Ausstellung im Kunsthaus Langenthal, vom 28. August bis am 23. November 2025

Bild: © Olivia Abächerli, Ibu Silla, Video, 2019-21
Mit Werken von Olivia Abächerli, Daniela Brugger, Marilin Brun, Helene Roth, Mara Züst
Die Oberaargauer Sozialpionierin Amélie Moser-Moser (1839–1925) kämpfte gegen Armut und mangelnde Bildung und gründete das erste alkoholfreie Restaurant mit Gemeindezentrum der Schweiz, das «Kreuz» in Herzogenbuchsee, das auch als Kinderhort, Arbeiter- und Altersheim, als Herberge und Volksküche diente, und wo mit Kursen und Schulungen gegen die mangelnde Bildung der Frauen der Arbeiterschicht gekämpft wurde.
Die befreundete Schriftstellerin Maria Waser nannte Moser-Moser emphatisch «die grosse Frau», und in der Tat leistete sie Grosses. Anlässlich ihres 100. Todestages lädt das Kunsthaus vier Künstlerinnen ein, die sich mit Moser und ihrer Zeit beschäftigen und einen heutigen Blick auf Themen wie Sorgearbeit und Selbstermächtigung durch Wissen und Bildung werfen.
Teil der Ausstellung sind ausserdem Gemälde aus einem Zyklus zur Arbeit des von Moser geleiteten Frauenvereins Herzogenbuchsee, die Helene Roth für die Schweizerische Ausstellung für Frauenarbeit SAFFA 1928 malte.
Kuratiert von Raffael Dörig, Leiter Kunsthaus Langenthal
khl
Kontakt:
https://www.kunsthauslangenthal.ch/ausstellungen/im-haus-der-grossen-frau/

Bild: Helene Roth, Aus dem Zyklus für die Schweizerische Ausstellung für Frauenarbeit (SAFFA), 1928
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Kommentare von Daniel Leutenegger