«medienkritik-schweiz.ch» bespricht heute die Sendung vom 28. Mai 2013 und greift einige der Medienstimmen zum «Club» auf.

«Am 28. Mai 2013 hat das Schweizer Fernsehen SRF seinen ersten Medienclub ausgestrahlt. Thema war die Darstellung von Terrorakte durch die Medien. Die Moderatorin Karin Frei begrüsste um 22:20 Uhr Patrick Müller, Chefredaktor der ‚Schweiz am Sonntag‘ und Alexandra Stark, Studienleiterin des MAZ als ständige Gäste. Hinzu kamen Diego Yanez, Chefredaktor des Schweizer Fernsehens, Rainer Stadler von der ‚NZZ‘, Rolf Cavalli vom ‚Blick‘ und Vinzent Wyss, Professor an der ZHAW.
Neben dem eigentlichen Thema kamen zur Sprache: Qualität in den Medien, die Arbeitsbedingungen der Journalisten, der Medienwandel, die Berufsaussichten junger Journalisten, die Attraktivität des Journalistenberufes und – kaum erläutert – die Persönlichkeitsverletzung eines St. Galler-Taxifahrers durch den ‚Blick‘.
Schon während der Sendung konnte man das geringe Tweet-Aufkommen als Indiz auffassen, dass die Diskussion weder dem breiten Publikum noch den Journalisten und Medienwissenschafter am Herzen lag. Letztere monierten auf Twitter die Zusammensetzung der Gäste (keine Betroffene, keine Vertreter des Publikums, zu wenige Frauen) und die Diskussionsleitung.»
Mehr:
http://medienkritik-schweiz.ch/2013/06/der-erste-medienclub-von-srf-mit-massiger-resonanz/
Kommentare von Daniel Leutenegger