Ausstellung im Kunsthaus Grenchen, Villa Girard, bis am 28. Februar 2027

Bild: Käthe Kollwitz, Brot!, 1924, Kreidelithographie, 40 x 32 cm, Sammlung Kunsthaus Grenchen, Schenkung Genossenschaft Migros Aare, 2021 © Kunsthaus Grenchen
Was haben die Stierkämpfer von Francisco de Goya und ein Goethe-Siebdruck von Andy Warhol gemeinsam? Beide sind in der Sammlung des Kunsthauses Grenchen zu finden. Im Jahr 2026 wird zum ersten Mal in der Villa Girard, wo das Kunsthaus Grenchen 1984 eröffnet wurde, eine Sammlungsausstellung über ein ganzes Jahr präsentiert. Dahinter steht die Idee, einen Teil der stetig wachsenden Bestände den Menschen für längere Zeit am Stück zugänglich zu machen.
Im Querschnitt durch über 40 Jahre Sammlungstätigkeit zeigen sich ein reicher Fundus aus der internationalen Druckgraphik sowie ausgewählte Gemälde und Skulpturen. Sie alle kommen für eine längere Zeit ans Licht und vor die Augen der Öffentlichkeit. À propos Licht. Diesem schwer fassbaren Motiv wird auch inhaltlich nachgespürt: Wie haben die Kunstschaffenden dessen Flüchtigkeit auf Papier gebannt?
Mit Werken von
Ian Anüll, Joseph Beuys, Albrecht Dürer, Franz Eggenschwiler, Franz Gertsch, HR Giger, Francisco de Goya, Leiko Ikemura, Heinz-Peter Kohler, Käthe Kollwitz, Verena Loewensberg, Bruce Nauman, Meret Oppenheim, Fritz Pauli, A.R. Penck, Pablo Picasso, Giovanni B. Piranesi, Robert Rauschenberg, Rembrandt van Rijn, Niki de Saint-Phalle, Rosemarie Trockel, James Turrell, Max von Moos, Andy Warhol, Uwe Wittwer, Franz Anatol Wyss und weiteren.
khg
Kontakt:
https://kunsthausgrenchen.ch/ausstellung/aktuell/
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Kommentare von Daniel Leutenegger