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5. August 2011

Spannende Eingaben für CH-Dokfilm-Wettbewerb

2. Migros-Kulturprozent CH-Dokfilm-Wettbewerb: Die drei Gewinner der ersten Runde stehen fest.

Bild:http://www.kulturprozent.ch/Agenda/

Das Migros-Kulturprozent hat an einer Veranstaltung vom heutigen 5. August 2011 am Filmfestival in Locarno die drei Gewinner der ersten Runde seines zweistufigen CH-Dokfilm-Wettbewerbs zum diesjährigen Thema «Freiheit – eine Herausforderung» vorgestellt. Sie erhalten einen Finanzierungsbeitrag von je 25’000 Franken. Die internationale Jury präsentiert das Siegerprojekt im Januar 2012 an den Solothurner Filmtagen.

Um die Auseinandersetzung mit aktuellen Fragen zur Schweiz und ihrer Gesellschaft zu fördern, lancierte das Migros-Kulturprozent 2010 den CH-Dokfilm-Wettbewerb. Für 2011 lautet das vorgegebene Thema «Freiheit – eine Herausforderung».

Der Wettbewerb erfolgt in zwei Stufen. Eine fünfköpfige Jury wählt drei Projekte aus, die das Migros-Kulturprozent bis zur Produktionsreife mit je 25’000 Franken Preisgeld finanziert. Anschliessend berät die Jury erneut und wählt den zu realisierenden Film. «Die Ausrichtung des Wettbewerbs hat zu spannenden Eingaben zum Thema Freiheit geführt. Mit dem Migros-Kulturprozent CH-Dokfilm-Wettbewerb wollen wir Fragestellungen, die in der heutigen Zeit auch in der Schweiz wichtig sind, eine Plattform bieten», so Hedy Graber, Leiterin Direktion Kultur und Soziales, Migros-Genossenschafts-Bund.

Die Preisträgerinnen und Preisträger der ersten Runde

1. Elda Guidinetti und Andres Pfaeffli, beide in Meride lebend, konfrontieren in «Libertà sorvegliate» Jugendliche aus allen sozialen Schichten mit dem Prozess aus dem 17. Jahrhundert gegen Anastasia Provino. Die Autoren entwickeln ein Cross-Media-Projekt über den Freiheitsbegriff und die Freiheiten der jungen Generation.

2. Eric Bergkraut aus Zürich begibt sich in «Gasthaus Helvetia» auf eine Reise zu den letzten Urkneipen und damit zu einem Orten der Freiheit, die im aktuellen Kampf um zu bebauende Quadratmeter unterzugehen drohen.

3. Valérianne Poidevin aus Lausanne zeigt mit «Lauriane in L.A.» das Portrait einer Frau, die die Grenzen der Schweiz verlässt, um in Hollywood ihr Glück als Schauspielerin zu finden. Wenn man etwas noch nicht ist, was man gerne wäre, hat man trotz aller durchzustehenden Ängste die Freiheit, sich zu erfinden.

Weiteres Vorgehen

Bis November 2011 haben die Preisträger der ersten Runde Zeit, alle relevanten Unterlagen zu erarbeiten, um die Realisierbarkeit des eingereichten Projekts zu beweisen.

Die Jury setzt sich zusammen aus:

Hedy Graber, Präsidentin, Leiterin Direktion Kultur und Soziales, Migros-Genossenschafts-Bund, Zürich;

Thomas Heise, Regisseur, Dokumentarfilmer, Berlin;

Peter Liechti, Regisseur, Zürich;

Patrizia Pesko, Redaktorin, SRG SSR, Bern;

Luisella Realini, ehemalige Produzentin Film TSI, Sorengo;

Daniel de Roulet, Schriftsteller, Dijon/Frankreich.

Die Jury wählt den Gewinner des 2. Migros-Kulturprozent CH-Dokfilm-Wettbewerbs im Januar 2012. Unterstützt wird der Wettbewerb durch die SRG SSR.

mkp

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 5. August 2011
  • Film, Video, Audiovisuelles

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