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15. Dezember 2025

KANTONE OB- UND NIDWALDEN: WERKBEITRÄGE FÜR ANITA ZUMBÜHL UND OLIVIA ABÄCHERLI

Die Kantone Obwalden und Nidwalden schreiben seit 2014 gemeinsam Werkbeiträge für Kulturschaffende aus. Eine fünfköpfige Fachjury vergibt den grossen Werkpreis 2025 in der Höhe von 20'000 Franken an Anita Zumbühl aus Oberdorf. Der kleine Werkpreis in der Höhe von 10'000 Franken geht an die Kernserin Olivia Abächerli.

Anita Zumbühl fortogrfiert von Sabina Oehninger

Bild: Anita Zumbühl fotografiert von Sabina Oehninger

Anita Zumbühl erhält den grossen, mit 20’000 Franken dotierten Werkbeitrag nach 2018 zum zweiten Mal. Die 50-jährige Künstlerin arbeitet mit Textil, Objekt, Installation und Performance. In ihrem aktuellen Projekt «New ways of relating» steht die künstlerische Untersuchung mit und von Flechten im Zentrum. Flechten sind Mischwesen, die nicht auf Konflikt und Ausbeutung, sondern auf Ko-Existenz und Symbiose setzen. Diesen Ansatz möchte Zumbühl in ihre künstlerische Arbeit überführen. Dabei denkt und reflektiert sie in grossen Zusammenhängen: Neben den biologischen Aspekten werden auch gesellschaftliche und philosophische Dimensionen miteinbezogen. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob die Menschen von den Flechten lernen können, um ihre Beziehungen zur Umwelt stärker auf symbiotische Zusammenarbeit zu bauen.

Der kleine Werkbeitrag in der Höhe von 10’000 Franken wird Olivia Abächerli zugesprochen. Auch sie erhält die Auszeichnung nach 2020 zum zweiten Mal. Die 33-jährige Videokünstlerin konnte die Jury mit ihrem Projekt «How bad is a can?» überzeugen. Darin setzt sie sich mit der Frage auseinander, wie die einzelnen Menschen mit der globalen ökologischen Krise umgehen: Gibt es eine individuelle Verantwortung? Wie gross sind die persönlichen Handlungsspielräume überhaupt? Wie navigieren wir im Alltag durch die Widersprüche zwischen Freiheits- und Moralbegriffen? Olivia Abächerli erforscht ein hochaktuelles und relevantes Thema mit den Mitteln der Kunst, aber ohne pädagogischen Impetus. Im Mittelpunkt ihrer geplanten Videoarbeit stehen die inneren Konflikte und die Gefühle der Ohnmacht.

Mit dem gemeinsamen Ausschreiben von Werkbeiträgen verfolgen die beiden Kantone Obwalden und Nidwalden das Ziel, Kulturschaffende aus ihrer Region unmittelbar und personenbezogen zu fördern. 2025 bezog die Ausschreibung alle Kultursparten mit ein. Die Bewertung der elf eingegangenen Gesuche nahm eine eigens zusammengestellte Fachjury vor. Ihr gehörten Jasmin Lötscher (Musikerin), Sebastian Utzni (Bildender Künstler und Dozent an der HSLU Design Film Kunst), Diego Balli (Vertreter der Kulturkommission Nidwalden) und Elinor Wyser (Vertreterin der Kulturkommission Obwalden) an. Das Präsidium hatte die Urner Illustratorin Lina Müller inne.

Olivia Abächerli fotografiert von Marco Frauchiger

Bild: Olivia Abächerli fotografiert von Marco Frauchiger

Kontakt:

https://www.ow.ch/politikinformationen

#WerkbeiträgeKantoneObwaldenNidwalden # AnitaZumbühl #OliviaAbächerli #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 15. Dezember 2025
  • Bildende Kunst, Fotografie, Grafik, Architektur, Design, Film, Video, Audiovisuelles, Kulturförderung, Kulturvermittlung, Kultur- und Medienpolitik

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