Vom 17. bis am 22. Juni 2025 im Volkshaus Basel

Bild: photo basel – Foto: © Florence Dreier / photo basel 2019
Die photo basel widmet sich ausschliesslich der Kunstfotografie. Die Messe bringt Galerien aus der ganzen Welt zusammen und versteht sich als integrative Plattform, welche Akteur:innen der Kunstwelt miteinander verbindet. Die photo basel als Messe will aktiv zum Dialog im Bereich der Fotografie beitragen und die Kunstfotografie durch ein vielfältiges Rahmenprogramm (u.a. kostenlose Führungen, spezielle Parcours und Panel Talks) einem Fach- sowie einem breiten Publikum zugänglich machen.
Die photo basel begrüsst zu ihrer zehnten Ausgabe 39 Galerien aus 15 Ländern. Es werden über 450 fotografische Positionen von über 150 Künstler:innen gezeigt. Dieses Jahr sind die folgenden Galerien das erste Mal an der photo basel dabei: Momentum Fine Art (Miami), Galerie Sophie Scheidecker (Paris), Galerie & Edition Stephan Witschi (Zürich), OstLicht (Wien), Rademakers (Amsterdam), Lightworks (Sydney), FOG (Bratislava), AB Gallery (Seoul), blackprint Gallery (Zürich).
Die Liste aller teilnehmenden Galerien findet sich unter:
https://www.photo-basel.com/galleries-2025
Seit 2016 befindet sich photo basel in direkter Nachbarschaft zum Messegelände der Art Basel in den Räumlichkeiten des Volkshaus Basel. Das Volkshaus Basel ist ein von den Schweizer Architekten Herzog & de Meuron sanft renoviertes Gebäude, das verschiedene Highlights wie eine Bar, ein Restaurant, einen Biergarten und ein Hotel beherbergt. Das Volkshaus befindet sich an der Rebgasse 12, nur 700 Meter vom Messegelände der Art Basel entfernt.
Schweizer Fotograf:innen
Neben vielen internationalen Künstler:innen wird an der photo basel eine Vielzahl an Schweizer Positionen ausgestellt, u.a.:
Monique Jacot (Galerie Esther Woerdehoff), die zu den herausragenden Fotograf:innen ihrer Generation zählt. Mit ihrem einzigartigen Blick für Portraits und gesellschaftliche Momentaufnahmen hat sie sich als eine der bedeutendsten Stimmen der Schweizer Fotografie etabliert.
Arnold Odermatt (Galerie Springer), der in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre, wurde vor allem durch seine dokumentarische Fotografie bekannt. Seine Aufnahmen fangen mit ruhiger Präzision Szenen des Alltags und der Schweizer Bergwelt ein. Besonders berühmt sind seine Fotografien aus der Verkehrsüberwachung, die durch ihre beinahe skulpturale Qualität bestechen. Odermatts Werke zeichnen sich durch eine nüchterne, sachliche Ästhetik aus, die dennoch eine bemerkenswerte erzählerische Tiefe entfaltet.
In seinen präzisen inszenierten Stillleben setzt sich der Basler Fotograf Moritz Herzog (Galerie Monika Wertheimer) mit Themen der Wahrnehmung, Identität und Vergänglichkeit auseinander. Er untersucht sowohl das Alltägliche als auch das Ungewöhnliche, wobei er mit Licht, Schatten und Perspektiven spielt, um neue Blickwinkel auf vertraute Motive zu eröffnen.
Zu den weiteren Schweizer Künstler:innen gehören u.a. Kostas Maros (Galerie 94), Martin Widmer (Windowfourteen), Patrik Fuchs (Galerie 94), Alfons Schilling (OstLicht).
pb
Kontakt:
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Kommentare von Daniel Leutenegger