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12. Juli 2012

Schwere Vorwürfe: darauf hinweisen, ob sie bestritten sind

Stellungnahme des Schweizer Presserats

Stellungnahme 29/2012 (http://presserat.ch/_29_2012_htm)

Parteien: Elmer c. «Weltwoche»

Thema: Wahrheit; Anhörung bei schweren Vorwürfen

Beschwerde teilweise gutgeheissen

Zusammenfassung

Rudolf Elmer, ehemaliger Angestellter der Bank Julius Bär auf Cayman Islands und bekannt geworden als Whistleblower und Informant von Wikileaks hat beim Presserat Beschwerde gegen die «Weltwoche» eingereicht: Diese bezeichne ihn zu Unrecht als «Dieb» und «Erpresser». Der Presserat heisst die Beschwerde teilweise gut.

«Weltwoche»-Autor Alex Baur hatte im Zusammenhang mit der Affäre Hildebrand einen Artikel über Whistleblower geschrieben. In einem kurzen Absatz nimmt er den Fall von Rudolf Elmer auf. Er bezeichnet Rudolf Elmer als Datendieb und schreibt, Elmer habe versucht, die Bank Julius Bär mit diesen Daten zu erpressen.

Der Presserat hält die Bezeichnungen «Dieb» und «Erpresser» in konkreten Fall für knapp zulässig, da sie nicht in ihrer juristischen sondern in der umgangssprachlichen Bedeutung verwendet würden. Hingegen weist die «Weltwoche» nicht darauf hin, dass das Verfahren gegen Elmer noch läuft und er die gegenüber ihm erhobenen Vorwürfe unvermindert bestreitet.

In dieser Unterlassung sieht der Presserat eine Verletzung von Ziffer 3 der «Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten» in Bezug auf die Anhörung bei schweren Vorwürfen. Zwar sind die Vorwürfe nicht neu und eine Anhörung war deshalb nicht zwingend. Die «Weltwoche» hätte aber zumindest das Dementi Elmers erwähnen sollen.

ots

Kontakt:

SCHWEIZER PRESSERAT CONSEIL SUISSE DE LA PRESSE CONSIGLIO SVIZZERO DELLA STAMPA

Sekretariat/Secrétariat: Martin Künzi, Dr. iur., Fürsprecher

Postfach/Case 201 3800 Interlaken

Telefon/Téléphone: 033 823 12 62

Fax: 033 823 11 18

E-Mail: info@presserat.ch

Website: http://www.presserat.ch

 

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 12. Juli 2012
  • Journalismus

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