ch-cultura.ch
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci

20. Mai 2017

«MUTTER ERDE BITTET ZU TISCH»

Die Stiftung Ital Reding-Haus in Schwyz setzt sich gemäss ihren Statuten zum Ziel, «die Anlage zu erhalten und sie (...) als Ort der Kultur und der Begegnung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen». In diesem Sommer 2017 sind die Kunstschaffenden der Kunstwerkstatt an der Lorze, Kubeïs, eingeladen, Werke im Gartensaal, in der Parkanlage und im umgebauten Stall zu zeigen und über sie den Dialog mit der Öffentlichkeit zu suchen (bis am 31. August / 1. Oktober 2017).

Bild: http://www.kubeis.ch/files/Flyer_abricot_definitiv_3_Internet.pdf

Die künstlerische Leiterin des Ateliers, Barbara Bachmann, hat als Ausstellungs-Titel «Mutter Erde bittet zu Tisch» gesetzt. Sie nimmt damit Bezug auf die Ausstellung im Forum Schweizer Geschichte Schwyz mit dem Titel «Was isst die Schweiz?», die gleichzeitig stattfindet. Dort liegt der Fokus auf der historischen Entwicklung von Tafelkultur und Tischsitten, von Hunger und Überfluss sowie der Lebensmittelproduktion. Zudem ehrt sie mit Porträts berühmter Schweizer Köche die Essenszubereitung.

Die Kunstschaffenden von Kubeïs beschäftigen sich in ihren Werken mit der sinnlich- nährenden Fruchtbarkeit der Erde. Alle Werke, die sie zeigen, haben sie eigens für die Ausstellung in der Ital-Reding-Hofstatt erarbeitet.

Ein künstlerisches Thema der Ausstellung ist die Erde als Paradies-Garten. Dieses Thema wird teils ganz konkret umgesetzt: mit bunt-verlockenden Glücks- und Wunschäpfeln und mit Fantasie-Früchten.

Unter Begleitung der Urner Farb- und Pigment-Künstlerin Mary Anne Imhof entstanden weiter ein Erd-Teppich und eine Serie von Bildern mit natürlichen Pigmenten; der Kunstschaffende Dave zeigt die Mutter Erde im Häkelkleid usw. Eine sinnlich-träumerische Erfahrung.

Im Aussenraum der Hofstatt inszenieren die Kunstschaffenden die kreatürlich-fruchtbare Energie von Mutter Erde und ergänzen damit die jungen Kirsch-, Apfel- und Birnbäumchen der Parkanlage.

Pflanzlich-menschliche Ur-Figuren von Mel Sommerhalder wachsen aus der Erde, als wären sie gerade eben aus dem Schlamm geboren; Rebecca Wetzel zeigt eine Installation aus leise im Wind wogenden Weidenruten usw.

In einem dritten Zyklus zeigen Darlene Wildhaber und weitere Kunstschaffende Porträts einheimischer Nutz-und Wildtiere, von der Sau über das Schaf zum Rind, von der Maus bis zum Bären. Auf diesen Bildern sind die Tiere nicht bloss Fleisch-, Milch- oder Wolllieferanten, sondern werden in ihrer Würde und Ernsthaftigkeit gezeigt. Augenzwinkernd spielen die Bilder so auf das Konzept einer Porträtgalerie von Honorablen an, die in ehrwürdig-herrschaftlichen Räumlichkeiten zu erwarten wäre. Auch die Porträts der Schweizer Spitzenköche in der Ausstellung im Forum Schweizer Geschichte bieten sich als Bezugspunkt an.

Kubeïs – Kunstwerkstatt an der Lorze

Der Verein Kunst & Behinderung Innerschweiz (Kubeïs) führt in Cham eine Kunstwerkstatt als Zentralschweizer Zentrum für künstlerisch begabte Menschen, die gesundheitlich bedingt auf einen unterstützenden Rahmen angewiesen sind. Das Angebot richtet sich an Menschen mit psychischen, geistigen oder körperlichen Beeinträchtigungen und wird zurzeit von vierzig Kunstschaffenden genutzt. Sechs von ihnen leben im Kanton Schwyz.

Ein zentrales Anliegen der Kunstwerkstatt sind aufrichtige, echte Begegnungen von Menschen mit und ohne Einschränkungen. Das Mittel dazu sind die künstlerischen Werke, die im Atelier geschaffen werden. Sie vermögen eine Brücke zu schlagen zwischen den Kunstschaffenden und der Öffentlichkeit, ganz unabhängig vom Thema allfälliger gesundheitlicher Beeinträchtigungen.

irh

Kontakt:

http://www.irh.ch/kontakt/

http://www.kubeis.ch/

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 20. Mai 2017
  • Museum, Ausstellung, Galerie

Vorheriger Beitrag

«WAS ISST DIE SCHWEIZ?»

Nächster Beitrag

BESTE PRESSEFOTOS AUS DER SCHWEIZ UND DER GANZEN WELT

Daniel Leutenegger

Daniel Leutenegger

Redakteur

Beiträge von Daniel Leutenegger

  • David Hockney, 2017 - Foto: Connaissance des Arts, https://www.youtube.com/watch?v=2W1jk4zZkCk
    ZUM TOD DES BRITISCHEN KUNSTMALERS, GRAFIKERS UND FOTOGRAFEN DAVID HOCKNEY

    12. Juni 2026

  • (von links) 1. Mariuccia Secol, Puppenhaus (Nr. 1) (Casa di bambola [No. 1]), 1970, Patchwork aus Kleidungsstücken, Cordura, Jersey, Strumpfhosen, 170 x 77 cm © Mariuccia Secol. Foto: Magdalena Typiak 2. Mariuccia Secol, Frauenmord (Femminicidio), 1988, Patchwork aus Kleidung, Cordura, Jersey, Strumpfhosen, 210 x 90 cm © Mariuccia Secol. Mit freundlicher Genehmigung der Familie der Künstlerin. Foto: Magdalena Typiak 3. Mariuccia Secol, Puppenhaus (Nr. 5) (Casa di bambola [No. 5]), 1970, Patchwork aus Kleidungsstücken, Leinwand, Fell, Blumen, 137 x 57 cm © Mariuccia Secol. Foto: Magdalena Typiak
    «MARIUCCIA SECOL: UNRAVELING»

    12. Juni 2026

  • © Brigitte Lustenberger, Between Mists of Memory, https://lufo.ch/news/
    «BRIGITTE LUSTENBERGER. A GAZE OF ONE’S OWN»

    12. Juni 2026

  • Der Münzschatz von Ueberstorf im Kanton Freiburg besteht aus französischen Goldmünzen und Schweizer Silbermünzen. Münzhort von Ueberstorf FR (Auswahl), nach 1555, Gold und Silber © Schweizerisches Nationalmuseum
    «BANKENLAND SCHWEIZ»

    12. Juni 2026

  • Erlacherhof Bern - Foto: JoachimKohlerBremen, 2019, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:JoachimKohler-HB (Ausschnitt) - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei:https://de.wikipedia.org/wiki/Erlacherhof#/media/Datei:Erlacherhof_in_Bern.jpg
    STADT BERN: GEFÖRDERTES KULTURSCHAFFEN SOLL TEUERUNGSAUSGLEICH ERHALTEN

    12. Juni 2026

Kommentare von Daniel Leutenegger

Previous post « Next post »

© 2026 ch-cultura.ch – Schweizer Online-Kultur-Plattform

  • NUTZUNGSBEDINGUNGEN
  • DATENSCHUTZ
  • IMPRESSUM
Facebook LinkedIn Instagram X

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis auf unserer Website zu bieten.
Mehr darüber erfahren Sie in den .

ch-cultura.ch
Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.

Lesen Sie unsere Informationen zum Datenschutz, um mehr zu erfahren.

Notwendige Cookies

Notwendige Cookies sollte immer aktiviert sein, damit wir Ihre Präferenzen für Cookie-Einstellungen speichern können.

Wenn Sie dieses Cookie deaktivieren, können wir Ihre Einstellungen nicht speichern. Das bedeutet, dass Sie jedes Mal, wenn Sie diese Website besuchen, Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren müssen.

Google Analytics

Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher auf der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.

Wenn Sie dieses Cookie aktiviert lassen, können wir unsere Website verbessern.

<p>Bitte aktivieren Sie zunächst "Notwendige Cookies", damit wir Ihre Einstellungen speichern können!</p>