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17. November 2025

«LYGIA CLARK. RETROSPEKTIVE»

Ausstellung im Kunsthaus Zürich, bis am 8. März 2026

Lygia Clark, Escada [Treppe], 1951Öl auf Leinwand, 100,5 × 74,2 cm,Acervo Museu de Arte Brasileira – MAB FAAP, São Paulo, Brazil, Foto: Fernando Silveira © Associação Cultural O Mundo de Lygia Clark

Bild: Lygia Clark, Escada [Treppe], 1951, Öl auf Leinwand, 100,5 × 74,2 cm, Acervo Museu de Arte Brasileira – MAB FAAP, São Paulo, Brazil – Foto: Fernando Silveira © Associação Cultural O Mundo de Lygia Clark

Lygia Clark. RetrospektiveAusstellungsansichten Kunsthaus Zürich, 2025© Associação Cultural O Mundo de Lygia Clark. Foto: Franca Candrian, Kunsthaus Zürich

Bild: «Lygia Clark. Retrospektive», Ausstellungsansicht Kunsthaus Zürich, 2025 © Associação Cultural O Mundo de Lygia Clark – Foto: Franca Candrian, Kunsthaus Zürich

Radikal, prägend und partizipativ: Lygia Clark zählt zu den bedeutendsten Stimmen der südamerikanischen Avantgarde. Als zentrale Vertreterin des Neoconcretismo erneuerte sie den Kunstbegriff, indem sie die Grenze zwischen Kunstwerk und Publikum auflöste. Sie stellte klassische Bildformen infrage und forderte ein Schaffen, das Körper und Sinne einbezieht und als offener Prozess erfahrbar ist.

Ihre Arbeiten bringen Werk und Publikum in unmittelbaren Dialog. Ihre begeh- und berührbaren Installationen lassen Betrachter:innen damals wie heute zu aktiven Mitgestaltenden werden. Ihre Haltung stellt sowohl die Institution Museum als auch das Verständnis eines abgeschlossenen Werks infrage und forderte ein ganzheitliches, den Körper einbeziehendes Erleben. Ihre Praxis spiegelt sowohl die Aufbruchsstimmung Brasiliens als auch die Spuren politischer Unterdrückung ihrer Zeit wider – und hat bis heute nichts von ihrer Aktualität eingebüsst.

Bild: Lygia Clark, Composição [Komposition],1953, Öl auf Leinwand, 117 × 81 cm, Colección Patricia Phelps de Cisneros – Foto: Gregg Stanger © Associação Cultural O Mundo de Lygia Clark

Bild: Lygia Clark, Superfície Modulada no. 7 [Modulierte Oberfläche Nr. 7], 1956, Industriefarbe auf Holz, 49,5 × 94,5 cm, Coleção Marcos Ribeiro Simon, © Associação Cultural O Mundo de Lygia Clark

Als prägende Figur des Neoconcretismo suchte Lygia Clark seit den 1960er-Jahren nach einer neuen Kunsterfahrung. Ihre Entwicklung führte vom gemalten Bild über den Schritt in den Raum bis hin zur Abkehr vom festen Objekt in den 1970er-Jahren. Besonders bekannt ist die Werkgruppe «Caminhando» (Unterwegs) von 1963. Inspiriert durch die Auseinandersetzung des Schweizer Multitalents Max Bill mit der Möbiusschleife entwickelte Clark hier eine Handlungsanweisung, bei der nicht mehr das Objekt, sondern die Handlung selbst zum Kunstwerk wird. «Caminhando» markiert also einen revolutionären Schnitt: den Fokus ganz auf den Prozess.

Lygia Clark, Caminhando [Unterwegs], 1963Papier, Schere, Kleber, Masse variabel, AusstellungskopieAssociação Cultural O Mundo de Lygia Clark, 2025, Foto: Virna Santolia© Associação Cultural O Mundo de Lygia Clark

Bild: Lygia Clark, Caminhando [Unterwegs], 1963, Papier, Schere, Kleber, Masse variabel, Ausstellungskopie Associação Cultural O Mundo de Lygia Clark, 2025 – Foto: Virna Santolia© Associação Cultural O Mundo de Lygia Clark

Originale und Repliken aus aller Welt

Das Kunsthaus Zürich zeigt in Kooperation mit der Neuen Nationalgalerie Berlin die erste Werkschau im deutschsprachigen Raum und die weltweit umfassendste seit jener vom MoMA in New York 2014. Die Ausstellung wurde von den Kuratorinnen der Neuen Nationalgalerie Irina Hiebert Grun und Maike Steinkamp initiiert und konzipiert. In Zürich wurde sie von Cathérine Hug kuratiert und sie zeigt rund 120 historische Originalwerke aus renommierten öffentlichen und privaten Sammlungen in Brasilien, den USA und Europa – viele davon erstmals öffentlich zugänglich. Zusätzlich wurden rund 50 partizipative Arbeiten als Repliken von der Associação Cultural O Mundo de Lygia Clark hergestellt, damit die Besucher:innen Clarks prozessorientierte Kunstform unmittelbar nachvollziehen können. Damit knüpft die Werkschau an Clarks eigenes Verständnis von Kunst an:

«Für mich ist Kunstschaffen, sich selbst als Mensch zu entwickeln, was überhaupt das Wichtigste ist. Kunst sollte keinem Namen oder irgendeinem Konzept nacheifern.»

Lygia Clark

Lygia Clark, Arquitetura Fantástica Monumental no. 1 [Monumentale fantastische Architektur Nr. 1], 1963 Realisierung Art Basel, 2013, Courtesy Alison Jacques, Foto: Michael Brzezinski © Associação Cultural O Mundo de Lygia Clark

Bild: Lygia Clark, Arquitetura Fantástica Monumental no. 1 [Monumentale fantastische Architektur Nr. 1], 1963, Realisierung Art Basel, 2013, Courtesy Alison Jacques – Foto: Michael Brzezinski © Associação Cultural O Mundo de Lygia Clark

Eine begleitende Präsentation im Haus Konstruktiv, kuratiert von Evelyne Bucher, beleuchtet die schweizerisch-brasilianische Verbindung und besonders den Einfluss des Zürcher Konkreten Max Bill auf die Generation der Zeitgenossinnen und Zeitgenossen von Lygia Clark.

Mit dieser Werkschau wird Lygia Clarks revolutionäres Schaffen erstmals im deutschsprachigen Raum in seiner ganzen Vielfalt sichtbar.

khz

Mehr:

https://kunsthausrelaunch8251-live-a33132ecc05c-1c0f54b.divio-media.net/documents/MM2_Clark_DE_PMmUtjP.pdf

Kontakt:

https://www.kunsthaus.ch/besuch-planen/ausstellungen/lygia-clark/

Lygia Clark mit Obra Mole [Weiches Werk], 1964Foto: Sérgio Zalis© Associação Cultural O Mundo de Lygia Clark

Bild: Lygia Clark mit Obra Mole [Weiches Werk], 1964 – Foto: Sérgio Zalis © Associação Cultural O Mundo de Lygia Clark

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  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 17. November 2025
  • Bildende Kunst, Fotografie, Grafik, Architektur, Design, Museum, Ausstellung, Galerie

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