24. Juli 2024
«Liaisons suisses»: Ausstellung von Schweiz Tourismus anlässlich der Olympischen und Paralympischen Spiele in Paris 2024
Schweiz Tourismus (ST) ist mit den Regionen Freiburg/Fribourg, Bern, Luzern-Vierwaldstättersee, Jura & Drei-Seen-Land, Wallis, Tessin und Waadt sowie mit dem Swiss Travel System während der Olympischen und Paralympischen Spiele in Paris 2024 permanent im «Maison Suisse» präsent. Die Ausstellung «Liaisons suisses» soll die Besucherinnen und Besucher auf eine Reise durch das Land nehmen und dabei über vergangene und aktuelle Verbindungen zwischen der Schweiz und Frankreich informieren.

Bild: «Liaisons suisses», Paris 2024 – Foto: © Flavio Karrer
Die Ausstellung deckt fünf Jahrhunderte Geschichte ab. Die 45 Objekte stammen aus sieben touristischen Regionen der Schweiz. Zu sehen sind beispielsweise:
- Eine von Pablo Picasso verewigte Spiralkette der Luzerner Galeristin Angela Rosengart. Sie ist dem Röntgenapparat des jungen Antoine de Saint-Exupéry, der in Freiburg studierte, gegenübergestellt.
- Eine Lötschentaler Maske, die 1937 auf der Weltausstellung in Paris präsentiert wurde und die 87 Jahre später in die Stadt der Lichter zurückkehrt.
- Der legendäre Tisch «Traccia» (1936), der von Meret Oppenheim im Tessin entworfen wurde
- Die typisch schweizerische Lärchenholzskulptur von Valentin Carron
- Der Entwurf der jungen Lausanner Designerin Laure Gremion für die grösste Absinth-Fontäne der Welt
Die Ausstellung hebt auch weniger bekannte bemerkenswerte Orte in der Schweiz hervor, die dank des Verkehrsnetzes des Landes leicht zu erreichen sind und den Besucherinnen und Besuchern bereichernde Erfahrungen bieten können.
Die Pavillonstruktur bietet attraktive Ansichten und Perspektiven, dank dem modularen Möbelbausystem USM einerseits und dem Boden aus Graubündner Stein andererseits. Eine Auswahl an Pflanzen, die zum Kulturerbe der Schweiz gehören, rundet die Szenerie ab, und die 2024 vom Designer Guy Meldem entworfenen Sessel laden die BesucherInnen zu einem Moment der Entspannung ein. Die Stühle sind aus Schweizer Jalousienstoff gefertigt, einem typischen Element vieler Schweizer Häuser.
Gestalter der Ausstellung sind:
Christian Herren, Kreativdirektor, Konservator, Kunsthistoriker und Kunstberater. Über seine Kulturagentur realisiert er Projekte in den Bereichen Kunst, Design und Kulturmanagement.
Johnny Graf, Eigentümer eines Studios mit Sitz in Paris und Zürich, das sich auf Grafikdesign, künstlerische Geschäftsleitung und Designberatung konzentriert und hauptsächlich mit Kunden und Partnerinnen aus dem Kultursektor zusammenarbeitet.
Christian Herren und Johnny Graf: «Ob es sich um das erste Auto mit Explosionsmotor handelt, um die Lötschentaler Maske, die 1937 an der Weltausstellung in Paris gefeiert wurde und heute in die Stadt der Lichter zurückkehrt, oder um den Silberschmuck von Sonja Knapp, der ersten weiblichen künstlerischen Direktorin der Galeries Lafayette: Jedes dieser Objekte zeugt von den engen Beziehungen zwischen der Schweiz und Frankreich.»
Begleitend zur Ausstellung gibt es einen Katalog, der Plakate aus dem letzten Jahrhundert über den oder für den Schweizer Tourismus zeigt. Das Heft wird kostenlos an die BesucherInnen verteilt, um sie durch die Ausstellung zu führen, aber auch um ihnen Reisetipps, Angebote und Vorschläge für Aktivitäten im ganzen Land zu geben.
Ausstellung «Liaisons suisses» im «Maison Suisse»:
24. Juli bis 11. August während der Olympischen Spiele
27. August bis 8. September während der Paralympischen Spiele
Botschaft der Schweiz in Frankreich, 142 Rue de Grenelle, 75007 Paris
st
Kontakt:
https://www.myswitzerland.com/de-ch/
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Kommentare von Daniel Leutenegger