ch-cultura.ch
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci

12. März 2021

«ENSOR – PICASSO. MASKERADEN»

Ausstellung im Kunst Museum Winterthur | Reinhart am Stadtgarten, vom 13. März bis am 20. Juni 2021

Bild: James Ensor, Les masques et la mort / Die Masken und der Tod, 1898, Wasserfarben und Deckfarben auf Papier, Blattmass: 62 x 47.5 cm, Bildmass: 52 x 38 cm, © Kunst Museum Winterthur, Stiftung Oskar Reinhart

Die Maske ist heute als Schutz vor dem Virus allgegenwärtig. Als Kulturform, zum Verkleiden, Verhüllen und als Spiel mit Identitäten reicht ihre Geschichte weit zurück. Unter dem Leitmotiv der Maskerade stehen sich nun im Kunst Museum Winterthur zwei Meister der Moderne gegenüber: James Ensor und Pablo Picasso, erstmals überhaupt in einer gemeinsamen Ausstellung. 

Pablo Picasso (1881 – 1973) war früh fasziniert vom Zirkus, dem Schauspiel der Harlekine und Akrobaten. Die Werke aus der Rosa Periode zeugen davon. Dabei versuchte er, hinter die Inszenierung zu blicken, den Vorhang und die Masken zu lüften. Seiner ersten grafischen Serie, den Saltimbanques, kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Wenig später entdeckte er die Masken aussereuropäischer Kulturen als Inspirationsquelle und entwickelte aus der Beschäftigung mit ihnen eine völlig neue Gestaltungsform, den Kubismus.

James Ensor (1860 – 1949) ist «der Maler der Masken». Er kannte Masken und skurrile Objekte schon als Kind aus dem Souvenirladen seiner Eltern. Der heimatliche Karneval lieferte das Schauspiel dazu. Zeitlebens setzte er sich mit dem Thema auseinander und führte dabei exemplarisch vor, wie die Menschen erst durch die Maskerade ihr wahres Gesicht zeigen – gerade, wenn sie als Masse im Festtaumel zusammenkommen. Die Grenze zwischen Gesicht und Fratze, Verhüllung und Entblössung sind dabei fliessend.

Die Maske als Objekt und Symbol impliziert auch immer ein Spiel mit Identität und Inszenierung. Damit verbunden ist nicht zuletzt die Auseinandersetzung mit dem eigenen Ich und dem Alter Ego – eine Selbstbefragung, die für Picasso wie für Ensor von zentraler Bedeutung war. Gerade der späte, inzwischen weltberühmte Picasso spielte gerne mit der Selbstdarstellung und wurde nicht müde, sich in immer anderen Maskierungen in Szene zu setzen.

Die Ausstellung spürt diesen Fragen nach und präsentierte die Formen der Maskerade im Schaffen von Ensor und Picasso. Ausgehend von ihren zeichnerischen und druckgrafischen Arbeiten, kombiniert mit ausgewählten Gemälden und Skulpturen, entsteht ein spannungsreicher Dialog, der einen neuen wechselseitigen Blick auf die beiden Meister der Moderne ermöglicht und dabei auch unseren eigenen Umgang mit dem Verhüllen reflektiert.

Kurator:

David Schmidhauser

kmw

Kontakt:

https://www.kmw.ch/ausstellungen/ensor-picasso-maskeraden/

#KunstMuseumWinterthur #EnsorPicasso #Maskeraden #JamesEnsor #PabloPicasso #DavidSchmidhauser #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+



  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 12. März 2021
  • Museum, Ausstellung, Galerie

Vorheriger Beitrag

«DIE ROYALS KOMMEN»

Nächster Beitrag

EINE PANDEMIE ARCHIVIEREN

Daniel Leutenegger

Daniel Leutenegger

Redakteur

Beiträge von Daniel Leutenegger

  • : © Davide Rivalta - Photo: L’Atelier des musées, Neuchâtel, https://www.facebook.com/photo/?fbid=1511701197412707&set=pcb.1511701250746035
    «PRIMATES: ENTRE ART ET SCIENCE»

    21. Juni 2026

  • Vue d’un espace du Geneva Skateboard Museum © 2026, Sophie Jeannenot
    «SKATE OF MIND»

    21. Juni 2026

  • Auguste Bachelin (1830-1890)
Cercle méridien Ertel & Sohn,
Almanach de la République et Canton de Neuchâtel, 1861
    «DES ÉTOILES AUX ATOMES»

    21. Juni 2026

  • © Till Rabus, Mains collantes, 2025
    «SECONDO. DISTINCTION JACQUELINE OYEX 2026»

    21. Juni 2026

  • Nicolas Polli, Per fare tutto, ci vuole un fiore, 2025 Courtesy de l’artiste
    «POUR TOUT FAIRE, IL FAUT UNE FLEUR»

    21. Juni 2026

Kommentare von Daniel Leutenegger

Previous post « Next post »

© 2026 ch-cultura.ch – Schweizer Online-Kultur-Plattform

  • NUTZUNGSBEDINGUNGEN
  • DATENSCHUTZ
  • IMPRESSUM
Facebook LinkedIn Instagram X

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis auf unserer Website zu bieten.
Mehr darüber erfahren Sie in den .

ch-cultura.ch
Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.

Lesen Sie unsere Informationen zum Datenschutz, um mehr zu erfahren.

Notwendige Cookies

Notwendige Cookies sollte immer aktiviert sein, damit wir Ihre Präferenzen für Cookie-Einstellungen speichern können.

Wenn Sie dieses Cookie deaktivieren, können wir Ihre Einstellungen nicht speichern. Das bedeutet, dass Sie jedes Mal, wenn Sie diese Website besuchen, Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren müssen.

Google Analytics

Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher auf der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.

Wenn Sie dieses Cookie aktiviert lassen, können wir unsere Website verbessern.

<p>Bitte aktivieren Sie zunächst "Notwendige Cookies", damit wir Ihre Einstellungen speichern können!</p>