ch-cultura.ch
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci

27. September 2026

«UND JETZT?! – LEBENSWEGE ZWISCHEN SINN UND SUCHE»

Ausstellung im Museum Bruder Klaus, Sachseln, bis am 1. November 2026

Ausstellungsansicht Museum Bruder Klaus, Sachseln, 2026 - Foto: © Christian Hartmann

Bild: Ausstellungsansicht Museum Bruder Klaus, Sachseln, 2026 – Foto: © Christian Hartmann

Was gibt dem eigenen Leben Sinn? Wie gehen Menschen mit Krisen, Brüchen und Veränderungen um? Und was passiert, wenn bisherige Lebensentwürfe nicht mehr tragen? Die Ausstellung «und jetzt?! – Lebenswege zwischen Sinn und Suche» geht diesen Fragen nach.

Die Frage nach dem Sinn des eigenen Daseins ist aktueller denn je. In einer Zeit, die von nahezu unbegrenzten Möglichkeiten und ständiger Veränderung geprägt ist, werden Zweifel und Neuorientierung zunehmend offen angesprochen. Menschen nehmen sich Auszeiten, stellen bisherige Lebensentwürfe infrage oder wagen einen Neuanfang.

Die Ausstellung «und jetzt?!» greift diese gesellschaftliche Entwicklung auf und richtet den Blick auf unterschiedliche persönliche Wege.

Persönliche Geschichten statt fertiger Antworten

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen vier Menschen und ihre Suche nach dem Sinn im Leben. In Video-Interviews erzählen sie von persönlichen Krisen, Brüchen, Entscheidungen und von der Suche nach einem Leben, das sie erfüllt. Ihre Geschichten zeigen, dass Lebenswege selten geradlinig verlaufen – und dass die Frage «und jetzt?!» Menschen in ganz unterschiedlichen Lebensphasen beschäftigen kann.

Die Ausstellung versteht sich dabei nicht als Sammlung fertiger Antworten. Vielmehr stellt sie Fragen und öffnet einen Raum für die persönliche Auseinandersetzung: mit den eigenen Entscheidungen, mit Vorstellungen von einem gelungenen Leben und mit der Frage, welche Bedeutung Sinn und Orientierung im eigenen Leben haben.

Museumsgarten Bruder Klaus, Sachseln, 2026 - Foto: © Christian Hartmann

Bild: Blick in den Museumsgarten Bruder Klaus, Sachseln, 2026 – Foto: © Christian Hartmann

Bruder Klaus: Ein Lebensweg zwischen Aufbruch und Berufung

Auch das Leben von Niklaus von Flüe war von einem tiefgreifenden Wendepunkt geprägt. Mit dem Einverständnis seiner Frau Dorothee Wyss verliess er mit 50 Jahren sein bisheriges Leben als Bauer, Ratsherr und Familienvater und ging auf eine Pilgerreise. Doch bald schon führten ihn visionäre Erfahrungen zur Umkehr. Schliesslich fand er im Ranft, unweit von seiner Familie, seine Berufung.

Die Geschichte von Bruder Klaus erscheint in der Ausstellung nicht als abgeschlossene Heiligenlegende, sondern als Lebensweg eines Menschen, der sich mit grundlegenden Fragen auseinandersetzte und eine radikale Entscheidung traf.

Die Verbindung zu heutigen Lebensgeschichten eröffnet einen Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart: Was bedeutet Berufung heute? Wie gehen Menschen mit Brüchen um? Und was kann Orientierung geben, wenn ein bisheriger Lebensentwurf nicht mehr trägt?

Kunst und Poesie schaffen Raum für Reflexion

Ergänzt werden die Video-Interviews durch Werke aus der Museumssammlung von Franz Bucher und Alois Spichtig, dem Mitinitianten und ersten Leiter des Museum Bruder Klaus. Gedichte von Margrit Spichtig-Nann aus der Publikation «Bruder Klaus von Flüe – erleuchtete Nacht» erweitern die Ausstellung um eine poetische Ebene. Kunst und Poesie sollen dabei bewusst Momente der Stille schaffen. Zwischen persönlichen Geschichten und historischen Bezügen entsteht ein Raum, in dem Besucherinnen und Besucher ihre eigenen Erfahrungen und Fragen einbringen können.

Eine Ausstellung, die keine Distanz verlangt

«und jetzt?!» richtet sich nicht nur an Menschen, die sich aktuell in einer Phase der Neuorientierung befinden. Die Ausstellung spricht eine Erfahrung an, die viele Menschen kennen: den Moment, in dem man innehält und sich fragt, wie es weitergehen soll. Damit will das Museum Bruder Klaus ein zentrales Anliegen seiner Arbeit weiterführen: Die Auseinandersetzung mit Niklaus von Flüe soll nicht bei historischen Fakten stehen bleiben, sondern einen Bezug zur Gegenwart herstellen.

Kabinettausstellung zur Geschichte des Hauses

Neben der Sonderausstellung blickt die Kabinettausstellung «Vom Haus zum Museum» anlässlich des 50-Jahr-Jubiläums auf die Geschichte des Museums Bruder Klaus zurück. Von der ersten Idee einer dauerhaften Erinnerungsstätte für Niklaus von Flüe über den Erwerb des historischen Peter-Ignaz-von-Flüe-Hauses und der Eröffnung im Jahr 1976 bis zur heutigen Ausrichtung zeichnet die Ausstellung wichtige Entwicklungsschritte nach. Zeitzeugnisse, Dokumente und ausgewählte Geschichten machen sichtbar, wie sich das Museum in fünf Jahrzehnten immer wieder gewandelt und zu einem festen Bestandteil der Zentralschweizer Kulturlandschaft entwickelt hat.

cp

Kontakt:

https://www.museumbruderklaus.ch/undjetzt

#MuseumBruderKlausSachseln #undjetzt #LebenswegeZwischenSinnUndSuche #50JahreMuseumBruderKlaus #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 27. September 2026
  • Für Körper, Geist und Seele, Museum, Ausstellung, Galerie

Vorheriger Beitrag

«HOMESICK ANDERSWO – RÄUME, ORTE, ERINNERUNGEN IM WERK VON PRAVOSLAV SOVÁK»

Nächster Beitrag

WELTFORMAT GRAPHIC DESIGN FESTIVAL 2026: «NEW FORMATS»

Daniel Leutenegger

Daniel Leutenegger

Redakteur

Beiträge von Daniel Leutenegger

  • Cornelius Cort (1533 –1578), Stecher, nach Frans Floris (1516 / 20 –1570, Die sieben freien Künste: Astrologie, Mitte 17. Jahrhundert, Museum zu Allerheiligen Schaffhausen, Foto: Ivan Ivic
    «ORAKEL. KALEIDOSKOP DER ZUKUNFT»

    28. September 2026

  • Bild: Franz Dodel, «kalligrafische Schreibübungen» - Foto: Simon Schmid (Nationalbibliothek), https://www.franzdodel.ch/autor/ - https://www.nb.admin.ch/de/eine-liste-von-allem-de
    «UNLESBAR»

    28. September 2026

  • Bild: © https://www.king-albert.ch/foundation
    ALBERT MOUNTAIN AWARDS 2026 FÜR ROBERT BÖSCH, GELA MTIVLISHVILI, MARION POITEVIN UND GÜNTER SCHMUDLACH

    28. September 2026

  • Gardi Hutter - Foto: © SRF, 2026
    CLOWNIN GARDI HUTTER ÜBER WUT, REBELLLION UND IHREN NEUANFANG MIT 73 JAHREN

    28. September 2026

  • Bild: © https://weltformat-festival.ch/kontakt
    WELTFORMAT GRAPHIC DESIGN FESTIVAL 2026: «NEW FORMATS»

    27. September 2026

Kommentare von Daniel Leutenegger

Previous post « Next post »

© 2026 ch-cultura.ch – Schweizer Online-Kultur-Plattform

  • NUTZUNGSBEDINGUNGEN
  • DATENSCHUTZ
  • IMPRESSUM
Facebook LinkedIn Instagram X

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis auf unserer Website zu bieten.
Mehr darüber erfahren Sie in den .

ch-cultura.ch
Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.

Lesen Sie unsere Informationen zum Datenschutz, um mehr zu erfahren.

Notwendige Cookies

Notwendige Cookies sollte immer aktiviert sein, damit wir Ihre Präferenzen für Cookie-Einstellungen speichern können.

Wenn Sie dieses Cookie deaktivieren, können wir Ihre Einstellungen nicht speichern. Das bedeutet, dass Sie jedes Mal, wenn Sie diese Website besuchen, Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren müssen.

Google Analytics

Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher auf der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.

Wenn Sie dieses Cookie aktiviert lassen, können wir unsere Website verbessern.

<p>Bitte aktivieren Sie zunächst "Notwendige Cookies", damit wir Ihre Einstellungen speichern können!</p>