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Kategorie: Druck, Verlag, Printprodukte, Medienhäuser

19. Februar 2026

CO­RIN­NE DES­AR­ZENS ER­HÄLT DEN MIT 40’000 FRAN­KEN DO­TIER­TEN SCHWEI­ZER GRAND PRIX LI­TE­RA­TUR 2026

Corinne Desarzens - Foto: © https://www.buchjahr.uzh.ch/solothurn23/

Das Bundesamt für Kultur (BAK) würdigt das Werk der Schriftstellerin Corinne Desarzens (Bild) mit der höchsten Auszeichnung für Literatur in der Schweiz. Der Spezialpreis Übersetzung geht in diesem Jahr an Christian Viredaz. Sieben Werke, die im vergangenen Literaturjahr erschienen sind, werden mit einem Schweizer Literaturpreis ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet am Freitag, 15. Mai 2026, im Rahmen der Solothurner Literaturtage in Anwesenheit der Vorsteherin des Eidgenössischen Departements des Innern Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider statt.

13. Februar 2026

«HAL­BIE­RUNGS­IN­ITIA­TI­VE»: DER STIF­TUNGS­RAT DES SCHWEI­ZER PRES­SE­RATS IST BE­SORGT

SRG.SSR

Der Stiftungsrat des Schweizer Presserats nimmt die bevorstehende Volksabstimmung über die sogenannte «Halbierungsinitiative» «mit Sorge zur Kenntnis»: «Eine Annahme der Initiative hätte weitreichende negative Folgen, nicht nur für den medialen Service public in der mehrsprachigen Schweiz, sondern für den gesamten Medienplatz Schweiz. Ein Ja würde auch die Arbeit und die Finanzierung des Schweizer Presserats unmittelbar treffen und erschweren», schreibt der Rat heute.

13. Februar 2026

«EIN HÄU­FI­GER FEH­LER: BE­TROF­FE­NE WER­DEN ZU SCHWE­REN VOR­WÜR­FEN NICHT AN­GE­HÖRT»

Schweizer Presserat

Es ist eine journalistische Grundregel: Bei schweren Vorwürfen wird die betroffene Person oder Institution angehört. Juristinnen und Lateiner nennen es audiatur et altera pars. Auch im Journalismus ist das eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Trotzdem wird die Regel immer wieder missachtet und der Schweizer Presserat spricht immer wieder Rügen aus, weil die Anhörungspflicht verletzt worden ist. 

10. Februar 2026

DER SCHWEI­ZER JOUR­NA­LIST, RE­DAK­TOR, PU­BLI­ZIST UND HER­AUS­GE­BER KARL LÜÖND IST GE­STOR­BEN

Karl Lüönd - Foto: zVg

Der am 12. Mai 1945 in Flüelen geborene Schweizer Journalist, Redaktor, Publizist und Herausgeber Karl Lüönd ist am 9. Februar 2026 gestorben, wie «persönlich.com» berichtet.

3. Februar 2026

DER SCHWEI­ZER GRA­FIK­DE­SI­GNER JEAN WID­MER IST GE­STOR­BEN

Jean Widmer © BAK / Gina Folly

Der am 31. März 1929 in Frauenfeld geborene und in Paris wohnhaft gewesene Schweizer Grafikdesigner und Kunstlehrer Jean Widmer (Bild) ist am 1. Februar 2026 gestorben. Er zeichnete für die visuelle Identität von kulturellen Institutionen wie dem Centre Georges Pompidou, dem Musée d’Orsay oder dem Institut du Monde Arabe verantwortlich. Im Jahr 2017 erhielt Jean Widmer einen der drei mit je 40’000 Franken dotierten Schweizer Grand Prix Design.

30. Januar 2026

DIE LETZ­TEN 15 FI­LIA­LEN VON EX LI­BRIS WER­DEN BIS ENDE 2026 GE­SCHLOS­SEN

Ex Libris Aarau – Foto: © https://www.exlibris.ch/de/ueber-uns/newsroom/fotos-und-logos/

«Die Migros-Gruppe bündelt ihr Online-Angebot für Bücher: Das Buchgeschäft von Ex Libris wird schrittweise auf Galaxus überführt. Die 15 Filialen von Ex Libris werden bis Ende Jahr geschlossen. Damit führt die Migros die Transformation vom stationären Buchhändler zum führenden Online-Anbieter konsequent weiter», steht in der Migros-Medienmitteilung vom Freitag unmissverständlich zu lesen.

30. Januar 2026

SAA­DET TÜR­KÖZ ER­HÄLT DEN KUL­TUR­PREIS DES KAN­TONS ZÜ­RICH 2026

Saadet Türköz - Foto: © Anuar Duisenbinov

Der Kulturpreis des Kantons Zürich geht 2026 an die Musikerin Saadet Türköz; die beiden Förderpreise erhalten der Illustrator und Autor Nando von Arb und das Kollektiv volumes. Dies hat der Zürcher Regierungsrat gestützt auf Empfehlungen der kantonalen Kulturförderungskommission entschieden. Mit einer Goldenen Ehrenmedaille ehrt er zudem das Lebenswerk von Ursula Bienz als Leiterin des Figurentheaters Winterthur.

29. Januar 2026

DER «GOL­DE­NE BREMS­KLOTZ» 2025 GEHT AN DAS EID­GE­NÖS­SI­SCHE VER­TEI­DI­GUNGS­DE­PAR­TE­MENT

Goldener Bremsklotz

Die Mitglieder von «investigativ.ch» haben gewählt: «Das Verteidigungsdepartement (VBS) ist der grösste Informationsverhinderer des Jahres 2025» und erhält dafür den «Goldenen Bremsklotz». Das VBS sorgte im vergangenen Jahr gleich mit verschiedenen Aktionen für Unmut unter Medienschaffenden.

27. Januar 2026

AUTOR TOM KUM­MER ÜBER FAKT, FAKE, JOUR­NA­LIS­MUS UND LI­TE­RA­TUR

Tom Kummer, 2026 - Foto: © SRF

Radio SRF 1, «Tagesgespräch» vom 27. Januar 2026 / Podcast

25. Januar 2026

LES 67 ÉCRI­VAIN·ES 2026 EN RÉ­SI­DENCE À LA FON­DA­TION JAN MI­CHALSKI

Après une brève pause hivernale, les résidences d’écriture ont repris. Cette année, ce sont 67 poètes, romancièr·es, essayistes ou encore traducteur·rices du monde entier qui seront accueilli·es pour un séjour de travail à la Fondation Jan Michalski à Montricher (VD).

25. Januar 2026

MEDIA FOR­WARD FUND: ES GEHT WIE­DER UM 400’000 EURO FÖR­DE­RUNG PRO ME­DI­UM

© Media Forward Fund

Am 9. Februar 2026 startet die nächste Förderrunde des Media Forward Fund: Zwei Wochen lang können sich gemeinwohlorientierte Medienorganisationen aus dem gesamten DACH-Raum wieder für eine Förderung bewerben. Die unabhängige Jury entscheidet im Juni diesen Jahres über die Anträge. In den Info-Sessions auf Deutsch und Französisch beantwortet der Media Forward Fund alle Fragen, von den Eignungskriterien bis zum Bewerbungsprozess. Die erste Session ist schon am Dienstag, 27. Januar 2026.

21. Januar 2026

PE­TI­TI­ON FÜR DIE ER­HAL­TUNG DER BI­BLIO­THEK WER­NER OECHS­LIN IN EIN­SIE­DELN

Der Verein der Freunde der Bibliothek Werner Oechslin in Einsiedeln sowie Vertreterinnen und Vertreter der internationalen Forschungsgemeinschaft wenden sich mit dem dringenden Anliegen an den Bundesrat und die Bundesversammlung, die weit über die Schweiz hinaus bedeutende Forschungsbibliothek Werner Oechslin vor der drohenden Schliessung zu retten.

21. Januar 2026

WIN­TER­THUR: DIE FO­TO­STIF­TUNG SCHWEIZ WILL SICH «STRA­TE­GISCH UND OR­GA­NI­SA­TO­RISCH NEU AUF­STEL­LEN»

Vorschau zur kommenden grossen Ausstellung «Frauen. Fragen. Fotoarchive. » in der Fotostiftung Schweiz in Winterthur (28.02.–14.06.2026) - Elisabeth Brühlmann, Marie Ottomann-Rothacher bei der Arbeit im Atelier von Hans Peter Klauser, Zürich, 1960 © Elisabeth Brühlmann Sarlo / Fotostiftung Schweiz

«Die Fotostiftung Schweiz stellt sich strategisch und organisatorisch neu auf. Mit einer mehrjährigen Transformation stärkt sie ihre Sammlungsarbeit, investiert in Digitalisierung und richtet ihre Ausstellungstätigkeit vermehrt extra muros aus.», schreibt die Stiftung in ihrer Medienmitteilung vom Dienstag. Damit soll «das fotografische Erbe der Schweiz dauerhaft gesichert, öffentlich zugänglich und als Referenz für Museen, Medien und Forschung noch besser nutzbar bleiben.» Seit ihrer Gründung 1971 engagiert sich die Fotostiftung «als führende Institution für die Erforschung und Vermittlung des visuellen Erbes der Schweiz». Im Auftrag des Bundes bewahrt sie in Winterthur eine umfassende Sammlung zur Schweizer Fotografie, u.a. mit rund 160 Archiven bedeutender Fotografinnen und Fotografen.

20. Januar 2026

SRF MEL­DET ÄN­DE­RUN­GEN IM LI­TE­RA­TUR-AN­GE­BOT

Bild: © ch-cultura.ch

SRF organisiert ab diesem Jahr das Literaturangebot neu und präsentiert dem leseinteressierten Publikum neu fünf Audioangebote: «Diese sind neu unter der Marke ‹Literaturclub› gebündelt. Kern des neuen Angebots: ‹Literaturclub Interview›, ein Gespräch mit Bestsellerautorinnen und -autoren über ihre Neuerscheinungen; die erste Folge ist bereits online», schreibt SRF in der heutigen Medienmitteilung.

13. Januar 2026

ZÜR­CHER JOUR­NA­LIS­TEN­PREIS: AUF HAN­NES BRIT­SCH­GI FOLGT NINA JE­CKER ALS STIF­TUNGS­RATS-PRÄ­SI­DEN­TIN

Nina Jecker - Foto: «Basler Zeitung BAZ»

Der Stiftungsrat des Zürcher Journalistenpreises hat heute Dienstag Nina Jecker (Bild) einstimmig zur neuen Präsidentin der Stiftung gewählt. Sie folgt auf Hannes Britschgi, der während zwölf Jahren als Jurypräsident und dann als Präsident der Stiftung gewirkt hat und per 31. Januar 2026 zurücktritt.

11. Januar 2026

ZUM TOD DES SCHWEI­ZER AU­TORS UND UN­TER­NEH­MERS ERICH VON DÄ­NI­KEN

Bild: Erich von däniken, 1987 - Foto: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Fotograf: Zsolt, Somorjai / Com_L36-0120-0001-0005 / CC BY-SA 4.0, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Erich_von_D%C3%A4niken_Com_L36-0120-0001-0005.tif?page=1&uselang=de

Der am 14. April 1935 in Zofingen geborene Schweizer Autor Erich von Däniken (Bild) ist am 10. Januar 2026 in Interlaken gestorben. Er machte die parawissenschaftliche Prä-Astronautik einem breiten Lesepublikum bekannt. Seine insgesamt 49 Bücher wurden zu Bestsellern und in 32 Sprachen übersetzt; zwei wurden verfilmt, weitere Filme sind an von Dänikens Ideen angelehnt. Er, der ursprünglich in Gastronomie und Hotellerie tätig war, verkaufte ingesamt gegen 80 Millionen seiner Bücher. Seine publizistische Karriere begann damit, dass von Däniken in den 1960er-Jahren erstmals prä-astronautische Überlegungen in Zeitungs- und Zeitschriftenartikeln veröffentlichte und an seinem ersten Buch schrieb. Über Ergebnisse seiner Reisen und Untersuchungen hielt er unter anderem beim 7. Weltkongress der UFO-Forscher in Mainz 1967 einen aufsehenerregenden Vortrag mit dem Titel «Erhielten unsere Vorfahren Besuch aus dem Weltall? Eine Analyse prä-historischer Unmöglichkeiten?», in dem er eine zu allen Zeiten existente interstellare Raumfahrt postulierte. Im Februar 1968 erschien dann im Econ-Verlag sein Buch «Erinnerungen an die Zukunft», nachdem es zuvor 20 Verlage abgelehnt hatten. Er veröffentlichte bis zu seinem Tod über 20 weitere Bücher, unternahm «Forschungsreisen» und hielt Vorträge auf mehreren Kontinenten. Nach mehrjähriger Planung öffnete 2003 der durch von Däniken gegründete Mystery Park in Interlaken seine Tore. Der prä-astronautische Freizeitpark zog in den folgenden knapp dreieinhalb Jahren rund eine Million Besucher:innen an, wurde aber Ende 2006 wegen finanzieller Probleme geschlossen. (*)

10. Januar 2026

«WILD CARD 24: BÜ­CHER­MEN­SCHEN»

Buchhändlerin Helen Lehmann gemalt von © Doris Hürzeler

Strauhof Zürich, vom 16. Januar bis am 1. Februar 2026 – Vernissage am 15. Januar 2026, 18.30 Uhr

6. Januar 2026

«ME­DI­EN­NUT­ZUNG 2035»: STU­DIE ZUR ZU­KUNFT DES JOUR­NA­LIS­MUS

«Sinkende Nachfrage, neue Technologien und veränderte Nutzungsgewohnheiten stellen den Journalismus vor grosse Herausforderungen»: Eine Studie des fög (Forschungszentrum Öffentlichkeit und Gesellschaft / Universität Zürich), gefördert vom Verlegerverband Schweizer Medien (VSM), zeigt, welche Trends die Mediennutzung in der Schweiz bis 2035 prägen – und wo Chancen für Informationsmedien liegen.

27. Dezember 2025

30’000 BIL­DER VON SCHWEI­ZER WEGEN, STRAS­SEN, BRÜ­CKEN

Bignasco, Vallemaggia, 1956 (Bild-Nr: 29013), https://images.viastoria.ch/viafot/content/resultat_keyword_multi.php

Wege und Strassen sind prägende Elemente der Kulturlandschaft. Während der Arbeiten am Inventar der historischen Verkehrswege der Schweiz (IVS) sowie den Forschungen und Umsetzungen von ViaStoria, der Stiftung für Verkehrsgeschichte, entstand in den letzten 40 Jahren ein einzigartiges Archiv mit über 30’000 Bildern, Fotos, Plänen und Illustrationen.

9. Dezember 2025

AUCH DER STÄN­DE­RAT SAGT JA: RE­GIO­NAL­RA­DI­OS SIND «HOCH­ER­FREUT» ÜBER UKW-WEI­TER­FÜH­RUNG

© https://www.vsp-asrp.ch/

Der Verband Schweizer Privatradios (VSP) freut sich über den endgültigen Entscheid zur Weiterführung von UKW. Gleichzeitig ist er erleichtert, «dass den Regionalradios unnötig hohe Hörer- und Werbeeinbussen erspart bleiben und die Bevölkerung mehr Zeit erhält, um Radiogeräte von analog auf digital umzurüsten», wie der Verband heute schreibt.

9. Dezember 2025

SRG-SSR NIMMT WE­KO-EIN­SCHÄT­ZUNG «ZUR KENNT­NIS»

SRG SSR

Im vergangenen Frühjahr haben sich die SRG-SSR und der Verlegerverband Schweizer Medien (VSM) im Rahmen einer erstmals getroffenen Grundsatzvereinbarung auf «gemeinsame Massnahmen für einen starken Medienplatz Schweiz» geeinigt. Mit einer Beratungsanfrage an das WEKO-Sekretariat haben sie um die wettbewerbsrechtliche Beurteilung gebeten. Der VSM, Médias Suisses und die SRG-SSR nehmen jetzt «zur Kenntnis, dass das Sekretariat der WEKO viele Elemente der Grundsatzvereinbarung für zulässig hält, bezüglich einzelner Punkte jedoch kartellrechtliche Vorbehalte hat», wie die SRG-SSR heute schreibt. Der angefangene Dialog soll «konstruktiv weitergeführt werden».

7. Dezember 2025

«DAS KANN NUR PER­SCHEID. DAS BES­TE AUS PER­SCHEIDS AB­GRÜN­DEN»

Ich seh‘ nix! © Martin Perscheid

Bis zum 7. Juni 2026 ehrt das Caricatura Museum Frankfurt mit der Ausstellung «Das kann nur Perscheid. Das Beste aus Perscheids Abgründen» den legendären Cartoonisten Martin Perscheid anlässlich des 60. Geburtstags, den dieser am 16. Februar 2026 hätte feiern können. Der 2021 gestorbene Zeichner gilt als eines der prägenden Vorbilder und als Wegbereiter der Komischen Kunst weit über Deutschland hinaus. Die Schau in der Caricatura gewährt tiefe Einblicke in sein umfangreiches Werk und verdeutlicht, warum Perscheid bis heute international Kultstatus geniesst. Martin Perscheid hat auch die Cartoon-Vermittlungsarbeit von «ch-cultura.ch» ganz liebenswürdig unterstützt. Die Ausstellung im ohnehin besuchenswerten Caricatura-Museum ist wie ein grosses Geschenk auch für die vielen Perscheid-Fans hierzulande.

4. Dezember 2025

«HOLZ­TY­PEN»

Arbeiterschaft der Holztypenfabrik Roman Scherer vor dem Fabrikgebäude in Kriens, um 1902Foto: Niklaus Grüter © Museum im Bellpark, Kriens

Ausstellung «Die Holztypenfabrik Roman Scherer, Kriens / Luzern», bis am 12. April 2026 im Museum im Bellpark, Kriens

4. Dezember 2025

SCHWEI­ZER PRES­SE­RAT RUFT DA­ZU AUF, «DEN IN­FOR­MA­TI­ONS­WERT GE­GEN DIE GE­FAHR EI­NER DIS­KRI­MI­NIE­RUNG AB­ZU­WÄ­GEN»

Schweizer Presserat

Zur Behandlung von fünf Beschwerden gegen «20 Minuten, «Neue Zürcher Zeitung», «Radio LoRa», «La Liberté» und «Le Matin Dimanche»

1. Dezember 2025

PRO­LIT­TERIS ZU KUL­TUR­LEIS­TUN­GEN IM ME­DIA­LEN SER­VICE PU­BLIC

ProLitteris

«Die rechtlich vorgeschriebene Kulturleistung der SRG-SSR sollte nachvollziehbar sein. Das heisst: Publikum und Betroffene erkennen, was das öffentlich finanzierte Radio und Fernsehen plant, durchführt und evaluiert.», schreibt ProLitteris, die schweizerische Verwertungsgesellschaft für Text und Bild, in ihrem aktuellen Newsletter. Für den Film kommuniziere die SRG-SSR schon heute Budgets, für die Musik Sendeminuten. Ähnliches sollte die SRG-SSR nach Meinung der ProLitteris auch für die Literatur und weitere Sparten des Kunstschaffens etablieren. Mit dem Kulturverband Suisseculture hat ProLitteris der SRG-SSR kürzlich ein Grobkonzept vorgestellt.

30. November 2025

SO­EBEN VER­SCHICKT: DER NEWS­LET­TER 27/2025 VON CH-CUL­TU­RA.CH

ch-cultura.ch Balken hausrot breit schmal

Eine Auswahl kultureller Informationen der letzten vierzehn Tage aus Schweizer Perspektive

30. November 2025

LUS­TIG, IM ERNST: AUS DEM IM­PO­SAN­TEN WERK VON WORT-KÜNST­LER HANS JÜRG ZINGG

Hans Jürg Zingg - Fotograf:in unbekannt / ch-cultura.ch

In diesem Oktober ist das Buch «und im ärnschtfall ischs luschtig» des Berners Hans Jürg Zingg (Bild) erschienen. Es enthält Lieder, Satiren und Slamtexte aus fünf Jahrzehnten. Am Donnerstag, 4. Dezember 2025, wird es um 20.03 Uhr auf SRF 1 in der Sendung «Schnabelweid» vorgestellt. Der 1944 geborene Lehrer, Autor, Kabarettist, Liedermacher, Slampoet und Performer Hans Jürg Zingg lebt in Rüegsauschachen im Emmental.


27. November 2025

DER SCHWEI­ZER PIO­NIER HANS PE­TER VIE­LI IST GE­STOR­BEN

Hans Peter Vieli - Foto: © https://www.ropress.ch/ropress-team.html

Der am 30. Juni 1940 in der Surselva geborene Schweizer Pionier Hans Peter Vieli (Bild) ist am 10. November 2025 gestorben, wie jetzt bekannt wird. Der studierte Physiker war u.a. 1969 Mitgründer und jahrzehntelang Geschäftsleiter der schon sehr früh ökologisch ausgerichteten Druckerei Ropress, Vorstandsmitglied von FSC Schweiz (Forest Stewardship Council) sowie Mitgründer, Verwaltungsrat und langjähriger Sprecher der Alternativen Bank Schweiz.

21. November 2025

ZUM TOD DES DEUT­SCHEN KIN­DER­BUCH­AU­TORS UND IL­LUS­TRA­TORS HEL­ME HEI­NE

Helme Heine, 2014 - Foto: © HelmeHeineArt - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Helme_Heine_portraitfoto.jpeg

Der am 4. April 1941 als Helmut Heine geborene deutsche Schriftsteller, Kinderbuchautor, Illustrator, Bildhauer und Designer Helme Heine (Bild) ist am 20. November 2025 im neuseeländischen Russell gestorben. Er lebte seit 1990 in Neuseeland. Heine schrieb Hör- und Drehbücher und schuf satirische Grafiken und Skulpturen. Er hat mehr als 50 Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht, die vor allem bei Middelhauve, Diogenes, Hanser und Beltz erschienen sind und in 35 Sprachen übersetzt wurden. Sein berühmtestes Werk ist «Freunde» aus dem Jahr 1982. Die Weltauflage seines Gesamtwerkes beträgt über 25 Millionen. Mit dem Heye Verlag schuf er eine Kalenderreihe mit einer Auflage von insgesamt 4,5 Millionen. Helme Heine machte Theater- und Musicalarbeit für die Weltausstellung in Osaka, gestaltete einen Themenpark für den Zoo in Hannover und hatte zahlreiche Ausstellungen in Europa, USA und Asien. Ab 1983 entwickelte Helme Heine zudem mit dem Musiker Peter Maffay und dem Texter Gregor Rottschalk die Figur des kleinen grünen Drachen Tabaluga. Dabei gab er diesem Fantasiewesen eine zeichnerische Gestalt, verfasste eine passende Tabaluga-Geschichte, beeinflusste die Story und schuf Kostüme für das Tabaluga-Musical. Als Autor und Illustrator zählte Helme Heine weltweit zu den renommiertesten Buchkünstlern der Gegenwart. Zu den bekanntesten Figuren in seinen Bildergeschichten gehören Franz von Hahn, Johnny Mauser und der dicke Waldemar. (*)

20. November 2025

NEUE STU­DIE ZEIGT: «SECHS VON ZEHN ME­DI­EN­SCHAF­FEN­DEN ER­LE­BEN HASS­RE­DE»

«Stinkefinger» - Foto: Gabrie - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Middle_finger2.jpg?uselang=de

Eine aktuelle Studie der ZHAW untersucht erstmals umfassend die Sicherheitssituation von Medienschaffenden in der Schweiz. Die Ergebnisse zeigen: sechs von zehn Medienschaffenden geben an, dass sie im letzten Jahr mit hasserfüllten Äusserungen oder Beleidigungen konfrontiert wurden.

18. November 2025

«JUN­GE GRA­FIK SCHWEIZ!»

Ausstellung Junge Grafik Schweiz! Museum für Gestaltung Zürich, Toni-Areal, bis am 6. April 2026

Ausstellung im Museum für Gestaltung Zürich, Toni-Areal, bis am 6. April 2026

13. November 2025

«SU­CHARD S’AF­FICHE. LA RE­PRÉ­SEN­TA­TION FÉ­MI­NINE DANS L’AF­FICHE BELLE ÉPOQUE»

Images: Archives Suchard © MAHN Neuchâtel, 2025

Exposition Musée d’art et d’histoire de Neuchâtel (MAHN), du 19 novembre jusqu’au 6 avril 2026 – Vernissage mercredi 19 novembre à 18:00

13. November 2025

SRF DOK: «DIE LETZ­TE ZEI­TUNG – RE­GIO­NAL­JOUR­NA­LIS­MUS AUF DEM PRÜF­STAND»

«Südostschweiz» - Foto: © SRF / RTR

Schweizer Fernsehen SRF 1, heute Donnerstag, 20.50 Uhr / Play SRF

9. November 2025

«USE THE NEWS»: «NACH­RICH­TEN­KOM­PE­TENZ FÖR­DERN – DE­MO­KRA­TIE STÄR­KEN»

https://usethenews.ch/

Was ist eigentlich News Literacy und wie vermittelt man sie den Schüler:innen? Wie gehe ich mit Gaming um? Und wie kann ich es im Unterricht einbauen? Welche Tools gibt es, um Wissen über KI zu vermitteln? Und soll ich als Lehrer:in auf Social Media aktiv sein? Das sind Themen der 3. Nationalen Nachrichtenkompetenz-Tagung, die am 20. März 2026 an der ZHAW in Winterthur von Use The News in Zusammenarbeit mit dem Institut für Angewandte Medienwissenschaft (IAM) der ZHAW organisiert wird.

8. November 2025

PRO­LIT­TERIS: «DAS ABC DER BILD­RECH­TE»

Copyright Cristal - Urheber: House, 2008 - Gemeinfrei - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Copyright_Cristal.png?uselang=de

Philip Kübler, Rechtsanwalt und Direktor von ProLitteris, der schweizerischen Verwertungsgesellschaft für Text und Bild, hat in diesem Herbst das Werk «ABC der Bildrechte – ein Leitfaden von Autorschaft bis Zusammenarbeit» publiziert. Was ist überhaupt ein Werk? Muss ich einen Copyright-Hinweis anbringen, damit es geschützt ist? Darf eine Zeitung mein Bild einfach abdrucken? Was ist die Aufgabe einer Verwertungsgesellschaft? Und wie greifen neue Technologien in meine Rechte ein? Das «ABC der Bildrechte» gibt Antworten auf wichtige Fragen, die sich Kreativschaffenden, Verleger:innen, Kulturvermittelnden und Jurist:innen stellen können.

8. November 2025

SO­LO­THURN: DAS MU­SE­UM «DER KLEI­NE PRINZ UND SEI­NE WELT» IST ER­ÖFF­NET

Titel der US-amerikanischen Originalausgabe von "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry, 1943 - Datei: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Littleprince.JPG

Am Samstag, 8. November 2025, wurde im historischen Palais Besenval im Herzen der Stadt Solothurn das Museum «Der Kleine Prinz und seine Welt» eröffnet. Es ist aus der weltweit grössten Sammlung über den «Kleinen Prinzen» entstanden und stellt diese der Wissenschaft und den Besucher:innen zur Verfügung. Der «Kleine Prinz» von Antoine de Saint Exupéry ist mehr als nur ein Symbol für Kinderbücher, er ist eine Türe zur Welt und ein literarisches Phänomen, von dem jedes Jahr weltweit 5 Millionen Exemplare verkauft werden.

5. November 2025

ZUR SCHWEI­ZER BI­BLIO­THEKS­STA­TIS­TIK 2025

SCHWEIZER BIBLIOTHEKSSTATISTIK 2025

Die Erhebung in diesem Jahr wurde nicht mehr durch das Bundesamt für Statistik (BfS) durchgeführt. Den Lead für die Erhebung 2025 hat der Verband Bibliosuisse übernommen; für die Durchführung ist die ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, ICLS Institut für Computational Life Sciences in Wädenswil, verantwortlich. 

4. November 2025

BUN­DES­AMT FÜR KUL­TUR UN­TER­STÜTZT 103 SCHWEI­ZER VER­LA­GE MIT INS­GE­SAMT 6,1 MIL­LIO­NEN FRAN­KEN

Buch _ Bücher © ch-cultura.ch

Das Bundesamt für Kultur (BAK) unterstützt in der Förderperiode 2026–2028 103 Verlage aus den drei grossen Sprachregionen mit insgesamt 6,1 Millionen Franken. «Mit diesem Engagement bekräftigt der Bund die wichtige Rolle der Verlage in der Schweizer Kulturlandschaft als Vermittler zwischen Autorinnen und Autoren, Buchhandlungen und Leserinnen und Lesern», heisst es in der BAK-Mitteilung. In den Jahren 2026–2028 werde zudem ein neues Förderinstrument im Bereich der digitalen Transformation und insbesondere der Künstlichen Intelligenz eingeführt.

2. November 2025

SO­EBEN VER­SCHICKT: DER NEWS­LET­TER 25/2025 VON CH-CUL­TU­RA.CH

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Eine Auswahl kultureller Informationen der letzten vierzehn Tage aus Schweizer Perspektive

31. Oktober 2025

«GRI.ME­DIA» UNESCHA LAS NO­VI­TA­DS DA LAS VALS TA­LIA­NAS DAL GRI­SCHUN

Maletg: © https://gri.media/

Las quatter gasettas online «La Bregaglia», «il Bernina», «il Moesano» ed «il Grigione italiano» sco era Keystone-ATS s’uneschan ad ina gasetta online.

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