ch-cultura.ch
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci

2. September 2026

SUISSECULTURE: «KOPIERGEBÜHREN MODERNISIEREN STATT ABSCHAFFEN»

Wer geschützte Werke betriebsintern nutzt, darf dies unter bestimmten Voraussetzungen ohne individuelle Bewilligung tun. Im Gegenzug steht den Urheber:innen eine Vergütung zu. Eine Initiative will diese Kopiervergütung aufheben. Damit entfiele eine Entschädigung, auf die Autor:innen, Medienschaffende und Verlage gesetzlichen Anspruch haben. Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates (WBK-N) will es anders: das System überprüfen und modernisieren, statt die Vergütung vorschnell abzuschaffen. Suisseculture, der Dachverband der Schweizer Kulturschaffenden, begrüsst dies.

suisseculture

«Kopiervergütung: Nutzung und Vergütung gehören zusammen»

Unternehmen und Verwaltungen dürfen geschützte Texte und Bilder für die interne Information und Dokumentation vervielfältigen (Art. 19 Abs. 1 Bst. c URG). Dafür sieht das Gesetz eine Vergütung vor (Art. 20 Abs. 2 URG). Sie kommt Autor:innen, Journalist:innen, Übersetzer:innen, Illustrator:innen, Fotograf:innen sowie Verlagen zugute.

Suisseculture schreibt: «Für Kulturschaffende ist diese Vergütung die gesetzlich vorgesehene Entschädigung für die Nutzung ihrer Werke. Auch das Argument, die Kopiervergütung stamme aus der Papierwelt, greift zu kurz: Die heutigen Tarife erfassen sowohl Papierkopien als auch digitale Vervielfältigungen, etwa das Speichern geschützter Beiträge aus dem Internet.»

Die WBK-N hat die Initiative am 22. Mai 2026 vorberaten und beantragt mit 17 zu 8 Stimmen, ihr keine Folge zu geben. Gleichzeitig hat sie einstimmig das Postulat 26.3532 zur Modernisierung der Kopiervergütung verabschiedet. Damit sollen unter anderem die Bemessung der Vergütung, die Datenbeschaffung und die Transparenz geprüft werden.

«Das ist der richtige Weg. Wo das System unnötig kompliziert oder nicht mehr zeitgemäss ist, soll es angepasst werden. Es gibt aber keinen Grund, den Vergütungsanspruch der Urheberinnen und Urheber aufzuheben, bevor diese Fragen geklärt sind», hält Suisseculture fest.

Die Tarife würden mit den massgebenden Nutzerverbänden verhandelt und von der Eidgenössischen Schiedskommission (ESchK) geprüft und genehmigt. Anpassungen könnten deshalb bereits innerhalb des bestehenden Systems vorgenommen werden, so Suisseculture. Dabei gehe es um bescheidene Beträge: Die Vergütungen begännen bei CHF 32 pro Jahr und Organisation und lägen gesamthaft unter CHF 10 Millionen pro Jahr. Eine Abschaffung brächte den Unternehmen entsprechend wenig. Den Urheberinnen und Urhebern entzöge sie eine gesetzlich verankerte Einnahme.

Ob darüber hinaus das Gesetz geändert werden muss, solle erst aufgrund der laufenden Abklärungen entschieden werden.

Suisseculture empfiehlt dem Nationalrat,

  • der parlamentarischen Initiative 25.408 keine Folge zu geben und damit dem Antrag der WBK-N zu folgen;
  • das Postulat 26.3532 «Modernisierung der Kopiervergütung» anzunehmen und die verlangten Abklärungen abzuwarten;
  • erst danach über einen allfälligen gesetzgeberischen Handlungsbedarf zu entscheiden.

Quelle / Mehr:

https://www.suisseculture.ch/?article=kopierverguetung_modernisieren_statt_abschaffen

#Suisseculture #Kopiervergütungen #WBK_N #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 2. September 2026
  • Kulturförderung, Kulturvermittlung, Kultur- und Medienpolitik, Politik und Gesellschaft

Vorheriger Beitrag

MENSCHENWÜRDE – WAHRHEITSSUCHE – ANHÖRUNG BEI SCHWEREN VORWÜRFEN – TRENNUNG VON FAKTEN UND KOMMENTAR

Nächster Beitrag

KANTON BERN: IM JAHR 2026 BISHER GESPROCHENE STIPENDIEN UND WERKBEITRÄGE

Daniel Leutenegger

Daniel Leutenegger

Redakteur

Beiträge von Daniel Leutenegger

  •  © Kanton Bern, https://www.facebook.com/photo/?fbid=710543022358944&set=a.298120325694742 
    KANTON BERN: IM JAHR 2026 BISHER GESPROCHENE STIPENDIEN UND WERKBEITRÄGE

    2. September 2026

  • Schweizer Presserat
    MENSCHENWÜRDE – WAHRHEITSSUCHE – ANHÖRUNG BEI SCHWEREN VORWÜRFEN – TRENNUNG VON FAKTEN UND KOMMENTAR

    2. September 2026

  • Slobodan Šnajder, 2009 - Foto: Griotta - Public domain - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Slobodan_Snajder.jp
    DER KROATISCHE AUTOR SLOBODAN ŠNAJDER IST GESTORBEN

    1. September 2026

  • © Lissy Funk, Paar auf Wiese, 200 x 300 cm, Tapisserie, um 1937
    ZU ENTDECKEN: DAS LEBEN UND SCHAFFEN VON LISSY FUNK (1909-2005)

    1. September 2026

  • © Laura Coppens, Film Still «Sedimente», https://www.srikandiproductions.com/filme/sediments
    FÜR VIER FILME UND ZWEI FILMSCHAFFENDE: BERNER FILMPREISE 2026

    1. September 2026

Kommentare von Daniel Leutenegger

Previous post « Next post »

© 2026 ch-cultura.ch – Schweizer Online-Kultur-Plattform

  • NUTZUNGSBEDINGUNGEN
  • DATENSCHUTZ
  • IMPRESSUM
Facebook LinkedIn Instagram X

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis auf unserer Website zu bieten.
Mehr darüber erfahren Sie in den .

ch-cultura.ch
Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.

Lesen Sie unsere Informationen zum Datenschutz, um mehr zu erfahren.

Notwendige Cookies

Notwendige Cookies sollte immer aktiviert sein, damit wir Ihre Präferenzen für Cookie-Einstellungen speichern können.

Wenn Sie dieses Cookie deaktivieren, können wir Ihre Einstellungen nicht speichern. Das bedeutet, dass Sie jedes Mal, wenn Sie diese Website besuchen, Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren müssen.

Google Analytics

Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher auf der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.

Wenn Sie dieses Cookie aktiviert lassen, können wir unsere Website verbessern.

<p>Bitte aktivieren Sie zunächst "Notwendige Cookies", damit wir Ihre Einstellungen speichern können!</p>