Auf den obersten Kaderebenen baut die SRG-SSR über 20 Prozent der Führungspositionen ab, wie sie heute mitteilt. Die SRG-SSR muss bis 2029 rund 270 Millionen Franken einsparen, wobei für das Jahr 2027 inzwischen 80 Millionen Franken in den Regionaleinheiten und Bereichen konkretisiert wurden. Rund 95 Prozent der Einsparungen für 2027 sollen in den Strukturen, Prozessen und Herstellungsweisen erzielt werden. «Auswirkungen werden aber auch im Programm spürbar sein. Wo möglich, werden Einsparungen innerhalb bestehender Formate oder durch verstärkte Zusammenarbeit über die Sprachregionen hinweg erreicht, statt ganze Programme einzustellen», ist in der Medienmitteilung zu lesen. Die Kommunikation der Massnahmen in den Regionen erfolge in den kommenden Tagen.

Bild: © SRG-SSR
Die Sparmassnahmen für 2027 wurden weiter detailliert und sind nun bereit für die Umsetzung. Der überwiegende Teil der Einsparungen in Höhe von 80 Millionen Franken wird durch Anpassungen in den Strukturen, Prozessen und Herstellungsweisen erreicht. Wie im Juni 2026 bereits kommuniziert, sind Veränderungen im Programmangebot bei diesen Sparsummen aber unumgänglich. Wo möglich werden Einsparungen innerhalb bestehender Formate umgesetzt, statt ganze Programme einzustellen. Zudem setzt die SRG-SSR auch im Programm noch mehr auf eine Zusammenarbeit zwischen den Sprachregionen.
«Die notwendigen Einsparungen verlangen von der gesamten SRG-SSR grosse Veränderungen. Entscheidend ist, dass wir diese jetzt verantwortungsvoll umsetzen. Dazu stärken wir die Zusammenarbeit über die Sprachregionen hinweg. Gleichzeitig bleibt die regionale Verankerung für uns zentral. Wir bleiben auch in Zukunft in allen Sprachregionen mit unseren Studios nahe bei unserem Publikum», sagt SRG-SSR-Verwaltungsratspräsident Jean-Michel Cina, der im August 2026 seinen Rücktritt als Präsident für 2027 angekündigt hat.
Konkretisierung in den Sprachregionen
Die Kommunikation der Sparmassnahmen für 2027 erfolgt in den kommenden Tagen in den vier Sprachregionen. Dabei informieren die Regionen über die konkreten Auswirkungen auf ihr Programm und ihre Mitarbeitenden.
- 14.09.2026 – SRF / Deutschschweiz (*)
- 15.09.2026 – RTS / Suisse romande
- 16.09.2026 – RSI / Svizzera italiana
- 17.09.2026 – RTR / Svizra rumantscha
Weitere Einsparungen bis 2029
Mit den Massnahmen für 2027 ist die Transformation der SRG-SSR nicht abgeschlossen. Bis 2029 muss die SRG-SSR insgesamt rund 270 Millionen Franken einsparen. Die weiteren Transformations- und Sparmassnahmen für die Jahre 2028 und 2029 werden im Rahmen der Finanzplanung schrittweise in den Bereichen und Regionen konkretisiert. Auch in den nächsten Jahren wird die SRG-SSR laufend ihr Programmangebot anpassen, weiterentwickeln und erneuern.
Quelle / Mehr / Kontakt:
https://www.srgssr.ch/de/news-medien/news/srg-setzt-transformations-und-sparmassnahmen-fuer-2027-um
(*) SRF konkretisiert die Spar- und Transformationsmassnahmen
Im Rahmen des SRG-SSR-weiten Transformationsprojektes «Enavant» spart SRF bis 2027 9.7 Millionen Franken ein und baut 38 Vollzeitstellen ab. Nun stehen die konkreten Massnahmen fest: Neben Veränderungen in den Strukturen und Prozessen gehören dazu insbesondere Reduktionen bei den Herstellungs- und Produktionskosten, eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Regionaleinheiten sowie weniger Erstausstrahlungen im Radio.
https://medien.srf.ch/-/enavant-srf-konkretisiert-die-spar-und-transformationsmassnahmen
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Kommentare von Daniel Leutenegger