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30. März 2026

«HINTERM HORIZONT GEHT’S WEITER!»

Ein Projekt mit Werken von 55 Kunstschaffenden und Kollektiven im Kunstmuseum Olten, bis am 2. August 2026

© Sonja Feldmeier, Iconoclastic Digestion Systems, 2026, 5-teilig, Fotografien auf Papier, diverse Grössen

Bild: © Sonja Feldmeier, Iconoclastic Digestion Systems, 2026, 5-teilig, Fotografien auf Papier, diverse Grössen

Unter dem Titel «Hinterm Horizont geht’s weiter!» hat das Kunstmuseum Olten soeben eine thematische Ausstellung mit einer besonderen Entstehungsgeschichte eröffnet: 55 Kunstschaffende und Kollektive, die das Haus in den letzten Jahren begleitet haben, wurden dazu eingeladen, sich mit einem selbst ausgewählten Werk am Projekt zu beteiligen. Damit geben sie ihren ganz eigenen Input zur momentanen weltpolitischen und gesellschaftlichen Krise und werfen zugleich einen hoffnungsvollen wie kritischen Blick auf das, was hinter dem aktuellen Horizont sein könnte.

Im Herbst 2020, zu Beginn der zweiten Corona-Welle, liess der deutsche Rockmusiker Udo Lindenberg auf youtube sein Stück «Horizont» von 1986 spielen und schrieb dazu: «It’s getting cold and dark, die Zahlen steigen, die Hüte rutschen immer tiefer ins Gesicht. Harte Zeiten. Aber hinterm Horizont geht’s weiter, das ist ja wohl klar. Damit wir das alle nicht vergessen in diesem Winter, ein kleiner Reminder aus dem Panik-Archiv. ZUSAMMEN SIND WIR STARK. Hier kommt die zweite Welle der Hoffnung ❤ haltet durch!! Selbst der härteste Scheiss geht irgendwann wieder vorbei. Euer Udo und die Panikgang».

Lindenbergs Post war damals Durchhalteparole wie Zeichen der Hoffnung für seine Fans. Heute, fünfeinhalb Jahre später, lesen sich die Worte wie eine düstere Vorahnung auf die aktuelle Weltlage, in der Kriege, Klimakatastrophen und soziale Spannungen um sich greifen und politische wie demokratische Erosionsprozesse Anlass zur Sorge geben wie vielleicht nie in den letzten Jahrzehnten. Der «Tages-Anzeiger» hielt denn auch vor etwas mehr als einem Jahr in seinem Leitartikel zur Weltlage fest: «Wenn das, was wir lieben, überleben soll, sind wir jetzt alle gefragt.»

© Sandra Boeschenstein: Der Horizont wohnt im Auge (Abschnitt), 2026. Körperabdrücke, von Espressotassen abgeschöpfte Tuschestrukturen, Hand- und Fadenzeichnung, 4-teilig, je 48 x 33 cm

Bild: © Sandra Boeschenstein: Der Horizont wohnt im Auge (Ausschnitt), 2026. Körperabdrücke, von Espressotassen abgeschöpfte Tuschestrukturen, Hand- und Fadenzeichnung, 4-teilig, je 48 x 33 cm

Auch in der Schweiz geraten Kultur und Kunst massiv unter Druck. Viele Kürzungen treffen die Akteur:innen direkt – andere versteckt, über die Forschung, Medien, Hochschulen oder die Regionalpolitik. Auch die Institutionen sind zunehmend gefordert, wie Sparprogramme oder aufgeschobene Sanierungsprojekte an mehreren Orten zeigen.

«Das Museum greift Udos Apell deshalb mit Überzeugung auf» und startet mit «Hinterm Horizont geht’s weiter!» ein Projekt, «das Ausstellung wie Bekundung sein möchte», wie das Haus schreibt. «In diesem Sinn soll es ein Zeichen der Hoffnung setzen. Denn wir sind überzeugt, dass Kunst ein zentraler Faktor für den inneren Zusammenhalt unserer Gesellschaft ist und als Stimme wie Stimulans für unsere demokratischen Werte grosse Kraft entfalten kann».

Mit diesen Überlegungen gelangte das Kunstmuseum Olten gegen Ende des letzten Jahres an die heute ausstellenden Kunstschaffenden und richtete folgende Einladung an sie: «Wir räumen unsere Ausstellungsflächen leer und bitten Euch um ein Werk, das Ihr mit Eurem ganz eigenen Bild dessen verbindet, was hinter dem Horizont ist oder sein könnte. Wir freuen uns auf persönliche Statements, Botschaften oder Ideen, auf Perspektiven, individuelle Bilder der Hoffnung oder neue Landkarten für die Zukunft, und sei es nur, Freundschaften und dem Gegenüber mehr Aufmerksamkeit zu schenken.»

© Christina Hemauer und Roman Keller, RADICAL HOPE, 2025

Bild: © Christina Hemauer und Roman Keller, RADICAL HOPE, 2025

«Die Resonanz war überwältigend. Beinahe alle der Angefragten sind nun in der Ausstellung dabei. Die Bandbreite der Beiträge ist gross und reicht von Werken, die sich explizit mit dem Horizont und dem, was dahinter sein könnte, beschäftigen, über kritische und ironische Spiegelungen der aktuellen politischen Situation oder persönliche Zeugnisse der eigenen Befindlichkeit bis hin zu individuellen Zeichen der Hoffnung und des Glaubens an nachfolgende, bessere Zeiten.», schreibt das Kunstmuseum Olten.

Beteiligte Künstlerinnen und Künstler:

Mirko Baselgia, Franziska Baumgartner, Beni Bischof, Sandra Boeschenstein, Mark Staff Brandl, Rachel Bühlmann (Dienstraum), Marianne Büttiker, Monika Dillier, Marc-Antoine Fehr, Sonja Feldmeier, Pawel Ferus, Noël Fischer, Lea Fröhlicher & Olivia Hegetschweiler, Monica Germann & Daniel Lorenzi, Andrea Good, Clare Goodwin, Regina Graber, Florian Graf, Mireille Gros, Sabine Hagmann, Marianne Halter & Mario Marchisella, Alex Hanimann, Arno Hassler, Haus am Gern, Christina Hemauer und Roman Keller, Andreas Hofer, Jan Hostettler, huber.huber (Markus & Reto Huber), Cécile Hummel, Chris Hunter, Monica Ursina Jäger, Daniel Karrer, Daniela Keiser, San Keller (Performance), Thomas Kneubühler, Isabelle Krieg, Hans Peter Litscher, Alexandra Meyer, Michael Meier & Christoph Franz, Victorine Müller, Ursula Palla, StudioK3 (Claire Goodwin mit Sandi Paucic), Philipp Schaerer, Sarina Scheidegger, Katja Schenker, Veronika Spierenburg, Gerda Steiner & Jörg Lenzlinger, Bruno Streich, Marion Strunk, Raphael Stucky, Regula Syz, Verena Thürkauf, Lex Vögtli, Markus Weiss, Nives Widauer.

kmo

Kontakt:

https://kunstmuseumolten.ch/programm/ausstellungen/hinterm-horizont

© Florian Graf, Ways to the Place, 2018, Skulptur (Edition 3 + AP)

Bild: © Florian Graf, Ways to the Place, 2018, Skulptur (Edition 3 + AP)

#KunstmuseumOlten #HintermHorizontgehtsweiter #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 30. März 2026
  • Bildende Kunst, Fotografie, Grafik, Architektur, Design, Kulturförderung, Kulturvermittlung, Kultur- und Medienpolitik, Museum, Ausstellung, Galerie

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