10. Juni 2025
MELVIN EDWARDS – TULI MEKONDJO – TSCHABALALA SELF
Die Kunsthalle Bern lädt auf morgen Mittwoch zur Einweihung der umgebauten Räumlichkeiten und zu drei neuen Einzelausstellungen von Melvin Edwards, Tuli Mekondjo und Tschabalala Self ein. Vernissage: 11. Juni 2025, 19:00 Uhr, mit einer Performance von JJJJJerome Ellis. Ausstellungsdauer: 12. Juni bis 17. August 2025

Bild: Melvin Edwards, 2024 – Foto: Tom Nappi, https://www.flickr.com/photos/mdgovpics/53632331382/ – Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en – Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Saggese,Edwards,_Moore,_and_King_Rice(cropped).jpg
Melvin Edwards´ erste Einzelausstellung in der Schweiz befasst sich mit der Geschichte von Rassismus, Arbeit und Gewalt – Konzepte, die miteinander verflochten sind und im Austausch mit historischen Momenten stehen: Sklaverei und rassifizierte, gesellschaftliche Trennungen in den USA, die Bürgerrechtsbewegung, Panafrikanismus und der kontinuierliche Dialog zwischen der kulturellen afrikanischen Diaspora, afroamerikanischen Künstler:innen und Künstler:innen des afrikanischen Kontinents.
Die erste Einzelausstellung von Tuli Mekondjo in der Schweiz besteht aus einer neuen, raumgreifenden Installation, die sich mit den europäischen Sammlungen «konstruierter Kinder» beschäftigt, jenen Gegenständen, die in der westlichen Ethnografie als «Fruchtbarkeitspuppen» bezeichnet werden.
Die Präsentation von Tschabalala Self bildet den Auftakt zu einer neuen Ausstellungsreihe mit dem Titel «RESPONSES». Diese Reihe erlaubt es etablierten zeitgenössischen Künstler:innen, durch die Präsentation ausgesuchter Werke in einen Dialog mit den beiden Einzelausstellungen zu treten. In Selfs kraftvollen Werken verbinden sich Stoffcollagen, Druckgrafik und Malerei zu einer unverwechselbaren Bildsprache, die die gelebte Realität des zeitgenössischen «Black Life» in den Vordergrund stellt. Selfs Arbeit tritt in einen erweiterten Dialog mit den Themen, welche ebenfalls die Praxis von Edwards und Mekondjo prägen: die materiellen und symbolischen Bedingungen des Schwarzen Lebens auf dem afrikanischen und den amerikanischen Kontinenten; das verwobene kulturelle Erbe von Kolonialismus, Sklaverei, der Plantage und den daraus entstandenen Widerständen, den politischen Bewegungen und Strömungen, sei es die Bürgerrechtsbewegung oder jüngst Black Lives Matter.
khb
Kontakt:
https://kunsthalle-bern.ch/de/Exhibitions
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Kommentare von Daniel Leutenegger