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28. Juli 2025

DER ÖSTERREICHISCHE KUNSTMALER HERBERT BRANDL IST GESTORBEN

Der am 17. Januar 1959 in Graz geborene österreichische Kunstmaler Herbert Brandl (Bild) ist am 27. Juli 2025 in Wien gestorben. Er zählte zu den sogenannten «Neuen Wilden» und wurde oft als einer der wichtigsten österreichischen Maler der Gegenwart genannt. Werke von Brandl waren u.a. auch an der documenta IX, an der Biennale Venedig, in der Kunsthalle und im Museum für Gegenwartskunst in Basel sowie in den Kunsthallen Zürich und Bern zu sehen.

Bild: Herbert Brandl - Foto: © Land Steiermark / Markus Deak (Ausschnitt), 2024, https://www.news.steiermark.at/cms/beitrag/12943348/154271055/

Bild: Herbert Brandl – Foto: © Land Steiermark / Markus Deak (Ausschnitt), 2024, https://www.news.steiermark.at/cms/beitrag/12943348/154271055/

Ein grosser österreichischer Künstler und Sohn der Steiermark ist verstorben

Der international bedeutende Maler, geboren 1959 in Graz, ist im Alter von 66 Jahren verstorben. Mit ihm verliert Österreich eine herausragende Künstlerpersönlichkeit – und die Steiermark einen ihrer profiliertesten Kulturschaffenden der Gegenwart.

«Mit dem Ableben des steirischen Malers Herbert Brandl verliert unser Bundesland einen bedeutenden und über die Grenzen hinaus geschätzten Künstler. Er hinterlässt in der zeitgenössischen, österreichischen Kunstwelt ein bleibendes Echo. Als einer der wichtigsten österreichischen Vertreter des Neoexpressionismus war sein künstlerisches Schaffen geprägt von monumentaler Landschaftsmalerei, abstrakten Mustern sowie unifarbener Tuschmalerei. Für sein künstlerisches Wirken wurde ihm 2024 das Ehrenzeichen des Landes Steiermark für Wissenschaft, Forschung und Kunst verliehen. Das Land Steiermark wird Herbert Brandl stets ein ehrendes Gedenken bewahren», sagt Landeshauptmann Mario Kunasek.

«Herbert Brandl war nicht nur ein sensibler Beobachter der Natur, sondern auch ein engagierter Mahner für ihren Schutz. Seine eindrucksvollen Landschaftsgemälde und seine unverkennbare Bildsprache haben die internationale Kunstwelt geprägt und einen bleibenden Beitrag zur Gegenwartskunst geleistet. Mit seinem Tod verliert die Steiermark eine prägende Künstlerpersönlichkeit. Sein Werk wird über Generationen hinweg weiterwirken. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und allen, die ihm nahegestanden sind», so Kulturlandesrat Karlheinz Kornhäusl.

https://www.politik.steiermark.at/cms/beitrag/12989043/181958424/

Maler Herbert Brandl gestorben

Der österreichische Maler Herbert Brandl ist tot. Der gebürtige Grazer hatte in den 1980ern mit den «Jungen Wilden» den Markt erobert. Er starb am Sonntag im Alter von nur 66 Jahren in Wien, wie der Galerist Helmut Reinisch bestätigte. Brandl erhält posthum den Großen Österreichischen Staatspreis.

Brandls Schaffen war von großformatigen Bergpanoramen, pastosen Farbexplosionen und düsteren Meditationen über den Tod geprägt. Zuletzt waren Brandl im Jahr 2020 sowohl im Kunsthaus Graz als auch im Belvedere 21 große Personalen gewidmet.

https://steiermark.orf.at/stories/3315346

Er wurde ab den 1980ern als Vertreter der «Neuen Wilden» berühmt und zählt mit seinen farbintensiven Gemälden zu den bedeutendsten heimischen Gegenwartskünstlern

Mit Brandls Tod verliert Österreich einen seiner bedeutendsten Künstler der Gegenwart und wichtigen Vertreter der «Neuen Wilden». Brandl ist bekannt für seine starken Farben, seine pastosen und großformatigen Gemälde, die sich in die sie umgebenden Räume einfügen und eine fast meditative und soghafte Stimmung erzeugen. Einem Gebirge gleich – eines seiner wichtigsten Motive – entfalteten sich Brandls Bilder zu einem eigenen Panorama.

Katharina Rustler

https://www.derstandard.at/story/3000000281168/oesterreichischer-maler-herbert-brandl-66-jaehrig-gestorben

Farbe im Blut und Lucky Luke im Herzen

Künstler zu sein, das war für Herbert Brandl nichts, was er sich aussuchte – vielmehr war es das nötige Vehikel dafür, was der gebürtige Steirer in sich trug: Es ist kein Zufall, dass er der illustren Gruppe der «Neuen Wilden» zugerechnet wurde. Schubladisierung? Nein, vielmehr steckte in seiner künstlerischen DNA, was sie ausmachte: In den 1980er-Jahren die Gegenströmung zu sein, was damals State of the Art war – Konzeptkunst und Performance, Inszenierung und große Bühne, die Malerei war so gut wie abgemeldet, bis die «Neuen Wilden», darunter auch Hubert Schmalix, Erwin Bohatsch oder auch Gunter Damisch und Alois Mosbacher, sie wieder einforderten.

Susanne Rakowitz

https://www.kleinezeitung.at/kultur/19942587/oesterreichischer-maler-herbert-brandl-viel-zu-frueh-verstorben

Einfach weg, in den Sonnenuntergang

Er war einer der großen österreichischen Maler unserer Zeit, er transformierte die Landschaftsmalerei in eine zeitgemäße Form ohne Pathos. Viele Schutzengel begleiteten ihn durch sein Leben und Werk zwischen Askese und Exzess.

Almuth Spiegler

https://www.diepresse.com/19941780/der-maler-herbert-brandl-ist-tot-einfach-weg-in-den-sonnenuntergang

100’000 Euro für Werke

Brandl galt als einer der wichtigsten Gegenwartskünstler Österreichs, seine Werke erzielten am Kunstmarkt 100’000 Euro.

«Beim Malen schaltet sich mein Wille irgendwann aus, und das Bild bewegt sich wie von selbst. Das ist für mich schon eine Möglichkeit, etwas auszubreiten, das irgendwie in mir wuchert», erklärte er seine Arbeit einmal in einem «Kurier»-Interview. (…)

Seine Intention als Künstler erläuterte Brandl in einem «Kurier»-Interview anlässlich seiner letzten Ausstellung 2020 so: «Das, was ich da mache, wurde ja auch manchmal als Kitsch gesehen oder mit Pathos verbunden. Ich sehe da aber kein Pathos, ich sehe nur Farben und ein Bild, ein Image, das ich entweder bewältigt habe oder nicht. Spricht es zu jemandem, sagt es etwas, kann es einen Betrachter für einen Moment zum Stoppen bringen?»

https://kurier.at/kultur/maler-herbert-brandl-gestorben/403061759

Die Natur als Quell der Inspiration

Brandl – der sich selbst zwar viel eher als «Bergseher», denn als Berggeher verstand – war ein Naturverbundener, der in ihr, der Natur, eine nicht versiegen wollende Quelle motivischer Inspiration fand. So waren es neben seinen Bergmassiven – die sich durch seinen gestisch-dynamischen Pinselduktus und die oftmals verwischenden Einsatz findende Küchenrolle auf den Leinwänden auftaten oder sich als Monotypien ihren Weg auf Papier bahnten – vor allem Naturstimmungen, die er in abstrakt-expressiver Farbigkeit atmosphärisch einfing.

Patrick Schuster

https://www.news.at/menschen/herbert-brandl-nachruf

Video:

Artist Talk: Herbert Brandl, 2021

Mehr:

https://www.herbert-brandl.com

https://www.castyourart.com/herbert-brandl-bilder-aufladen-bis-sie-fast-platzen.html

https://staempflirecht.ch/herbert-brandl/ean-9783775756310

https://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Brandl

#HerbertBrandl #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 28. Juli 2025
  • Bildende Kunst, Fotografie, Grafik, Architektur, Design

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