Weil Fotojournalisten von Polizeiangehörigen an zwei Orten in der Schweiz an der Arbeit gehindert worden sind, hat impressum, der grösste Berufsverband von Medienschaffenden der Schweiz und des Fürstentums Liechtenstein, Strafanzeigen eingereicht

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Im Mai 2026 hat act now, die Bewegung für gewaltfreien Klimaaktivismus, an verschiedenen Orten in der Schweiz bei Tankstellen sogenannten Sit-ins durchgeführt. An zwei Orten sind Fotojournalisten von der Polizei daran gehindert worden, die Protestaktionen von act now fotografisch zu dokumentieren. Dabei handelt es sich erstens um eine polizeiliche Intervention bei der Tankstelle Eichhof in Kriens, Kanton Luzern. Zweitens geht es um einen Einsatz der Kantonspolizei Freiburg und der Militärpolizei beim Militäraviatik-Museum in Morens und auf einem Polizeiposten in Domdidier, beides im Kanton Freiburg.
Verstoss gegen die «Gemeinsame Erklärung» von Polizei und Journalist:innenverband
impressum schreibt dazu: «In beiden Fällen sind Fotojournalisten an der Arbeit gehindert worden, obwohl sie sich als Journalisten identifizieren konnten. Im Fall von Kriens ist dieses Vorgehen der Kantonspolizei umso unverständlicher, als sich der Journalist:innenverband impressum zusammen mit der Kantonspolizei Luzern und der Kantonspolizei Uri im Dezember 2025 / Januar 2026 auf eine ‹Gemeinsame Erklärung› geeinigt hatte. Der Kern dieser ‹Gemeinsamen Erklärung› war die von allen beteiligten Parteien geteilte Absicht, für einen bessern Umgang miteinander sorgen zu wollen.
Weil die gute Absicht offenbar nicht genügt, um den schönen Worten Taten folgen zu lassen, hat sich impressum zusammen mit den betroffenen Fotojournalisten dazu entschieden, in beiden Fällen gegen die beteiligten Polizeiangehörigen bei den jeweils zuständigen Staatsanwaltschaften Strafanzeige einzureichen.»
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Kommentare von Daniel Leutenegger