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15. Dezember 2012

NEUROMEDIA – Kunst und neurowissenschaftliche Forschung

Sonderausstellung im KULTURAMA Zürich, bis am 17. März 2013. Die Ausstellung von Jill Scott ist eine Zusammenarbeit mit der ZHdK und der Universität Zürich.

Bilder: http://www.kulturama.ch/

Neuromedia

Die innovative Ausstellung der australisch-schweizerischen Künstlerin Jill Scott bringt neurobiologische Anatomie, Physiologie und Medienkunst zusammen. Es ist das erste Mal, dass ihre vier interaktiven Skulpturen zusammen präsentiert werden: THE ELECTRIC RETINA, DERMALAND, ESKIN und SOMABOOK.

Jedes Kunstwerk wird ergänzt durch einen Dokumentarfilm über den Produktionsprozess. Die Filme beinhalten Interviews mit den beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. In grossformatigen Leuchtkästen werden im Zusammenhang mit den interaktiven Skulpturen relevante Fotos aus der Forschung an der Universität Zürich präsentiert.

Das Hauptanliegen von Jill Scott ist es, das Wunderwerk Mensch den Besucherinnen und Besuchern näher zu bringen und ihnen aussergewöhnliche und ganz ungewohnte Einblicke in die eigene sensorische Wahrnehmung und Entwicklung des Nervensystems zu geben: Was haben zum Beispiel Haut und Landschaft gemeinsam, was geschieht im menschlichen Auge oder warum hilft gerade der Zebrafisch, mehr darüber zu erfahren?

Die vier interaktiven Skulpturen laden das Publikum ein, die Vielfalt des Körpers und dessen Funktionen durch die Medienkunst selber zu entdecken.

Die Welt mit den Augen eines Zebrafisches wahrnehmen, durch seine Photorezeptoren in eine Umgebung voller Wasser und Gefahren hinaus starren … Wer glaubt, sich in einem Sciene-Fiction-Roman zu befinden, liegt falsch: Sie haben soeben durch THE ELECTRIC RETINA geschaut – eine der vier Skulpturen der Künstlerin. Durch Drehen an einer Blende steuern Besucherinnen und Besucher verschiedene Unterwasserfilme an, welche die Perspektive von Fischen mit unterschiedlichen Sehbehinderungen darstellen. Die Oberflächenstruktur ist dem Muster der Photorezeptoren des Zebrafisches nachempfunden. Dieser wird in der Forschung als Modellorganismus eingesetzt, da seine Netzhaut der des menschlichen Auges sehr ähnlich ist.

Unsere Haut ist wie der Erdboden ein fragiles Ökosystem, das der Sonne tagtäglich ausgesetzt ist. Die UV-Strahlung verändert Haut und Erdboden. Die Skulptur DERMALAND soll die Gemeinsamkeit zwischen der Haut und der «Haut der Erde» verdeutlichen. Beide «Häute» produzieren tote Zellen, die von Parasiten abgebaut werden: Staubmilben fressen tote Hautzellen, Rüsselkäfer leben von totem Pflanzenmaterial.

In der Skulptur sind die Parasiten als Roboter dargestellt. Die UV-Strahlung ist auch für die Parasiten schädlich. Jill Scott hat mit DERMALAND eine Landschaft gebaut, die an die menschliche Haut erinnert. Die Landschaft zeigt die Umgebung des South Alligator River im Kakadu National Park in Nordaustralien. Die Künstlerin möchte die Besucherinnen und Besucher sensibilisieren, mehr Verantwortung für die eigene Haut wie auch für diejenige der Erde zu übernehmen.

Die Sensoren unserer Haut sind für interaktive Kunst von besonderem Interesse. Sie lassen uns Temperatur, Druck, Vibration und die Lage des Körpers im Raum wahrnehmen. Die Skulptur ESKIN ist ein elektrischer Prototyp für eine interaktive Umgebung. Betätigen die Besucherinnen und Besucher die Sensoren für Druck, Vibration oder Temperatur, können Motive von Schöpfungsmythen aus Ägypten, China und Australien angesteuert werden.

SOMABOOK stellt ein interaktives Buch dar und ist dem Feedback-Kreislauf der Nervenbahnen in und aus dem Rückenmark nachempfunden. In diesem «Buch» wählen die Besucher verschiedene Kapitel aus, um mehr über die Bewegungsabläufe des menschlichen Körpers zu erfahren.

Fahren Sie als Besucher mit ihren Fingern den versteckten Sensorstreifen im Innern der Skulptur nach, so wird das Wachstum der Axone auf dem Bildschirm sichtbar. Sie suchen dann, ähnlich wie die Axone, im Dunkeln tastend den Weg zu mehr Informationen.

 

Zur Sonderausstellung ist die Begleitpublikation «NEUROMEDIA» (Hrsg. Jill Scott und Esther Stoeckli) im Springer Verlag erschienen.

 

pd 

 

Kontakt:

 

KULTURAMA Museum des Menschen

Englischviertelstr. 9

8032 Zürich

Tel. 044 260 60 44,

 

mail@kulturama.ch

 

www.kulturama.ch

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 15. Dezember 2012
  • Museum, Ausstellung, Galerie

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