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20. Oktober 2013

In Moskau, Mailand und anderen Metropolen

Aus dem E-Newsletter 07/2013 der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia:

Foto: prohelvetia.ch

In Russland wird so viel gelesen wie kaum in einem anderen Land. Ende November 2013 hat das Moskauer Publikum Gelegenheit, 18 Literaturschaffende aus allen Schweizer Sprachregionen zu entdecken – von Peter von Matt über Andrea Fazioli bis zu Dominique de Rivaz und Arno Camenisch. Sie treten an der renommierten Literaturmesse «Non/Fiction» in Moskau auf, wo die Schweiz dieses Jahr Gastland ist. Diese starke Schweizer Literaturpräsenz ermöglicht das Programm «Swiss Made in Russia» von Pro Helvetia.

Die Schweiz zu Gast an Moskaus Literaturmesse

Die Schweiz ist dieses Jahr offizielles Gastland an der gut besuchten Literaturmesse «Non/Fiction» im Zentrum Moskaus. Sie öffnet am 27. November ihre Türen. Es reisen Mikhail Shishkin, Anne Cuneo, Alberto Nessi zusammen mit 15 weiteren Schweizer Literaturschaffenden in die russische Hauptstadt und debattieren in einem vielfältigen Rahmenprogramm über literarische Positionen und Mehrsprachigkeit. Am Schweizer Stand kann das russische Publikum ausserdem in Schweizer Werken schmökern oder sie in russischer Übersetzung erstehen.

Mehr Informationen unter:

www.moscowbookfair.ru

Ungezwungener Gedankenaustausch im «Salon Suisse»

Dieses Wochenende pflegt der «Salon Suisse» im Palazzo Trevisan degli Ulivi in Venedig wiederum den Austausch zwischen Fachleuten und Interessierten. Der an der Zürcher Hochschule der Künste lehrende Kunsthistoriker Jörg Scheller diskutiert mit dem deutschen Historiker Philipp Blom darüber, wie aktuell einige in der Aufklärung entwickelte Thesen sind. Ausserdem steht das Podiumsgespräch «Time Slices: A Year in the Life of the Venice Biennale: 1954», eine Art Zeitreise in die Vergangenheit der Biennale, auf dem Programm. Der «Salon Suisse» gehört zum Schweizer Auftritt an der 55. Kunstbiennale von Venedig.

Mehr unter:

www.biennials.ch

«Learning from Warsaw»

Bis Mitte Dezember ist im Museum Bärengasse, einer Zwischennutzung in Zürich, die Ausstellung «Learning from Warsaw» zu entdecken. Begleitet wird das von polnischen und schweizerischen Kunstschaffenden und Kuratoren entwickelte Projekt von einem Veranstaltungsprogramm, einem Blog und einer Publikation. «Learning from Warsaw» ist eine Kooperation im Rahmen des Austauschs mit Zentral- und Osteuropa, initiiert vom Verbindungsbüro der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia in Warschau.

Details unter:

www.learningfromwarsaw.com

Was ist denn heute eigentlich noch vernünftig?

Die Performer Martin Schick aus der Schweiz und Laura Kalauz aus Argentinien begeistern seit zweieinhalb Jahren das Publikum weltweit mit ihrem «CMMN SNS PRJCT», sprich ihrem Common Sense Projekt. Sie stellen dabei die gängigen Verhaltensweisen und Argumentationsketten in Frage, spielen mit den Erwartungen der Zuschauer und verlangen von jedem im Publikum einen Einsatz. Zugleich bieten sie beste Unterhaltung. Ihre Tournee führt sie nun mit Unterstützung von Pro Helvetia nach Kapstadt, Johannesburg, Durban und Maputo.

www.prohelvetia.org.za

Seine alte Heimat entdeckt Barry Guys neues Werk

Barry Guy ist ein international bekannter Kontrabassist mit britischen Wurzeln, der im Zürcher Weinland lebt und arbeitet. Vor ein paar Wochen hat die Camerata in der Tonhalle Zürich seine stark von der Improvisation belebte neue Komposition «Time passing» uraufgeführt. Am 17. November ist sie mit dem einstündigen Werk für Sopran, Bassbariton und Kontrabass, unterstützt von Pro Helvetia, nochmals am Festival für zeitgenössische Musik im englischen Huddersfield zu hören.

Informationen unter:

www.cameratazuerich.ch

Hommage an Animationsfilmer Georges Schwizgebel

Moskauer Trickfilm-Fans aufgepasst: Vom 31. Oktober bis am 11. November öffnet der grosse Meister des helvetischen Animationsfilms, Georges Schwizgebel, seine Trickkiste. Das Festival «Big Cartoon» hat Schwizgebel eingeladen, sein Werk vorzustellen und Workshops zu geben. Zwei historische Programme vervollständigen die Hommage an das Schweizer Animationsfilmschaffen und an Georges Schwizgebel. Die Stiftung Swiss Films hat den Auftritt zusammen mit dem Programm «Swiss Made in Russia» von Pro Helvetia realisiert.

Details unter:

www.swissfilms.ch und www.multfest.ru

Werkbeiträge für literarisch Schreibende

Prosaautorinnen, Dramatiker und Lyrikerinnen aller vier Landessprachen können sich bis am 1. März 2014 mit einem Projekt für einen literarischen Werkbeitrag von Pro Helvetia bewerben. Der Bewerber oder die Bewerberin muss über das Schweizer Bürgerrecht oder einen ständigen Wohnsitz in der Schweiz verfügen. Voraussetzung ist mindestens eine substanzielle literarische Publikation bei einem anerkannten Verlag oder in einem digitalen Medium, das redaktionell betreut wird.

Bewerbung nur über das Gesuchsportal der Kulturstiftung:

www.myprohelvetia.ch

Nachwuchsförderung Fotografie

Junge Fotografinnen und Fotografen, die ihr eigenes Projekt realisieren wollen, können neu ein Gesuch bei Pro Helvetia einreichen. Künftig fördert die Stiftung die Lancierung derartiger Projekte im Bereich der künstlerischen, dokumentarischen oder angewandten Fotografie. Diese neue Massnahme umfasst nicht nur eine finanzielle Unterstützung, sondern auch professionelle Beratung.

Weitere Informationen finden sich

-> hier.

–

Redaktion: Isabel Drews

–

Kontakt:

Pro Helvetia

Schweizer Kulturstiftung

Kommunikation

Hirschengraben 22

8024 Zürich

E-Mail: communication@prohelvetia.ch

www.prohelvetia.ch

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 20. Oktober 2013
  • Kulturförderung, Kulturvermittlung, Kultur- und Medienpolitik

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