ch-cultura.ch
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci

4. September 2015

ZUM TOD DER RUSSISCH-STÄMMIGEN BERNER KÜNSTLERIN IRINA POLIN

Die 1971 in Moskau geborene Berner Künstlerin Irina Polin (Bild) ist gemäss «Der Bund» am 27. August 2015 in Luzern gestorben. 2006 wurde Polin mit dem Fotopreis des Kantons Bern und dem Swiss Photo Award/EWZ-Selection sowie 2007 mit dem Fotopreis des «Magazins» ausgezeichnet.

Foto: http://www.meissen.com/en/artcampus/artists-and-works/irina-polin

Polin kam 1971 in Moskau zur Welt. Seit 1995 lebte sie in der Schweiz und studierte an der Schule für Gestaltung Luzern. Ursprünglich Malerin und Illustratorin, trat zunehmend die Fotografie ins Zentrum ihrer Arbeit. Ihren ebenso ästhetizistischen wie verstörenden Fotografien lag die präzise Inszenierung von Blumen, Geschirr, Nippes, Spiel­zeug­häusern und Puppen zugrunde, Dinge, die sie über Jahre in Brockenhäusern zusammengetragen hatte: Polin schuf schiefe Welten des Kitsches, der nicht aus Oberfläche bestand, sondern aus Abgrund.

http://www.derbund.ch/kultur/kunst/puppen-blumen-und-scharfkantige-scherben/story/19661000

Die Lust, die Fotos von Irina Polin anzuschauen, ist auch die Lust des voyeuristischen Blickes. Der Voyeur im Betrachter hat Freude an diesem Spiel mit Realität und Phantasmen. Und die Sehlust erhält reichhaltige, exotische Nahrung.

Die gemalten Bilder, die aus der Transformation von alten Fotos entstehen, bilden einen Gegensatz dazu. Hier ist es eher das nostalgische Festhalten an der Kindheit, an der Jugend und an der Girlie-Zeit. Da begegnet man wieder den Märchenprinzessinnen, denen die Welt noch unendlich offen steht, die ihre Unschuld noch nicht verloren haben. Es sind Gegenentwürfe zum mal biederen, mal harten alltäglichen Leben. In diesen Bildern mit einer traumhaften, scheinbar heilen Welt scheint noch alles möglich zu sein und keine Trübung in Sicht. Dennoch sind die Werke weder Weltflucht noch schwärmerische Nostalgie.

Guckt man ein bisschen tiefer, so kommt Irritation auf. Die Fotos und Gemälde sind tiefschichtiger als man auf den ersten Blick meint, Realität und Traum schliessen sich nicht aus, sie stehen gleichberechtigt nebeneinander.

Thomas Pfister

http://www.mm.directories.be.ch/files/1674/12361.pdf

 

Video:

Irina Polin. Room Photographs.

https://www.youtube.com/watch?v=w3MimzwbRfU

Mehr:

http://irinapolin.com/

https://www.facebook.com/irina.polin.5

http://www.sikart.ch/KuenstlerInnen.aspx?id=10359531

http://www.mm.directories.be.ch/files/1674/12361.pdf

http://www.photography-now.com/artist/irina-polin

http://www.artnet.de/künstler/irina-polin/

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 4. September 2015
  • Bildende Kunst, Fotografie, Grafik, Architektur, Design

Vorheriger Beitrag

WOLFGANG RIHM IST NEUER ARTISTIC DIRECTOR DER LUCERNE FESTIVAL ACADEMY

Nächster Beitrag

HANS ULRICH OBRIST ERHÄLT DEN INTERNATIONALEN FOLKWANG-PREIS 2015

Daniel Leutenegger

Daniel Leutenegger

Redakteur

Beiträge von Daniel Leutenegger

  • : © Davide Rivalta - Photo: L’Atelier des musées, Neuchâtel, https://www.facebook.com/photo/?fbid=1511701197412707&set=pcb.1511701250746035
    «PRIMATES: ENTRE ART ET SCIENCE»

    21. Juni 2026

  • Vue d’un espace du Geneva Skateboard Museum © 2026, Sophie Jeannenot
    «SKATE OF MIND»

    21. Juni 2026

  • Auguste Bachelin (1830-1890)
Cercle méridien Ertel & Sohn,
Almanach de la République et Canton de Neuchâtel, 1861
    «DES ÉTOILES AUX ATOMES»

    21. Juni 2026

  • © Till Rabus, Mains collantes, 2025
    «SECONDO. DISTINCTION JACQUELINE OYEX 2026»

    21. Juni 2026

  • Nicolas Polli, Per fare tutto, ci vuole un fiore, 2025 Courtesy de l’artiste
    «POUR TOUT FAIRE, IL FAUT UNE FLEUR»

    21. Juni 2026

Kommentare von Daniel Leutenegger

Previous post « Next post »

© 2026 ch-cultura.ch – Schweizer Online-Kultur-Plattform

  • NUTZUNGSBEDINGUNGEN
  • DATENSCHUTZ
  • IMPRESSUM
Facebook LinkedIn Instagram X

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis auf unserer Website zu bieten.
Mehr darüber erfahren Sie in den .

ch-cultura.ch
Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.

Lesen Sie unsere Informationen zum Datenschutz, um mehr zu erfahren.

Notwendige Cookies

Notwendige Cookies sollte immer aktiviert sein, damit wir Ihre Präferenzen für Cookie-Einstellungen speichern können.

Wenn Sie dieses Cookie deaktivieren, können wir Ihre Einstellungen nicht speichern. Das bedeutet, dass Sie jedes Mal, wenn Sie diese Website besuchen, Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren müssen.

Google Analytics

Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher auf der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.

Wenn Sie dieses Cookie aktiviert lassen, können wir unsere Website verbessern.

<p>Bitte aktivieren Sie zunächst "Notwendige Cookies", damit wir Ihre Einstellungen speichern können!</p>