21. März 2026
«ANNETTE BARCELO: BESTIE, BELLEZZE E ALTRE COMPAGNE» – «AIO FREI: ES RING WOLF STEIN – DEDICATED TO KATHARINA SIMMEN VON STEINBERGEN»
Ausstellung im Haus für Kunst Uri, Altdorf, bis am 10. Mai 2026

Bilder: Werke von © Annette Barcelo im Haus für Kunst Uri, 2026 – Fotos: © f.x.brun

Die Frühlingsausstellung im Haus für Kunst Uri ist zwei Künstler:innen gewidmet, die sich in unterschiedlichen Medien mit Mythen, Geschichten und Figuren auseinandersetzen, die uns in dieser und in anderen Welten, in dieser und in anderen Zeiten, begleiten.
Mit «Bestie, Bellezze e altre Compagne» zeigt das Haus eine grosse Einzelausstellung mit Annette Barcelo (*1943, lebt und arbeitet in Basel). Die Künstlerin hat in den letzten Jahrzehnten ein einzigartiges Werk geschaffen, das von hybriden und fantastischen Tieren und Gestalten bewohnt wird. In ihren Arbeiten erzählt Annette Barcelo von der Präsenz von mystischem Wissen und Geschichten in unserer Welt und in der Natur oder von Übergängen und Passagen zwischen verschiedenen Welten.

Für den Dachstock hat Aio Frei (*1982, lebt und arbeitet in Zürich) die neue Arbeit «Es Ring Wolf Stein – Dedicated to Katharina Simmen von Steinbergen» entwickelt (mit Lucy Railton, Suza Husse, Yara Dulac Gisler, Martian M. Mächler, Tristan Amor Rabit, Corsin Danioth & Alexandra Holenstein von Queerpoint Uri, Nikki Buzzi und einem Gedicht von CAConrad).
Ausgangspunkt der kollaborative Vierkanal-Soundinstallation ist Aio Freis Recherche zu einem magischen Weltverständnis, das den Kanton Uri lange prägte. Die Arbeit verhandelt die Hexenverfolgungen in der Region und knüpft an vorchristliche rituelle Wissensformen sowie an queere, heilende und gemeinschaftliche Praktiken an.
cp

Bild: Ton-Installation © Aio Frei im Haus für Kunst Uri, 2026 – Foto: © f.x.brun
Kontakt:
https://www.hausfuerkunsturi.ch/ausstellungen/aktuell/
Video:
Von Ritualen und Resonanzräumen: Annette Barcelo und Aio Frei im Haus für Kunst Uri
#HausfürKunstUri #AnnetteBarcelo #AioFrei #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+
Kommentare von Daniel Leutenegger