«DANIELE BUZZI. DIPINTI E MANIFESTI»
Esposizione Museo Casa Rusca, Locarno, fino al 28 giugnio 2026
Esposizione Museo Casa Rusca, Locarno, fino al 28 giugnio 2026
Vergangene Woche wurden in Berlin die Deutschen Preise für Onlinekommunikation (DPOK) 2026 verliehen. Das Kunstmuseum Bern wurde dabei für seine Social-Media-Kampagne «Kirchner ist zurück» mit dem Deutschen Preis für Onlinekommunikation 2026 in der Kategorie «Wissenschaft, Bildung & Kultur» mit dem ersten Platz
ausgezeichnet. In der Kategorie «Kreativste Kampagne des Jahres» erreichte die Kampagne des Berner Kunstmuseums Platz 2, – noch vor IKEA und anderen grossen Marken.
Radio SRF 1, «Gast am Mittag» vom 25. Mai 2026, 13 Uhr / Podcast
Der Verein Medienqualität Schweiz (MQS) hat an seiner Generalversammlung vom 20. Mai 2026 beschlossen, den Verein per Ende 2026 aufzulösen. Seit seiner Gründung im Jahr 2014 engagierte sich der MQS für die Förderung und Versachlichung der Diskussion über Medienqualität in der Schweiz. Zentrales Projekt war das Medienqualitätsranking, das in enger Zusammenarbeit mit renommierten universitären Instituten entwickelt und umgesetzt wurde und über Jahre hinweg wichtige empirische Grundlagen für die öffentliche Debatte lieferte.
Der 1946 in Zürich geborene frühere «Karussell»-Moderator (Fernsehen DRS), Journalist, Filmer und Kommunikations-Berater Urs Emmenegger (Bild) ist am 15. Mai 2026 gestorben. «Ab 1992 war Emmenegger am Aufbau regionaler Fernsehsender in Zürich beteiligt, darunter ‹RTV›, ‹Forum Züri› und ‹Züri 1›. Dabei bildete er zahlreiche junge Medienschaffende aus, die später bei SF DRS sowie bei privaten Radio- und Fernsehsendern Karriere machten», schreibt «zürich24» heute Donnerstag.
Der am 9. Oktober 1927 in Zürich geborene Schweizer Fotograf René Groebli (Bild) ist am 5. Mai 2026 ebenda gestorben. Er führte ein Fotostudio für Industrie- und Werbefotografie und ein Unternehmen für Farbfotografie, Dye Transfer und Farblithos. Ebenso realisierte er freie künstlerische Fotoessays. (*) In der Darstellung von Bewegung durch Unschärfe, u.a. in den Bildbänden «Magie der Schiene» (1949) und «Das Auge der Liebe» (1954), war Groebli ein Pionier. Seine bahnbrechenden Techniken der Farbfotografie, dokumentiert in «Variation» (1965) und «Variation 2» (1971), erlangten internationale Beachtung. (**)
Eine Auswahl kultureller Informationen, Beobachtungen und Kommentare der letzten zwei Wochen aus Schweizer Perspektive
Eine Auswahl kultureller Informationen, Beobachtungen und Kommentare der letzten drei Wochen aus Schweizer Perspektive
Der Berner Unternehmer Stefan Niedermaier (im Bild links) hat per März 2026 alle Aktien der Bieler Gassmann-Gruppe von Fredy Bayard (rechts) übernommen. Zum Medienhaus gehören zur Zeit die beiden TV-Sender «TeleBärn» und «TeleBielingue», das Onlineportal «ajour.ch», die beiden Zeitungstitel «Bieler Tagblatt» und «Biel Bienne», sowie die Radiosender «Radio Canal 3» und «Radio Bern1».
2025 erzielte der Deutschschweizer Buchmarkt einen Gesamtumsatz von CHF 581,8 Mio. Das entspricht einem Plus von 1,1% gegenüber 2024. Sowohl der stationäre Buchhandel und die Onlineshops als auch das Geschäft mit Schulen, Bibliotheken, Firmen und weiteren Institutionen legten leicht zu. Insgesamt bewegt sich der Deutschschweizer Buchmarkt seit Jahren seitwärts.
Zum zweiten Mal findet in St.Gallen vom 6. bis am 14. März 2026 die Design Week statt. Weshalb sie für die Branche wichtig ist und was das mit dem guten Ruf der Stadt zu tun hat, erklären Beat Lüscher und Kathrin Lettner von der Schule für Gestaltung am GBS St.Gallen sowie Samuel Zuberbühler von der Standortförderung St.Gallen im Gespräch mit dem Ostschweizer Magazin «Saiten».
Gestiftet aus dem Legat des 2025 verstorbenen Fotografen Alois Ottiger steht der Grant für eine langfristige und nachhaltige Förderung des fotografischen Nachwuchses in der Schweiz. Er versteht sich nicht als einmalige Auszeichnung, sondern als kontinuierliche Investition in die künstlerische Entwicklung junger Talente. Der Alois-Ottiger-Grant möchte Freiraum schaffen – für Experiment, Vertiefung und Sichtbarkeit – und damit einen bleibenden Beitrag zur Vitalität und Vielfalt der Schweizer Fotoszene leisten.
Ausstellung im Rätischen Museum, Chur, bis am 22. März 2026
Der am 31. März 1929 in Frauenfeld geborene und in Paris wohnhaft gewesene Schweizer Grafikdesigner und Kunstlehrer Jean Widmer (Bild) ist am 1. Februar 2026 gestorben. Er zeichnete für die visuelle Identität von kulturellen Institutionen wie dem Centre Georges Pompidou, dem Musée d’Orsay oder dem Institut du Monde Arabe verantwortlich. Im Jahr 2017 erhielt Jean Widmer einen der drei mit je 40’000 Franken dotierten Schweizer Grand Prix Design.
Der am 4. Juni 1945 geborene Schweizer Werbepionier Jean Etienne Aebi (Bild) ist am 27. Januar 2026 gestorben. «Mit seinen Agenturen Aebi & Partner, ASGS/BBDO, Aebi/BBDO und Aebi, Strebel sowie als Kreativchef von Publicis prägte er die Schweizer Werbegeschichte über Jahrzehnte hinweg, und 1984 war er ‹Werber des Jahres›» («m&k»). Jean Etienne Aebi war langjähriges ADC-Mitglied und auch Präsident des Schweizer Kreativverbandes. Nach seiner aktiven Berufskarriere brachte der Werbe-Profi sein Buch «Einfall oder Abfall. Was Werbung erfolgreich macht» heraus. Von Aebi stammen einige ausserordentlich populäre Kampagnen wie z.B. Toni Joghurt «Das im Glas» oder Die Mobiliar «Liebe Mobiliar…» (Schadenskizzen). Nach dem Abschied aus der Branche fand Aebi gemäss «persönlich.com» sein Glück in den letzten zehn Jahren als konzeptioneller Künstler und vor allem als Singer-Songwriter mit diversen Blues-Alben und in Auftritten mit Profimusikern.
Die Mitglieder von «investigativ.ch» haben gewählt: «Das Verteidigungsdepartement (VBS) ist der grösste Informationsverhinderer des Jahres 2025» und erhält dafür den «Goldenen Bremsklotz». Das VBS sorgte im vergangenen Jahr gleich mit verschiedenen Aktionen für Unmut unter Medienschaffenden.
Der Kanton Basel-Landschaft sucht per 1. Juli 2026 oder nach Vereinbarung die Leitung der neuen Abteilung Römerstadt Augusta Raurica (80-100 %), die als Mitglied der Geschäftsleitung des Amts für Kultur auch die Kulturpolitik des Kantons Basel-Landschaft aktiv mitgestalten wird.
Der 71jährige Luzerner Journalist, Kommunikationsfachmann, Kulturförderer, Initiant und Medienpolitiker Niklaus Zeier (Bild) ist gestorben, wie zuerst «lu-wahlen.ch» berichtete. Er war 24 Jahre lang Kommunikationschef der Stadt Luzern. Zeier betätigte sich vor dem Engagement bei der Stadt u.a. als «Wärchhof»- und «Boa»-Präsident. Er war 1992 Mitgründer und dann 24 Jahre lang Präsident des international renommierten Comic-Festivals Fumetto. Während 15 Jahren präsidierte Niklaus Zeier die SRG Zentralschweiz, und auch bei der Film Commission Lucerne & Central Switzerland war Niklaus Zeier als Präsident engagiert am Werk. Niklaus Zeier ist in Luzern aufgewachsen, studierte in Freiburg Jura und war danach Journalist beim «Vaterland», bei der «Luzerner Zeitung» und der «Zuger Zeitung».
Der am 17. November 1938 geborene Werbefachmann, Restaurant- und Barbesitzer, Autor und Maler Fritz Kobi (Bild) aus Flamatt ist im Dezember 2025 gestorben. Er absolvierte nach den obligaten Schulen am kantonalen Technikum in Biel die Ausbildung für Verkehr und Verwaltung und war nach drei Jahren praktischer Weiterbildung 1968 Mitgründer der weitherum renommierten Werbeagentur Contexta in Bern; später folgten mehrere andere erfolgreiche Unternehmen. Er arbeitete bei Contexta und dem Berner Restaurant Lorenzini sowie der Bar Quick mit dem andern grossen Werbe-Pionier Alex Milani zusammen, der am 12. November dieses Jahres gestorben ist. Kobi schrieb eine ganze Anzahl Bücher (Kriminalromane, Science-Fiction und Satirisches) und malte auch mit Erfolg farbenstarke Bilder.
Der am 11. Juli 1934 in Basel geborene Werbeleiter, Restaurant- und Bar-Mitbesitzer, Weinhändler, Jazzbassist, Konzert- und Festivalveranstalter und zuletzt bildende Künstler Alex Milani (Bild) ist am 12. November 2025 in seiner Basler Wohnung gestorben, wie jetzt bekannt wird. Er lebte ab 1973 lange Zeit in Borgo a Buggiano Castello in der Toskana. Die von ihm 1968 mitbegründete Werbeagentur Contexta befand sich über viele Jahre in der Berner Matte. 1985 begann Lorenzini-Mitinhaber Alex Milani mit dem Weinhandel der «Enoteca Castello di Buggiano». Er führte die Firma 15 Jahre lang.
Eine Auswahl kultureller Informationen der letzten vierzehn Tage aus Schweizer Perspektive
Der PR-Bild Award 2025 für das beste PR-Bild des Jahres in der Schweiz geht an KreativAgent Caradonna: für das Bild «Flowstate – Break(ing) the limits», fotografiert von André Caradonna für das Solothurner Tanzfestival Find Your Flow 2024. Das Bild hat sich gegen mehr als 600 Bewerbungen durchgesetzt. Die dpa-Tochter news aktuell (Schweiz) AG vergibt den PR-Bild Award «für herausragende PR-Fotografie von Unternehmen, Organisationen und Agenturen» bereits zum 19. Mal. Das Motiv überzeugte Jury und Öffentlichkeit gleichermassen und erreichte das beste Gesamturteil für die Schweiz. Zugleich belegt das Bild den ersten Platz in der Kategorie «People».
Der Schweizerische Verband für interne und integrierte Kommunikation (SVIK) hat am Donnerstagabend, 20. November 2025, in Bern die SRF-Nahost-Korrespondenten Anita Bünter und Jonas Bischoff mit der «Goldenen Feder» für Journalismus 2025 ausgezeichnet.
Ausstellung im Museum für Gestaltung Zürich, Toni-Areal, bis am 6. April 2026
Exposition Musée d’art et d’histoire de Neuchâtel (MAHN), du 19 novembre jusqu’au 6 avril 2026 – Vernissage mercredi 19 novembre à 18:00
Was ist eigentlich News Literacy und wie vermittelt man sie den Schüler:innen? Wie gehe ich mit Gaming um? Und wie kann ich es im Unterricht einbauen? Welche Tools gibt es, um Wissen über KI zu vermitteln? Und soll ich als Lehrer:in auf Social Media aktiv sein? Das sind Themen der 3. Nationalen Nachrichtenkompetenz-Tagung, die am 20. März 2026 an der ZHAW in Winterthur von Use The News in Zusammenarbeit mit dem Institut für Angewandte Medienwissenschaft (IAM) der ZHAW organisiert wird.
Die neue Ausstellung im Stadtmuseum Aarau führt durch eine faszinierende KI-generierte Bilderwelt und geht der Frage nach: Wohin führen die KI-getriebenen Veränderungen beim Arbeiten, Reisen und Kreativsein? Vom 9. November 2025 bis am 1. März 2026.
Eine Auswahl kultureller Informationen der letzten vierzehn Tage aus Schweizer Perspektive
«Edi.» ist die jährlich vergebene offizielle Qualitäts-Auszeichnung für Auftragsproduktionen von Werbe-, Industrie- und Unternehmensfilmen. Der Wettbewerb steht unter dem Patronat des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI) und wurde von der Swissfilm Association dieses Jahr zum sechsundzwanzigsten Mal durchgeführt. Am Donnerstagabend, 30. Oktober, wurden im Schiffbau Zürich 22 Auszeichnungen in den drei Haupt-Kategorien «Commercials», «Corporate Communication» und «Animation» (diese beinhalten mehrere Subkategorien) für das Jahr 2025 vergeben.
Ausstellung im Vitra Design Museum, Weil am Rhein (D), vom 18. Oktober 2025 bis am 15. Februar 2025
Der am 18. März 1947 in Portland (Oregon) geborene US-amerikanische Künstler und Illustrator Drew Struzan (Bild) ist am 13. Oktober 2025 gestorben. Er wurde vor allem durch seine Filmplakate bekannt. Im Jahr 1965 begann er seine Ausbildung zum Illustrator am Art Center College of Design in Los Angeles, einer der führenden Design-Schulen weltweit. Zunächst entwarf er Covers für verschiedene Musikalben. Unter anderem erstellte er die Covers für das Black-Sabbath-Album «Sabbath Bloody Sabbath» und für Alice Coopers «Welcome to My Nightmare». 1975 begann er mit dem Design von Filmplakaten. Zuerst entwarf er Plakate für diverse B-Movies, aber 1977 kam schliesslich sein grosser Durchbruch, als er das Plakat für «Krieg der Sterne» entwerfen durfte. Durch diesen Erfolg wurden andere Filmstudios auf ihn aufmerksam und er bekam nun häufiger den Auftrag, Plakate zu erstellen. Insgesamt schuf er über 150 Filmplakate, darunter Plakate für die Filmreihen «Indiana Jones», «Star Wars», «Police Academy» und für viele andere. 2013 entstand mit «Drew: The Man Behind The Poster» eine Dokumentation über ihn. (*)
Das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) hat die vierte Ausgabe der Comic-Serie «Geschichten aus dem digitalen Alltag» veröffentlicht. In zwölf neuen Episoden soll die fiktive Familie Webster mit ihren Abenteuern die Bevölkerung dazu anregen, sich in der vernetzten Welt mit Vorsicht zu bewegen. Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen, Eltern und andere Interessierte können sie als Broschüre und unter «www.websters.swiss» in allen vier Landessprachen sowie auf Englisch gratis beziehen.
Das ibis-Styles-Hotel in Carouge, dem Bohème-Viertel von Genf, ist der neunten Kunst gewidmet: Die 119 Zimmer und weitere Räume des 2018 eröffneten Designhotels wurden von bekannten Westschweizer Comic-Künstler:innen zum Thema «Traum» gestaltet.
Bereits zum 82. Mal findet in St.Gallen ab diesem Donnerstag die OLMA statt. Das nimmt das Staatsarchiv St.Gallen zum Anlass, um auf den vielfältigen OLMA-Bildbestand im Digitalen Lesesaal aufmerksam zu machen. Rund 16’000 Bilder sind online abrufbar – vom Bundesratsbesuch bis zum Bratwurststand.
Wendelin Hess und Beat Müller, Gründer des Echtzeit Verlags, und ihr Grafikdesign-Studio «Müller+Hess» erhalten den Basler Kulturpreis 2025. Der Regierungsrat zeichnet sie «für ihre qualitätsvolle Grafik- und Buchkultur aus. Diese hat das visuelle Erscheinungsbild der Kulturstadt Basel entscheidend geprägt und verleiht der Basler Grafiktradition nationale und internationale Ausstrahlungskraft», wie es in der Medienmitteilung heisst.
Ab Anfang 2026 übernimmt Fabienne Schmuki (Bild) die Geschäftsführung von Swiss Music Export (SME). Sie folgt auf Jean Zuber, der die Förderinstitution seit 2008 leitet und künftig bei Stadt Zürich Kultur tätig sein wird.
Exposition Nouveau Musée Bienne / Ausstellung Neues Museum Biel
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 19. September 2025 Gianna Luzio (Bild) zur neuen Direktorin des Bundesamts für Kommunikation (BAKOM) ernannt. Die 45-jährige Bündnerin war zuletzt als Generalsekretärin der Partei Die Mitte tätig. Gianna Luzio wird ihre neue Aufgabe am 1. April 2026 antreten und löst damit den amtierenden Direktor Bernard Maissen ab, der im Frühling 2026 pensioniert wird.
Ausstellung in der Kunst Halle Sankt Gallen, vom 6. September bis am 16. November 2025
Ausstellungsraum *ALTEFABRIK Rapperswil-Jona, vom 6. September bis am 26. Oktober 2025