Eröffnung am 10. Oktober 2026 von 18 bis 21 Uhr der Kunsthalle Graubünden an der Süsswinkelgasse 25 in Chur

Bild: © Livia Rita, https://www.liviarita.com/projects
Die Kunsthalle Graubünden versteht sich als «eine Plattform für aufstrebende Künstler:innen und einen Raum für künstlerische und kuratorische Experimente», wie auf der Webseite zu lesen ist. Und weiter heisst es da: «Dabei reagiert sie agil auf relevante Themen der Gegenwart. Verwurzelt im alpinen Raum, stellt sich die Kunsthalle Graubünden der ortsspezifischen Herausforderung, Kunst im Kontext Graubündens und des alpinen Raums innovativ zu denken, dabei den eigenen Standpunkt zu reflektieren und an globale Diskurse anzuknüpfen. Ziel ist, mit ambitionierten Ausstellungen von Bündner, Schweizer und internationalen Künstler:innen vielstimmige Ansätze zu erproben sowie Publikums- und Vermittlungsaspekte als Teil des kuratorischen Konzeptes zu verstehen.»
Die Kunsthalle Graubünden wird von einem engagierten jungen Vorstand ehrenamtlich geführt und ist auf finanzielle Unterstützung angewiesen.
Co-Präsidentinnen sind die «Kunstbulletin»-Autorin Seraina Peer und die Architektin Anja Diener. Weitere Vorstandsmitglieder sind Giulia Walter, Sandro Mengotti, Johanna Bardill und Silvie Noemi Demont.
Die Idee geht auf den langjährigen Churer Galeristen Luciano Fasciati zurück, der seine Räumlichkeiten im Marsölgebäude in der Churer Altstadt zur Verfügung stellte, um ein Vakuum für Gegenwartskunst im Kanton zu verhindern.
Mit Livia Rita beginnt der dreiteilige Auftakt der Kunsthalle Graubünden. Die interdisziplinäre Künstlerin verbindet Performance, Klang, bildende Kunst und Fashion. Für die Räume der Kunsthalle entwickelt sie eine raumgreifende Installation, in der Skulptur, Duft, Klang, Video und Performance zu einer multisensorischen Umgebung zusammenfinden.
Ein Teil der Arbeit entsteht im Atelierhaus Bündner Rigi in der Surselva. Moose, Harze und weitere organische Materialien aus dem alpinen Raum Graubündens fliessen in die skulpturale und olfaktorische Arbeit ein. Landschaft und lokale Materialien werden so unmittelbar Teil der Installation.
Open Call
Die Kunsthalle Graubünden lädt Künstler:innen ein, sich für die erste Ausstellung im Jahr 2027 (ab Februar) zu bewerben. Die eingereichten Projekte werden als Gruppenausstellung gedacht und können alle Medien und künstlerischen Praktiken umfassen.
Einsendeschluss: 25. Oktober 24.00 h
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Quellen / Kontakt / Contact / Contatto:
https://kunsthallegraubuenden.ch/gallerie-page/26-auftakt-1-1
https://kunsthallegraubuenden.ch/ausschreibungen
https://www.instagram.com/kunsthalle.graubuenden/
https://www.liviarita.com/projects
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Kommentare von Daniel Leutenegger