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15. Dezember 2012

YTO BARRADA – Riffs

Eine Ausstellung der Sammlung Deutsche Bank im Fotomuseum Winterthur, bis am 10. Februar 2013

Bild oben:

Yto Barrada (*1971), 2010, Porträt der Künstlerin, 2010, Foto: Benoît Peverelli
© Yto Barrada

Bild unten:

Yto Barrada
Palissade de chantier (Bretterzaun einer Baustelle), 2009/2011
C-Print, 80 x 80 cm
© Yto Barrada & Galerie Sfeir-Semler, Hamburg/Beirut

YtoBarrada

Yto Barrada – Riffs ist die erste grosse Museumsausstellung der französisch-marokkanischen Künstlerin. Sie wurde 2011 als «Künstlerin des Jahres» von der Deutschen Bank ausgezeichnet. Verbunden mit dieser Ehrung ist die vom Finanzinstitut ermöglichte Ausstellung, die im Deutschen Guggenheim in Berlin und nach Stationen in Brüssel, Chicago, Birmingham und Rom nun auch im Fotomuseum Winterthur zu sehen ist.

Yto Barrada (*1971) setzt sich in ihren fotografischen, filmischen und skulpturalen Arbeiten seit über einem Jahrzehnt intensiv mit den politischen Realitäten in Nordafrika auseinander.

Ihr Werk kreist um das Leben in ihrer marokkanischen Heimatstadt Tanger, deren spezielle Situation an der Strasse von Gibraltar sinnbildlich für den historischen Umbruch in vielen Ländern Nordafrikas steht.

«Ich war immer aufmerksam für das, was unter der Oberfläche des öffentlichen Verhaltens liegt», sagt Yto Barrada. «In der Öffentlichkeit akzeptieren die Unterdrückten die Unterdrückung, aber hinter den Kulissen stellen sie diese ständig infrage. Subversive Taktiken der Armen, ihre Strategien, die Klassengesellschaft anzufechten, und ihre Formen der Sabotage – das ist es, was mich am meisten interessiert.»

Yto Barrada verfolgt die Veränderungen ihrer Stadt mit Argusaugen und setzt ihnen Aktionen, Bilder und Filme entgegen. Doch es sind immer Bilder, die mit auffallender Ruhe, mit Distanz und Zurückhaltung das Geschehen beobachten. Sie sind weder ikonisch noch kampftauglich. Als würde die Künstlerin immer ein wenig zurückweichen, zwei, drei Schritte nach hinten machen, öffnen sich in ihren quadratisch ruhenden, fast statischen Farbbildern Blickfelder – auf eine Landschaft, eine städtebauliche Konstellation, ein Sein, ein Warten.

Es zeigen sich Dinge, Häuser, Menschen, damit wir als Betrachter uns mit ihnen beschäftigen, damit wir eintauchen, suchen, erkunden, denken.

Auffallend entdramatisiert sehen wir hier ein Zeichen, da eine Geste, dort einen Umstand, real und allegorisch zugleich.

Yto Barrada – Riffs wurde von Friedhelm Hütte und Marie Muracciole konzipiert. Zur Ausstellung ist ein Katalog erhältlich.

Weitere Unterstützung durch die Werner H. Spross-Stiftung und die Französische Botschaft.

fmw

-> Beiprogramm zur Ausstellung

-> Führungen

Kontakt:

http://www.fotomuseum.ch/?id=501&M=2&tx_exhibitionshome_pi1[m]=c&tx_exhibitionshome_pi1[uid]=137&tx_exhibitions_pi1[L]=0&L=0

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 15. Dezember 2012
  • Museum, Ausstellung, Galerie

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