Der perfekte Roman für Homeoffice-Geplage: «Señor Herreras blühende Intuition» handelt vom Kampf gegen mangelnde Bewegung, schlechtes Essen und alternative Wirklichkeiten.
Linus Reichlins (Bild) neuer Held ist Schriftsteller mit Herzproblemen: Um den Puls herunterzubringen, zieht er sich in ein abgelegenes Kloster in Andalusien zurück. Zur Ruhe und zum Yoga kommt er kaum. Denn seine blühende Fantasie spielt ihm übel mit.
Anders als der wahre Don Quijote von Cervantes trifft Reichlins moderner Don Quijote nicht auf einen Sancho Pansa, der Wahrheit und blosse Einbildung auseinanderzuhalten weiss. Reichlins Don Quijote trifft vielmehr auf einen anderen Don Quijote, nämlich den Klosterkoch Herrera, ausgestattet mit ebenso blühender Einbildungskraft. Die beiden Don Quijotes schaukeln sich gegenseitig hoch, sehen überall Killer und eine Frau, die angeblich nur ein Zeugenschutzprogramm ins Nonnengewand gezwungen hat.
Mit abgründiger Komik geht Linus Reichlin in seinem neuen Roman «Señor Herreras blühende Intuition» der Frage nach, ob man sein Leben wirklich ändern kann oder ob das Leben einen ändert. Ein Roman, turbulent, schräg und poetisch wie ein Film von Pedro Almodóvar.
Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.
Lesen Sie unsere Informationen zum Datenschutz, um mehr zu erfahren.
Notwendige Cookies
Notwendige Cookies sollte immer aktiviert sein, damit wir Ihre Präferenzen für Cookie-Einstellungen speichern können.
Wenn Sie dieses Cookie deaktivieren, können wir Ihre Einstellungen nicht speichern. Das bedeutet, dass Sie jedes Mal, wenn Sie diese Website besuchen, Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren müssen.
Google Analytics
Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher auf der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.
Wenn Sie dieses Cookie aktiviert lassen, können wir unsere Website verbessern.
<p>Bitte aktivieren Sie zunächst "Notwendige Cookies", damit wir Ihre Einstellungen speichern können!</p>
Kommentare von Daniel Leutenegger