Die Objekte sind dadurch als «fossilierte Aktionen»(2) lesbar, als material- und formgewordene Handlungen, die die körperliche Betätigung erkennen lassen.

khb

Kontakt:

http://www.kunsthallebasel.ch/ausstellungen/aktuell/133

(1) Allyson Vieira in conversation with Dawn Chan, Artforum, 02.08.2013.
(2) vgl. George Kubler: The Shape of Time. Remarks on the History of Things, Yale 1962.

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 12. Oktober 2013
  • Museum, Ausstellung, Galerie

Vorheriger Beitrag

Thomas Schütte drinnen und draussen

Nächster Beitrag

Leonor Antunes: «the last days in chimalistac»

Daniel Leutenegger

Daniel Leutenegger

Redakteur

Beiträge von Daniel Leutenegger

  • IMFAU: CH-CULTURA.CH AUF FACEBOOK
    ÜBRIGENS: CH-CULTURA.CH GIBT’S U.A. AUCH AUF FACEBOOK

    20. Juni 2026

  • Schlafmohn - Foto: © CMS / Kathrin Schulthess
    MÜNCHENSTEIN / BASEL: ERNEUERTER MERIAN-ARZNEIPFLANZEN-GARTEN ERÖFFNET

    19. Juni 2026

  • Martyna Marciniak, Still aus Anatomy of Non-Fact, Chapter 1 AI Hyperrealism, 2023, Video, ca. 18 Min. © Martyna Marciniak
    «AN DIE KUNST GLAUBEN»

    19. Juni 2026

  • «UNERHÖRT UNERFORSCHT» Ausstellung im Museum Rosenegg, Kreuzlingen, bis am 28. Februar 2027
    «UNERHÖRT UNERFORSCHT»

    19. Juni 2026

  • Das Webarchiv Schweiz - Foto: © Simon Schmid, Schweizerische Nationalbibliothek NB
    ELEKTRONISCHE PUBLIKATIONEN SOLLEN LANGFRISTIG GESICHERT UND VERFÜGBAR SEIN

    19. Juni 2026

Kommentare von Daniel Leutenegger

Previous post « Next post »

© 2026 ch-cultura.ch – Schweizer Online-Kultur-Plattform

  • NUTZUNGSBEDINGUNGEN
  • DATENSCHUTZ
  • IMPRESSUM
Facebook LinkedIn Instagram X

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis auf unserer Website zu bieten.
Mehr darüber erfahren Sie in den .

ch-cultura.ch
Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.

Lesen Sie unsere Informationen zum Datenschutz, um mehr zu erfahren.

Notwendige Cookies

Notwendige Cookies sollte immer aktiviert sein, damit wir Ihre Präferenzen für Cookie-Einstellungen speichern können.

Wenn Sie dieses Cookie deaktivieren, können wir Ihre Einstellungen nicht speichern. Das bedeutet, dass Sie jedes Mal, wenn Sie diese Website besuchen, Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren müssen.

Google Analytics

Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher auf der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.

Wenn Sie dieses Cookie aktiviert lassen, können wir unsere Website verbessern.

<p>Bitte aktivieren Sie zunächst "Notwendige Cookies", damit wir Ihre Einstellungen speichern können!</p>