ch-cultura.ch
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci

6. Mai 2017

50 JAHRE WALTER UND AMBROSINA OERTLI-STIFTUNG

Die 1967 vom Zürcher Industriellen Walter Oertli gegründete Walter und Ambrosina Oertli-Stiftung, welche die gegenseitige Verständigung zwischen der alemannischen, der welschen, der rätoromanischen und der italienischen Schweiz fördert, begeht in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag. Um ihr Jubiläum zu feiern, will die Stiftung in der ganzen Schweiz auf die Notwendigkeit stetigen Austauschs zwischen den Sprachregionen hinweisen und sie hat deshalb drei Projekte zum Thema mehrsprachige Schweiz angestossen.

Bild: http://www.oertlistiftung.ch/fileadmin/images/Jubilaeum/Biel-Bienne_Flyer.pdf

Die Stiftung schreibt: «Nur wer sich kennt, kann sich verstehen. Persönliche Begegnungen zwischen Menschen aus den verschiedenen Sprachregionen der Schweiz sind unerlässlich für die gegenseitige Verständigung und werden von der Oertli-Stiftung in ihrem Jubiläumsjahr mit drei Kulturprojekten zur Mehrsprachigkeit gefördert.»

In Rapperswil-Jona, Sagliains, Faido, Sion-Sierre, Nyon und Biel entstehen Installationen des Grafikdesigners Ruedi Baur im öffentlichen Raum. Im Herbst erscheint ein Buch mit Texten von Jugendlichen unter dem viersprachigen Titel: «E ti, come sprichst du suisse?», welches zusätzlich eine CD mit Hörstücken von Komponisten aus den vier Sprachregionen der Schweiz enthält.

Unter dem Titel «Reisen zwischen den Sprachen» gestaltet der international tätige Grafikdesigner Ruedi Baur mit civic city und in Zusammenarbeit mit sechs ausgewählten Orten Installationen im öffentlichen Raum, welche bis Oktober 2017 zu sehen sind und auf die Vielfalt der Sprachen aufmerksam machen sollen.

In Rapperswil-Jona (SG) finden die Aktivitäten im Rahmen des Zehn-Jahre-Fusionsfests zwischen den beiden Städten statt.

In Sagliains, der Engadiner Einfahrt zum Vereinatunnel, werden Betonpfeiler der Rhätischen Bahn dazu genutzt, Gedanken zum Reisen zwischen Sprachen und Kulturen an wartende Autofahrer weiterzugeben.

In Biel haben sich Schülerinnen und Schüler mit der Thematik befasst und ihr Schulhaus mit entsprechenden Botschaften bemalt.

In Faido (TI) wird die Idee ebenfalls in Zusammenarbeit mit der Schule umgesetzt.

Zwischen Sitten und Siders im Wallis findet der sprachliche Brückenschlag auf mehreren talquerenden Brücken statt.

Und auch in Nyon am Genfersee trägt die Stadt zur Verbreitung der Notwendigkeit der gegenseitigen Kontakte bei.

An allen sechs Orten finden regionale Eröffnungsfeste statt, zu denen die Öffentlichkeit und die Medien separat eingeladen werden.

Zudem wird die Oertli-Stiftung vom Verein «Zuhören» in BaselHörstücke von vier Schweizer Komponisten aus den vier Landesteilen produzieren lassen, mit denen die Tonalität der einzelnen Sprachregionen erfasst werden soll. Die entsprechende CD mit dem Titel «SpraCHklang» wird als Zugabe zum viersprachigen Buch: «E ti, come sprichst du suisse?» im Frühherbst im Verlag hier + jetzt, Baden veröffentlicht. Das Buch umfasst neben einer Beschreibung der andern Jubiläumsprojekte schwergewichtig Texte von Jugendlichen zwischen 16 und 21 Jahren zum Thema viersprachige Schweiz.

Entstanden sind diese Texte – zum Teil in Prosa und zum Teil in der Versform des Poetry Slam – in Zusammenarbeit mit dem Schreibwettbewerb Linguissimo des Forums Helveticum in Lenzburg. Die Texte liefern erstaunliche Facetten des Blicks junger Menschen auf die kleinräumige und mehrsprachige Schweiz.

Im Laufe des Jahres wird die Stiftung immer wieder mit ihren Anliegen an die Öffentlichkeit treten und ihr Jubiläum mit einer zentralen Veranstaltung am 14. September 2017 in Bern feiern.

Die vor 50 Jahren gegründete Oertli-Stiftung entstand aus der Erkenntnis heraus, dass das Zusammenleben zwischen den Sprachregionen aktiv gefördert werden muss. Die Aufgabe ist nach wie vor aktuell. Ende 2014 lebten Menschen aus 195 Ländern in der Schweiz. Das Verstehen und die Integration werden immer noch über die vier Landessprachen geleistet. «Sich zuhören, sich besser kennen lernen, sich verstehen»:  das will die Oertli-Stiftung weiterhin fördern.

cp

Kontakt:

http://www.oertlistiftung.ch/

 

 

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 6. Mai 2017
  • Kulturförderung, Kulturvermittlung, Kultur- und Medienpolitik

Vorheriger Beitrag

URS HOSTETTLER AUF SPOTIFY & CO

Nächster Beitrag

«SPURENSUCHE – ERHALTEN UND ERFORSCHEN VON TEXTILIEN»

Daniel Leutenegger

Daniel Leutenegger

Redakteur

Beiträge von Daniel Leutenegger

  • Fernsehen SRF, «Antenne», 25.03.1974, 5 min, Musikalischer Ausklang mit Miriam Klein https://www.srf.ch/play/tv/antenne/video/musikalischer-ausklang-mit-miriam-klein?urn=urn:srf:video:2532e5d8-26f4-4309-b8de-0f18e92b5d0b
    DIE SCHWEIZER JAZZSÄNGERIN MIRIAM KLEIN IST GESTORBEN

    28. Oktober 2026

  • Daniel Furter - Foto: © Marco Zanoni
    DIREKTION ALPS ALPINES MUSEUM DER SCHWEIZ IN BERN: DANIEL FURTER FOLGT AUF BEAT HÄCHLER

    27. Oktober 2026

  • Jahrbuch fög 2026
    FÖG-JAHRBUCH 2026: «QUALITÄTSMEDIEN STÄRKEN WIDERSTANDSFÄHIGKEIT GEGEN DESINFORMATION»

    26. Oktober 2026

  • Miriam Suter - Foto: © Ana Germann, https://miriamsuter.net/
    DIE FREIE JOURNALISTIN UND AUTORIN MIRIAM SUTER ERHÄLT DEN GREULICH KULTURPREIS 2026

    26. Oktober 2026

  • Empfänger:innen des Pro-Lyrica-Preises 2026: (v.l.) James Mayr Schüpbach, Natasa Ivancicevic und Sarah Vogler - Foto: © Rolf Zöllig
    NATASA IVANCICEVIC GEWINNT DEN PRO-LYRICA-LYRIKPREIS 2026

    26. Oktober 2026

Kommentare von Daniel Leutenegger

Previous post « Next post »

© 2026 ch-cultura.ch – Schweizer Online-Kultur-Plattform

  • NUTZUNGSBEDINGUNGEN
  • DATENSCHUTZ
  • IMPRESSUM
Facebook LinkedIn Instagram X

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis auf unserer Website zu bieten.
Mehr darüber erfahren Sie in den .

ch-cultura.ch
Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.

Lesen Sie unsere Informationen zum Datenschutz, um mehr zu erfahren.

Notwendige Cookies

Notwendige Cookies sollte immer aktiviert sein, damit wir Ihre Präferenzen für Cookie-Einstellungen speichern können.

Wenn Sie dieses Cookie deaktivieren, können wir Ihre Einstellungen nicht speichern. Das bedeutet, dass Sie jedes Mal, wenn Sie diese Website besuchen, Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren müssen.

Google Analytics

Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher auf der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.

Wenn Sie dieses Cookie aktiviert lassen, können wir unsere Website verbessern.

<p>Bitte aktivieren Sie zunächst "Notwendige Cookies", damit wir Ihre Einstellungen speichern können!</p>